Anfangen, Zweifeln, Bleiben oder Gehen - Talk mit Emi - Gen Z
Shownotes
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TEAM
Produktion: Soundfeiler
Foto & Grafik: Jan Frankl
Idee + Vertretung: Tamara Bamesberger - Tante Bam Agency e.U.
Transkript anzeigen
00:00:01: Servus und hallo, bei Arbeit ist weiblich.
00:00:04: Vier Frauen aus vier Jahrzehnten und um endlich viel zu besprechen rund um das Thema Arbeit.
00:00:09: Nina unser siebziger Girl, Katharina direkt aus den neunzigern, Emmi vertreterin der Nullerjahre und ich Tamara aus den achtzigern reden über Mythen Fakten und was uns in unserem Arbeitsalltag bewegt.
00:00:23: Es gibt diese Phase im Leben da beginnt Arbeit so richtig und plötzlich wirkt alles wie ein Test.
00:00:28: Bin ich schnell genug?
00:00:29: Klug genug, belastbar genug?
00:00:31: und was passiert wenn ich zweifle?
00:00:34: Heute wird es ehrlich.
00:00:35: Ich sitze mit Emmi hier der jüngsten Person in unserem Team und wir reden darüber wie sich Arbeit anfühlt weil man gerade erst startet und warum das so viel mit Selbstwert, Grenzen und Druck zu tun hat.
00:00:47: Willkommen bei Arbeit des Weiblich.
00:00:49: heute ist diese Folge ein bisschen spontaner entstanden Weil uns die liebe Katharina leider krank geworden ist Und wir jetzt deswegen ein bisschen geswitscht haben und ich deswegen mit dir, Emmi in einen Trock gehen will über
00:01:06: dich.
00:01:07: Und deine Beginner?
00:01:08: Sehr schön!
00:01:10: Hallo, Emmie!
00:01:12: Wie unangenehm, es fängt ja schon hier sehr unangeniem an.
00:01:15: Ich freue mich.
00:01:16: Heute will ich mit ihr auf einer eher persönlicherer Ebene sprechen das heißt quasi da gibt's keine ultimativen Wahrheiten.
00:01:23: Das heißt doch nichts Falsches.
00:01:25: Also deswegen brauchst du auch keine
00:01:26: Angst haben.
00:01:27: Ich bin aufgeregt.
00:01:40: Ich denke kurz, ich muss aber eher die Wörter zählen.
00:01:44: Neue gute Chance!
00:02:01: Einfallen wird.
00:02:01: Also durchwegs positiv eigentlich?
00:02:03: Ja, sehr positiv!
00:02:05: Was war denn stärkster?
00:02:07: Aha so läuft das also im Moment seitdem du in Anführungszeichen richtig arbeitest.
00:02:13: Boah jetzt kommen die Negativen Fragen.
00:02:16: Weiß ich nicht ob es unbedingt negativ ist.
00:02:21: Ich glaube eher dass wenn man so die anderen KollegInnen anschaut dort wo man arbeitet weil man halt irgendwie doch das Gleiche macht Und das könnte so deine Zukunft sein.
00:02:33: Und dann ist es so, aha!
00:02:35: So läuft das also... Die sind vielleicht auch schon ewig hier und dann bist du so okay, dass sie das Arbeitsleben oder so kann es sein.
00:02:43: Verstehst du was ich meine?
00:02:44: Ich glaube ja.
00:02:46: Also quasi eher so quasi sich orientieren an den anderen Leuten die schon vielleicht doch länger da sind oder wahrscheinlich schon länger da.
00:02:57: So kannst du mal ausschauen.
00:02:59: Und auch so ein bisschen einer Haarmoment dieses ... Du musst jetzt aufstehen, obwohl du nicht möchtest, obwohl vielleicht schlecht gelaunt bist oder sonstige Sachen.
00:03:13: Du musst trotzdem hin.
00:03:14: Dieses natürlich, weil man krank ist sollte man immer zu Hause bleiben aber nur bei der Stimmung grad ja nicht so gut ist dass man da nichts sagen kann.
00:03:23: Das ist ein schlechter Tag bei mich zu Hause.
00:03:25: Dass man das ... Aha, ja!
00:03:28: Da hab ich unterschrieben wortwörtlich und jetzt muss ich da durch.
00:03:33: Also nicht nur negativ gesehen.
00:03:35: Ja schon klar.
00:03:38: Und was ist leichter als gedacht?
00:03:39: Und was schwerer?
00:03:41: Ich glaube, leichter ist es mit den Kolleginnen so gute menschliche Beziehungen zu schaffen.
00:03:48: Ich glaub, mein Kind hat's hier in eher so... Ja, wir sind halt jetzt Kolleginnen.
00:03:54: Und nicht so, wooh!
00:03:55: Wir sitzen eben im Boot und das auch eine Art Freundschaft entsteht und dass das eh sehr nett sein kann?
00:04:02: Und schwieriger als gedacht ... ja ich glaub was ich finde schwieriger ist es sich auch mit Arbeitsrechtssachen auszukennen.
00:04:13: Also Zinsverträge und so.
00:04:15: Genau,
00:04:15: das ist halt cool keine Ahnung ob das passt wird schon passen ein bisschen gar nicht.
00:04:21: irgendwie auch in der Schule drauf vorbereitet wird oder wenn man sich halt nicht damit auseinandersetzt, oder jemanden hat.
00:04:27: Der das macht dann ist es halt so ... Ja, wird schon passend.
00:04:32: ich hab keine Ahnung welche Steuerklasse ich bin im welcher Stufe, ja Verwendungsgruppe was heißt dieses Wort?
00:04:39: Also es ist so richtig so.
00:04:41: also das finde ich schon schwieriger und danach zu erkennen ist das jetzt okay was passt das alles so oder ist es doch nicht gut?
00:04:47: aber Was mache ich jetzt dagegen?
00:04:49: Also das ist so, finde ich ein bisschen schwieriger als gedacht.
00:04:53: Das ist ein guter Punkt!
00:04:54: Weil ich find' es auch... Da bereitet dann niemand darauf vor irgendwie
00:04:58: gefühlt.
00:04:58: Nein gar nicht.
00:05:00: Welche Erwartungen hattest du an dich selber die im Nachhinein unverwirken also die so hoch waren dass sie eigentlich unversind?
00:05:11: Ich glaub', dass ich Sachen mache und da haben wir in der Verantwortungsfolge schon ein bisschen drüber geredet dieses ich muss alles machen, was von mir verlangt wird.
00:05:23: Und so tun es würde ich eh schon alles wissen und können nur kann's halt nicht.
00:05:28: also so ein bisschen.
00:05:30: natürlich kann man lernen.
00:05:31: dann aber sie ist ein bisschen.
00:05:32: dieses ja okay wir machen das jetzt schon irgendwie.
00:05:35: und die Hilfe Ich weiß gar nicht, ob ich das in ein Unfall
00:05:40: formulieren
00:05:41: soll.
00:05:41: Ein unfreiwilliges Fake-Itilium-Aggilt?
00:05:44: Ja!
00:05:44: Wenn es unfreiwillig kommt ... Es wird dir aufgedrückt und du bist so ... Woher soll ich's wissen?
00:05:50: Aber ich stelle mir die Erwartungen ... Na ja, anscheinend wird erwartet, dass ich das weiß.
00:05:54: Und dann kommen zu dieser Kreisler von Selbstzweifel werden dadurch auch aktiviert und das alles.
00:06:01: Gab es einen Moment, egal wann, wo du dachtest vielleicht bin ich nicht gut genug Und was ist da wirklich passiert?
00:06:11: Also jetzt so weit, das natürlich
00:06:13: erzählen kann.
00:06:14: Ich persönlich muss sagen ich habe das recht schnell dass sich das alles auf mich impliziere was andere Leute ausstrahlen und auch sagen.
00:06:24: also bei mir kommt es sehr oft vor ich arbeite sehr gut daran und es wird immer leichter und ich komme dann schneller raus und kann's von außen betrachten und mir dann gut... Dann sehe ich auch gut.
00:06:33: okay es liegt jetzt manchmal nicht an mir oder es liegt nicht daran dass du nicht gut genug bist.
00:06:38: Was ich weiß, ist es für mich sehr schwierig.
00:06:40: Ich bin ein sehr empathischer Mensch und wenn dann Menschen oft vorgesetzte das vielleicht nicht zu haben oder auch mit ihrer Sprache nicht so umgehen können und dass vielleicht nicht so meinen aber es kommt halt falsch rüber und das ist für mich sofort den Punkt wo ich mir denke okay ich habe etwas falsch gemacht ich bin nicht gut genug Hilfe Obwohl die's ja gar nicht so böse meinen, sich nur nicht besser ausdrücken können.
00:07:05: Könntest du da für dich selbst unterscheiden?
00:07:07: Dass du sagst?
00:07:08: auf der einen Seite ist es eher dieser Gefühlsbasis, also diese Empathie dass du sagste das kommt halt ganz schnell auf dich persönlich zurück und kannst dann auch unterscheidern, dass es so ein Moment gibt oder wirklich gedacht hast okay ich bin fachlich nicht gut genug oder ist das für dich immer übergreifend ineinander?
00:07:27: Es ist schwierig, weil ich von mir schon überzeugt bin, dass ich sehr viel kann und sehr anpassungsfähig bin.
00:07:34: Und wenn mir jemand zeigt wie es geht dann habe ich schon das Vertrauen, dass sich sagt okay er scheitert jetzt nicht an meinen Fähigkeiten, dass Ich das löse oder nicht löse.
00:07:45: also ich glaube bei mir fällt es sehr schnell einfach auf doch auch Unsicherheit im anderen Moment?
00:07:50: Ich weiß gar nicht, ob das so viel Sinn ergibt.
00:07:53: Also ich glaube bei dieses eher... also wenn ich so wie ich das jetzt verstanden habe korrigier mich falls ich falsch liege ist es jetzt eher nicht dieser Angst dass du's fachlich nicht schaffen könntest mit Voraussetzung dass es dir halt jemand zeigt den Prozess wie auch immer er ist in der Firma oder in der Aufgabe wir immer sondern eher dieses Miteinander beziehungsweise dieses die Kommunikation dahinter, die dich dann verunsichert.
00:08:20: Und da eher die Unsicherheit liegt quasi warum jemand vielleicht nicht die richtigen Worte wählen kann?
00:08:26: Ja genau das ist es also sehr lustig weil ich echt das Gefühl habe natürlich jetzt physikalisch weiß ich nicht was bin ich kein Profi drin.
00:08:35: aber wenn mir jemand sagt so circa läuft und dann weiß ich auch die Mittel was sich verwenden kann um irgendwie drauf zu kommen.
00:08:41: Also da hab' ich wirklich ein sehr gutes Vertrauen Lösungsorientiert und findet schnell Lösungen, aber wenn es dann halt in dieses Zwischenmenschliche kommt Und mir gar nicht Kritik Das kann ich eigentlich schon gut aufnehmen nur wenn das halt so falsch und auf seine persönliche Ebene rübergebracht wird.
00:09:01: Das klingt mich halt also dann
00:09:03: okay.
00:09:04: Dann ist es oft Kleinigkeiten und ich denke und da fängt das an mit ok Ich bin nicht gut genug.
00:09:08: glaubst
00:09:09: du dass das eher was damit zum tun hat In welcher Branche du arbeitest?
00:09:14: Oder streckt sich das über alles?
00:09:16: Ich will darauf hinaus, dass wir eher in Medienbranche arbeiten.
00:09:21: Wo man schnell auch bei du ist, wo man schnell nahe irgendwie kommuniziert miteinander und ein lockerer Umgang ist... etwas geäußert wird, dass ihr auf so ein Schiff bekommt.
00:09:33: Also das ist für mich ganz ... Ich hab immer das Gefühl, wenn man mit jemandem passiert ist, dann passiert zu einem Schiff nicht so schnell.
00:09:42: Weil dieses Lockerei ist manchmal auch eine ... Es ist im allgemeinen recht natürlich angenehm und ich lebe auch dieses Leben aber... Ich hab das Gefühl, wenn jemand schiftet aus diesem Lockeren.
00:09:56: Ja ja ist alles lustig und wir schaffen das.
00:09:58: Und der dann mal was anderes sagen muss, dass oft schwieriger ist es zu händeln als wenn jemand sowieso schon ein bisschen mehr ... Wenn man mehr eine Autoritätsverhältnis hat miteinander eben durch einfach dieses Passier zum Beispiel.
00:10:11: Das ist so gut!
00:10:14: Ja meinst du?
00:10:15: Ja ich finde das macht jetzt total Sinn warum mich vielleicht auch manchmal so stark trifft und ich's mir sehr gleich persönlich nehme.
00:10:24: Ich glaube, es hat zwei Gründe.
00:10:27: Deiner ist einer davon tatsächlich.
00:10:29: Wir sind die ganze Zeit natürlich auch auf einer beruflichen Ebene aber schon eher nicht per sie.
00:10:36: und wenn dann auf einmal dieser Switch kommt dass man oft vielleicht nicht einschätzen kann wann das halt passiert oder was mache ich damit das passiert?
00:10:45: Und dann die Frage, kommt man eh wieder zu diesem Wuhu?
00:10:47: Wieder rein oder ist jetzt so eine Unsicherheit da und man traut sich gar nicht mehr irgendwie zurückzukommen.
00:10:53: Und es ist sicher auch im Punkt schon dieses, weil man halt neu isst und am Anfang von seiner natürlich ist man auch jetzt blöd gesagt das erste Angriffsziel für mehr Kritik, weil natürlich die Leute auch wollen dass du halt weiter nach oben kommst oder dich weiterentwickelst und ich glaube also der Umgang und die Kommunikation was anderes ist wenn jetzt jemand mit einem ganz neuen Jungen redet oder halt mit jemanden, der schon zwanzig Jahre sein Job macht.
00:11:19: Also da gibt es ja auch den Unterschied weil man weiß einfach okay die macht das zwanzige Jahre.
00:11:24: Das hat bis jetzt funktioniert.
00:11:25: was muss ich jeder jetzt goshot reinreden?
00:11:26: so ein bisschen und wenn man halt neu ist hat man das halt nicht in der Hand und dann kommt sicher auch viel mehr dieses eh gutes Feedback und Kritik etc.
00:11:37: damit du dich halt weiter entwickeln kannst.
00:11:40: Ich glaub um dir jetzt aus meiner Perspektive kurz zu erzählen, wie das für mich war in meiner schwobbenen Erinnerung und mit dem Vergleich zu heute.
00:11:51: Es ist glaube ich halt schon so dass man am Anfang... Ich habe überwiegend also wirklich mein ganzes Berufsleben überwiegend in Firmen gaben die eher was du referiert haben und wo es eher ein in Anführungszeichen lockere Umgang war.
00:12:10: Ich muss schon unterscheiden zwischen Agenturleben und meiner Buchhändler da sein.
00:12:15: Das war auch locker, aber irgendwie komplett anders.
00:12:19: Ich glaube ich kann mich gar nicht so richtig definieren wie das meilen mit anders.
00:12:26: Aber ich glaube wenn man noch jung ist... Also ich vergleiche das gerne mit meiner Nervosität im Handel zum Beispiel.
00:12:34: Also ich war eine Buchhänderin bei einem Handel im Verkauf nach schließt mich tot.
00:12:38: acht Jahren Wenn der Werber da durchreinkommen ist, hat man nicht mehr das Herz am Anschlag schlagen.
00:12:45: Und auch wenn ich selbst in eine Situation gekommen bin, wo ich kurz mal wirklich angestanden bin und mir gedacht habe... Keine Ahnung was der gerade von mir will?
00:12:54: Ist es?
00:12:55: trotzdem wird mein einfach super Räder mit erzählt.
00:12:58: Am Anfang wie ich begonnen hab, da waren ...wenn ich nicht sofort gewusst habe, was jetzt der von mir Will oder was ich machen muss damit ich dieses Buch bekommen oder da gibt es ja verschiedene Wege, darauf gehe ich jetzt nicht näher ein.
00:13:12: Wenn ich das nicht sofort gewusst habe war sofort eine Art Nervosität da und auch schon noch immer die Angst davor in dem Fall halt tatsächlich von Kunden oder von der Kundin Kritik zu erfahren dass es nicht schnell genug geht.
00:13:27: Und das ist ein unfairer Druck den man sich selber macht weil wenn du beginnst kannst du halt nicht alles wissen und da ist es glaube ich halt immer gerade zum Beginn vom Arbeitsleben und ich glaube, das gilt auch für neue Jobs.
00:13:43: Auch später dann ist man ein bisschen darauf angewiesen dass man Vorgsätzte und Kollegen hat die da am Anfang reinspringen und sagen ja kein Ding zeige ich dir und beim nächsten Mal weißt du es.
00:13:57: Und wenn da die Kommunikation passt kann man das viel einfacher nehmen und wird automatisch besser wenn man's annimmt und sich merkt wirklich aufpasst und das mal vorausgesetzt.
00:14:09: Und ich glaube aber, dass dann eben so Kritik oder Hinweise, dass man irgendwas nicht richtig gemacht hat anders kicken wenn die Kommunikation nicht passt Wenn da nicht diese Hochvonverständnis da ist Dass man das vielleicht halt falsch eingeschätzt hat sich an den falschen Menschen gewandt hat oder sonstiges.
00:14:31: Aber das kickt einfach mehr Kommunikation vielleicht schon so ein bisschen auf.
00:14:40: Warum ist es jetzt so?
00:14:41: Und ich glaube, das ist schlimmer wenn man jünger ist und wenn man am Anfang steht.
00:14:46: Ist aber später umso ärgerlich.
00:14:49: ja!
00:14:50: Ja verstehe ich.
00:14:51: Ich glaube was sicher auch noch dazu kommt wie's jetzt bei mir war und ich glaube dass ist auch bei anderen in meiner Generation so und sicher auch bei euch.
00:15:00: also das kann man nicht nur in die Generationen schiften.
00:15:03: Aber wenn man halt mit der Schule fertig ist und dann vielleicht auch mit seinem Studium oder halt nebenbei studiert, dann probiert man ja halt auch viel aus.
00:15:11: Das ist ja diese Phase wo man dann isst man dort, dann ists man dort!
00:15:15: Und da kommt man halt immer wieder, wenn man sich wahrscheinlich gerade an eine Situation gewöhnt hat und das Spiel verstanden hat und weiß okay so läuft das jetzt alles alles entspannt wir können runterfahren wir sind nicht nervös bei jeder Kleinigkeit... ...und dann geh ich schon zum nächsten Job.
00:15:28: natürlich jetzt nicht so aber dann bist du ok gibt sich die Möglichkeit wieder was Neues, als ist die Abteilung frei, dann gehe ich darüber.
00:15:36: Dass halt sehr oft dieser Neuanfang wieder kommt.
00:15:40: Woran merkst du?
00:15:42: Dass du genug warst an einem Tag und wer definiert das?
00:15:48: Du oder dein Umfeld?
00:15:50: Boah!
00:15:51: Das ist schwierig... Also ich glaube es ist ein Mix und es kommt doch immer auf die Persönlichkeit drauf an.
00:15:58: Ich schätze, wenn man so alle Tudus die man sich für den Tag hergerichtet hat.
00:16:02: Gibt es bei mir diesen Punkt wo ich sage das war ein guter Tag heute habe ich gut geleistet was ich nur lustigerweise gemerkt hab.
00:16:08: manchmal kommen halt dann andere Aufgaben und dann gehst du manchmal von deinen täglichen Arbeits wegen gehst Du weg oder von deinem Platz weil da musst Du dorthin und dann machst Du das.
00:16:19: Und Bei uns zum Beispiel war's denn eh so dass es einen Backup gibt was halt diese Hauptaufgaben gemacht hat Und ich musste dann halt an den einen Tag dort was holen und da noch hin.
00:16:29: Am Ende des Tages hab ich mir gedacht, oh Gott!
00:16:31: Ich habe heute nichts gemacht.
00:16:32: Weil ich einfach diese alltägliche Sachen nicht gemacht hab.
00:16:36: Aber ich hab natürlich andere wichtige Sachen gemacht die zu tun
00:16:38: waren...
00:16:39: ...und die genau so viel Arbeit sind.
00:16:43: Die genauso vielen Arbeit waren.
00:16:48: Aber das Gefühl in mir war so richtig dieses Okay, heute hab' ich nicht gearbeitet, heute habe ich nicht genug geleistet
00:16:54: Du hast nicht einen üblichen Rhythmus.
00:16:56: Genau, wenn man in
00:16:57: ... Deine Routine wo du sagst okay vielleicht werden wir jetzt zum Beispiel die Katharina das ist in einer anderen Folge erwähnt dass sie diese Poste zu gerne schreibt.
00:17:06: und wenn die Katharina an einem Tag keinen Posten zerkühlen kann wie es für sie wahrscheinlich auch so dass er sich wahrscheinlich eher denkt hey heute habe ich irgendwie nix gemacht obwohl sie eben vielleicht dann wie du sagest eben unterwegs war was anderes erledigen musste etc.
00:17:21: bb wo dieser dieses Abhackeln quasi nicht wirklich da ist.
00:17:26: Ja,
00:17:27: diese Routine durchbrechen ist dann manchmal so weil man der Maßstab fehlt halt.
00:17:33: Ich
00:17:33: glaube wenn du halt deine Routine hast und weißt das sind deine To-dos, dass sollte erledigt sein.
00:17:38: damit misst man halt.
00:17:40: war ich jetzt motiviert und habe viel geleistet oder halt nichts?
00:17:43: es gibt ja auch schlechtere Tage und das ist ja okay und es variiert doch in dem wie viele ein Dochter zwischenkommt und doch für Notfälle passieren.
00:17:52: Und wenn da zu viele andere Sachen passieren ist, dann dieser Maßstab nicht vorhanden.
00:17:57: Wo man das messen kann mit ... Nee, das war eh gleich alles gut der Fehlternheit.
00:18:02: Also du würdest das eher ... Du selber definierst das eher für dich?
00:18:08: Wann ein guter Tag war oder wann du genug geleistet hast.
00:18:11: und wenn jetzt aber auch so ein anderer Tag ist wie du gerade beschrieben hast einer der durch deine Routinen durchbricht könnte dann jemand anderen.
00:18:20: also könnte dass quasi einen Eine Anerkennung, ein Zuspruch.
00:18:25: Dass das eh gepasst hat oder dass das eben notwendig war und gut, dass du das erledigt hast dir dieses Gefühl auch geben?
00:18:32: Oder hättest du dann trotzdem das Gefühl okay dadurch, dass jetzt deine Routine nicht hatte und ich sage jetzt plakativ, dass ihr deines Hackern nicht machen konntest.
00:18:41: Dass du trotzdem dieses Gefühl hattest, du hast eigentlich nicht wirklich was gemacht.
00:18:45: Nee, ich glaube also würde jetzt jemand kommen und sagen hey das war heute gut halt eine Person die das auch bestimmen kann und bewerten kann.
00:18:54: Also sofort, dann würde ich mir gar keine ...
00:18:57: Das wäre dann aufgehoben quasi?
00:18:58: Ja!
00:18:59: Und wenn du jetzt dich vergleichst oder die Frage generell vergleichest du dich überhaupt?
00:19:05: aber wenn du dich vergreichst würdest du dich dann eher mit Gleichalt trinken oder mit Menschen die viel wärter sind als du also sowohl viel länger im Betrieb oder viel älter?
00:19:18: Also mit denen vergleiche ich mich gar nicht.
00:19:24: Mit den alten Hasen im Unternehmen.
00:19:28: Ich vergleich mich eher mit den Leuten, die vielleicht gleich lang wie ich im Unternehmen sind oder circa halt also den Job machen und dasselbe Alter haben wir hier.
00:19:39: Weil
00:19:40: das ist ein Maßstab der realistisch ist.
00:19:43: Ich kann mich jetzt nicht mit, weiß ich nicht, Bediener die seitens an sie gerne im Unternehmen ist, die vielleicht auch was anderes macht.
00:19:51: Vergleichen also das gibt es für mich keinen... Ich bin eher so dass ich mir denke okay was machen die?
00:19:58: Die schon solange da sind und wie machen Sie Sachen um eher etwas zu lernen und zu schauen?
00:20:02: ok Was wären gute Tipps oder herangehensweisen die mir auch was bringen aber ich würde mich nie mit denen auf eine gleiche Ebene geben.
00:20:11: Also ich bin eh kein Fan von vergleichen an sich arbeitet so und hat seine Stärken und Schwächen wie er halt ist.
00:20:19: Und deswegen glaube ich, ist er auch im Unternehmen und deswegen gibt es nicht nur Personen vom Schema A in einem Unternehmen sondern da ist von A bis Z alles dabei weil man halt für jeden Bereich unterschiedliche Charaktere braucht.
00:20:32: Und ich glaub das einen Vergleichen könnte dann auch schnell in Konkurrenz übergehen und dann hat man da wieder irgendwelche Diskussionen und schlechte Gefühle und alles was das halt vermeiden kann is'.
00:20:45: Gut.
00:20:46: Und wenn ich jetzt das Wort schifte und statt vergleichen, orientieren sag?
00:20:52: Dann ist es was anderes!
00:20:55: Also wenn wir das orientieren meinen... also wie ich's vorhin schon gesagt habe, ich schaue dann eher okay die wissen wie der Hase läuft.
00:21:03: Wie läuft der Hose?
00:21:04: Schau' ich dann zu und kann halt da dann schauen, was kann ich umsetzen, was können ich mir mitnehmen, Auseinandersetzungen mitbekommt oder Streitereien oder Diskussionen, dass man da halt auch gleich schaut okay.
00:21:17: Das wäre nicht so gut wenn das und das passiert.
00:21:19: also das ist echt dieses
00:21:21: Und halt auch Skills nämlich an schlicht untergreifend?
00:21:24: Ja und was halt Priorität hat.
00:21:30: Spiel Geld für dich eine Rolle im Bezug auf Sicherheit Anerkennung
00:21:36: Druckfreiheit
00:21:38: So alles all
00:21:39: over.
00:21:41: Das ist so schwierig, weil ich... Also ich habe das große Privileg und dafür bin ich unendlich dankbar.
00:21:49: Solange ich studiere nebenbei kriege ich eine Unterstützung von meinen Eltern bei denen die Ausbildung sehr wichtig ist und sie genau wissen okay ich kann jetzt keinen Vollzeitjob machen deswegen kriege Ich die Unterstützung die ich brauche.
00:22:03: also da bin ich sehr privilegiert und Bin natürlich vorum mehr Geld bekommen bzw.
00:22:11: Ich brauche halt mein Geld zum Leben und ich glaube, ohne meine Eltern würde sich das auch nicht so gut ausgehen.
00:22:17: Aber... ...ich kann es auch nicht mal, dass mein Problem ist, ich könnte nicht mal weil ich dieses ganze Wissen von dem wir am Anfang geredet haben, nicht mal sagen könnte.
00:22:28: So wäre das jetzt rechtlich vollkommen in Ordnung.
00:22:30: und die Skala von wie viel leistest du?
00:22:32: Und wie gut bist du?
00:22:34: Was is dein Wert?
00:22:36: Existen in meinem Kopf nicht!
00:22:37: Ich hab keine Ahnung und deswegen Also ein bisschen habe ich das jetzt schon durch Erfahrungen gelernt, also damit es wirklich zu wenig ist.
00:22:45: Checkt man das schon
00:22:48: aber erst wenn du mittendrin steckst?
00:22:50: Ja und dann red halt mal mit jemandem über Geld, wenn du dich selber nicht auskennst.
00:22:55: An der Stelle kann ich allen da draußen denen ins ähnlich geht nur empfehlen Und ich weiß es ist mühsam und die Emmy wird wahrscheinlich in sich hineinkrinsen.
00:23:09: Ich weiß es ist mühsam, ich weiß es kompliziert.
00:23:13: Ich kann aber allen Menschen und vor allen Dingen den Frauen, weil ich das wirklich über die Jahre immer wieder beobachtet habe nur wirklich raten bitte schaut euch eure Kollektivverträge an!
00:23:25: Die sind einsehbar.
00:23:27: Ich weiß, es ist manchmal kompliziert.
00:23:29: Aber gebt euch das einmal!
00:23:31: Schaut euch durch diese Sachen an, schaut euch die Gehaltstaffeln an.
00:23:34: Schaut sich an wie die eingeteilt sind.
00:23:37: Versucht's das zum Verstehen und wenn es nicht versucht... Also quasi wenn da was ist, was unklar ist, sucht euch irgendjemanden, fragts des Internets, um diese Information.
00:23:52: und dass sie sich damit auseinanderzusetzen wird leider nicht in der Schule gelernt, auch glaube ich später nicht.
00:24:00: Ich habe das noch niemanden gehört, dass es irgendwer im Studium gelernt hat außer vielleicht Personalverrechner.
00:24:09: aber das ist wirklich wild!
00:24:10: Also ich hab diese Erfahrung ja von der anderen Seite also ich kenne das auch ganz am Anfang.
00:24:16: Jetzt muss ich sagen, meine Mutter ist Steuerberaterin.
00:24:18: Da hat man ein bisschen einen anderen...
00:24:20: Das erklärt sehr viel!
00:24:24: Da ist mal etwas anders vorbereitet.
00:24:28: Aber ich habe das über die Jahre beobachtet.
00:24:30: Das ist ja nicht dein Phänomen von dir persönlich sondern das ist ein Phänomene, dass links und rechts ist.
00:24:36: auch Dinge, die in Dienstverträgen stehen, die niemals halten würden sind nicht relevant Und Gehaltseinschätzungen und hin- und herrnblablabla.
00:24:47: Das sind wirklich alles Sachen, ich weiß man hat immer das Gefühl... Man hat da eh keine Macht drüber weil man quasi dann den Dienstvertrag eh vorgelegt kriegt.
00:24:56: und jetzt kann man sich's aussuchen unterschreibt mir die nicht.
00:25:00: aber dieses Gefühl ob ich da jetzt verorscht wird oder nicht das kann ich mich ja selber nehmen indem ich mich informiere und dass würde ich wirklich allen echt ans Herz legen Ob du es dann machst oder nicht, obwohl du weißt, dass du vielleicht unterbezahlt bist.
00:25:13: Oder nicht richtig eingestuft bist.
00:25:14: Es ist ja immer noch deine Entscheidung.
00:25:16: Wenn du sagst ich kann's grad nicht anders oder ich will das unbedingt machen weil die Erfahrung, die zahlt mir nichts.
00:25:22: Das ist mal wert?
00:25:23: Dann ja is okay.
00:25:25: aber ich glaub man sollte das immer im Bewusstsein machen.
00:25:28: Weil das ist immer glaube ich schier wenn man mittendrin steckt und dann draufkommt fuck!
00:25:33: Jetzt ist für ein Orsch und jetzt stehe ich da und jetzt muss ich das irgendwie klären.
00:25:39: Natürlich wird dann argumentiert, das hast du ja unterschrieben.
00:25:46: Auch wenn es unrechtmäßig ist im Nachhinein natürlich nachher kompliziert.
00:25:49: damit weiß ich nicht ob man sich der Unterstützung bei der Arbeiterkammer holt.
00:25:53: auch da versolten die Leute nicht unbedingt so machts.
00:25:57: das nutzt dass das möglich ist und wenn's nur ums informieren geht weil ich glaube das schierste an diesen momenten dass man es nicht weiß.
00:26:09: Wenn du's weißt und sagst, ja okay die verarschen mich da jetzt aber ich will unbedingt diese eine Sache machen und das ist mir wert dann ist das deine Entscheidung und dann ist eh cool.
00:26:18: Dann passt er für dich denn weil dann hast du sehr bewusst getroffen.
00:26:21: Aber deswegen bitte bitte tut's das... Es ist auch nicht so dramatisch!
00:26:29: Ja ich glaube eher Das ist wahrscheinlich so wie eine Aufgabe mit, ich kenne mich nicht aus und fange überhaupt an.
00:26:36: Ich glaube dann scheitert es schon mit was das Internet ist?
00:26:39: Wie finde ich das Internet?
00:26:40: So ein bisschen fühlt es sich an.
00:26:42: aber arbeiten kann man also auch einfach professionelle Leute suchen und Organisationen die halt dafür da sind dass sie das klären oder dir das Wissen geben sehr empfehlenswert.
00:26:53: Ich habe das auch mal gemacht.
00:26:54: Es hat mir sehr viel Sicherheit gegeben Und da saß da wirklich jemand der dir auch Zettel mitgegeben hat und gesagt so ist es richtig.
00:27:01: Das ist gerade falsch und das gibt einen schon so viel Sicherheit.
00:27:06: Und
00:27:07: ich weiß eh, ich verstehe den Struggle ja weil ich denke mir so... ...das größte Problem fängt damit an du musst irgendwas machen.
00:27:14: also ich habe das bei irgendeiner Folge frag mich schieß mich tot kommt das mit den Praktikers vor und da gibt es auch eine tolle Broschüre wie was waren und es fängt ja damit an dass du weißt ja wirklich nichts!
00:27:28: Und das merkt man an diesen Broschüren auch.
00:27:31: Da fängt man ja wirklich vom Anfang an, wie schreibe ich ein Lebenslauf?
00:27:34: Wie mache ich das hin und her.
00:27:36: Der Dienstvertrag ist dann oft ... Hauptsache kriegt ihn so quasi!
00:27:40: Und ich glaube, dass es einfach ein Versäumnis ist.
00:27:42: Ich glaube, das wäre tatsächlich etwas was cool wär wenn das im Schulsystem vorkommen würde... Dass das wichtig wäre, einfach nur damit du zumindest weißt, was auf dich zukommt.
00:27:56: Weil ja natürlich, wenn dann dieser Wisch vor dir liegt vielleicht dann auch wirklich jemand da ist, der nicht ganz so gelaubend ist und sagt ja, du liest schnell durch und dann unterschreibst bitte gleich.
00:28:10: Was hatte ich einmal?
00:28:12: Ich weiß nicht mehr wo und wann aber das war eine Situation in dem ich mir dachte fuck was habe ich jetzt eigentlich gemacht.
00:28:18: Aber weil so der Druck haben wir mit so Ja bitte macht es jetzt gar nicht schnell!
00:28:23: So richtig einfach...
00:28:25: Und dass es halt verdahlt.
00:28:28: Natürlich rede ich aus heutiger Perspektive noch viel strenger darüber, weil einer meiner Hauptbeschäftigungen ist es sehr lange und teilweise kryptische Verträge zu lesen.
00:28:38: Und sie nicht gleich zu unterschreiben sondern sehr picky zu sein zum Teil.
00:28:44: Aber das ist eine furchtbare Situation wenn man was unterschreibt, wenn man gar nicht weiß was man da unterschribt.
00:28:51: Wenn man dann später auch noch drauf kommt... dass es vielleicht wirklich nicht okay ist, dann ist ja meistens auch schon was falsch gelaufen.
00:28:59: Und dann bist du ... Dass sich jeder dann fühlt als wäre in der Falle, ist klar und das macht die Gesamtsituation einfach noch schwieriger.
00:29:07: Ja.
00:29:08: Deswegen macht's das vorher, redet's drüber.
00:29:11: Die sollen sich alle nicht so anscheißen.
00:29:13: Es passt schon!
00:29:14: Ja man kriegt das Gefühl mit ... Wahnsinn, so toll.
00:29:18: Hier sieht's Dishouse entweder du nimmst oder du nennst sie nicht... Man hat irgendwie das ... Das Gefühl, dass man irgendeine Chance hat noch irgendwas zu tun ist einfach nicht da.
00:29:28: Man denkt sich halt vor allem wenn man am Anfang steht das nehme ich jetzt und nehme mich jetzt und nehm' ich jetzt... Und da bin ja eigentlich auch ein Fan von weil wenn man die Möglichkeit hat wo man überleben kann mit bisschen weniger Geld dann nimmt die Chance.
00:29:42: und auch wenn du jetzt nicht so bereich bist davon aber die Erfahrung ist halt wirklich vielleicht genau das was dir später dann so viel bringt und dich woanders hinbringt.
00:29:50: Aber halt Diese Situation und dieses Gefühl...
00:29:54: Das ist halt scheiße.
00:29:55: Ja,
00:29:55: es ist mega scheiße!
00:29:56: Es ist so richtig unnötig.
00:29:57: Und das ganze Gebilde rundherum, dass das Gefühl der ganzen Aufbau von uns gefangen ist.
00:30:06: Aber da eine
00:30:06: Lüge?
00:30:06: Ja, voll.
00:30:07: Es ist einfach so,
00:30:09: was?
00:30:09: Ach, die Waben kennen den Sinn.
00:30:10: Genau,
00:30:10: das ist ja das, was ich meine.
00:30:11: Ich sage nicht, du darfst niemand seinen Chopper nehmen, der nicht einhundertprozentig korrekt überall ist, weil ... und du sollst dich wegen jedem Schaas aufregen.
00:30:21: Und ja ich finde schon die Jungen sollten sich nicht unterm Wert verkaufen.
00:30:25: aber man muss auch einen realistischen Blick darauf haben dass man nicht gleich ein Dreier netto verdient, muss auch irgendwo klar sein.
00:30:32: Aber die Sache ist dieses Bewusstsein wie es ist hilft einem dann später.
00:30:42: Ja, ein schlecht bezahlten Job der da die Ur-Chance bringt.
00:30:45: Manchmal muss man die machen und manchmal will man sie auch machen aber dann wissend
00:30:51: dass
00:30:51: es
00:30:52: so ist.
00:30:53: Das Geld scheiß ich.
00:30:54: Vor allen Dingen glaube das ist jetzt das dann wo wenn du das einfach weißt für dich Auch wenn das zum Beispiel jetzt die urchance ist.
00:31:01: Aber du weißt das und ich habe mich dafür entschieden.
00:31:04: Dann setzt du deine grenzen wahrscheinlich anders
00:31:07: Näsis Uhr.
00:31:07: Ich hab jetzt eine Freundin Die hat heute ein Bewerbungsgespräch Und sie hat davor schon überlegt, ja die Reden von so und so im Gehalt.
00:31:14: Und sie hatte keine wirkliche Berufserfahrung... ...und setzte sich hin und sagte aber für mindestens das Geld sonst mache ich es nicht!
00:31:21: Das ist aber in meinem Kopf, oh mein Gott, das ist die Chance!
00:31:24: Und er hat jetzt echt das Bewerbungsgespräch und hat es supertaf einfach angesprochen gesagt Ich muss halt leben, dass um diese meine Kosten, ich hab's mir ausgerechnet, ich baue mindestens dass, da sind natürlich jetzt nicht tausend Euro mehr.
00:31:35: Aber als sie mir das erzählt hat war ich so, oh my god Hilfe.
00:31:38: Allein das sind Bewerbungsgesprächsern schon anzusprechen und zu sagen, ich mach's aber nicht die Kohle bekommen.
00:31:44: Taf stark finde ich gut!
00:31:47: Und dann eh abwägen.
00:31:48: sie hat dann eh mehrere Gedanken dazu gehabt, aber es ist so... Ich hab' die innerliche Krise nur vom Erzählen bekommen.
00:31:55: So oh mein Gott, hast du über Geld geredet mit denen?
00:31:58: Hilfe!
00:32:00: Es ist auch wieder so.. Das allgemeine Ansehen ist ja dass wenn da ein junger Mensch äußert, dann ist er ja gleich unverschämt Und ich glaub, das muss sich halt die Waage halten.
00:32:10: Ich glaube nicht dass unverschämt ist es halt ehrlich weil wenn's halt nicht anders geht dann gehts halt nicht an das.
00:32:16: und vielleicht muss man selber auch drüber nachdenken als Arbeitgeber jetzt ob das überhaupt wirklich noch derzeit angepasst ist um was wir.
00:32:23: da kommt natürlich immer drauf an ich will jetzt nicht mit zummern beginnen oder so irgendwie das.
00:32:29: und ja deine Freundin kann sich vielleicht auch gerade aussuchen dieses Risiko einzugehen dass sie das macht.
00:32:38: Manchmal kann er sich's nicht aussuchen,
00:32:40: dann
00:32:41: kriegst du diese paar Hundert da weniger aber du kannst überhaupt leben.
00:32:44: Ja voll nein auf jeden Fall.
00:32:46: Also
00:32:47: manchmal ist es halt so, manchmal unterschreibt man auch einen Scheiß, aber es ist glaube ich schlimmer zu wissen... also nicht wissendlich das zu tun ist glaube im Nachhinein immer der größte Schuss.
00:33:00: Und hast du vollkommen recht?
00:33:02: Gut!
00:33:02: Lassen wir dieses Thema hinter uns.
00:33:04: Das regnet mich
00:33:05: nicht mehr, das
00:33:05: wäre echt richtig zuvor.
00:33:06: Kritik gelbt diese Themen alle weg!
00:33:08: Wann kommt der positive Motivationspunkt?
00:33:10: Da hab ich's.
00:33:13: Auf den warte ich.
00:33:16: Kennst du dieses in groß sein riesigen Anführungszeichen brav sein und nicht zur Last fallen in der Arbeit?
00:33:26: Dieses Gefühl von Willst... Du bist jetzt trafundordentlich und willst doch niemanden zu Last fallen.
00:33:32: Gefühl!
00:33:37: Ja, da bin ich auch ein guter Kandidat dafür wo ich mich gerade Schritt für Schritt raus dränge und kämpfe weil es bringt dich halt nicht weiter.
00:33:49: Ich glaube das hat auch wieder mit so viel Unsicherheit zu tun und vor allem wenn man neu ist und sich ja eigentlich gar nicht auskennt mit irgendwas jetzt hier sich aufzuspielen.
00:34:01: Und natürlich versucht man dann auch, Konflikte aus dem Weg zu gehen und deswegen nimmt man an den bravenordentlichen... Ich fahre niemandem zur Lastpunkt.
00:34:10: Und genauso schlimm ist es wenn du das Gefühl hast, dass du gerade jemand in eine Last gebracht hast.
00:34:16: Also das klingt mich halt auch.
00:34:18: Dann verzweifle ich kurz.
00:34:20: Das ist schon so was?
00:34:20: aber es gehört auch zum Prozess dazu und fragt so oft, wenn du was nicht verstehst, tust du's auch?
00:34:26: Wenn du nervig bist Wenn du es nicht checkst, das bringt mich zu wenn du nicht nachfragst.
00:34:30: Auch wenn's hundertmal ist natürlich irgendwann ist es mühsam und man denkt sich Ist da irgendein anderes Problem?
00:34:35: Warum wird das nichts verstanden?
00:34:38: Und einfach dieses... Ich denke mir dann immer in meiner Welt ist das vielleicht gar dein großes Problem oder eine große Last.
00:34:46: Die Person mit der ich vielleicht rede die vielleicht auch schon viel länger da ist für die es ein Minikörnchen ihrer Probleme hat.
00:34:54: So denke ich mir das auch immer, dass man sich in seiner Welt gerade ein Riesenproblem ist und eine Last ... Oh mein Gott!
00:34:59: Ich will das niemand anderen geben.
00:35:02: Aber für den ist es wahrscheinlich dann eine Kleinigkeit, die sehr schnell erledigt ist, weil sie halt ganz andere Lasten und Probleme haben.
00:35:08: Natürlich wäre es schöner wenn's das nicht gäbe vielleicht für die Person, dass jetzt noch was dazukommt aber wahrscheinlich ist es noch immer besser als es kommt.
00:35:17: dann Wenn man sich das nicht traut zum Beispiel zu fragen.
00:35:21: Ja, das kann ich nur bestätigen.
00:35:25: Die Riesenzunami-Welle dann auf einen Zug.
00:35:28: Ich habe ein richtig gutes praktisches Beispiel.
00:35:32: Also nicht von eher in der Situation der Person die für diese eine Kleinigkeit ist?
00:35:39: Ja!
00:35:41: Ich hatte mal die Situation dass eine sehr junge Kollegin die jetzt nicht super neu war, aber die Aufgabe war sehr neu, sagen wir so.
00:35:50: Und dann kam diese Aufgabe, die sie übernommen hat, zwar mit Versand von einigen hundert Büchern zum Dunkelhaben – das ist eine aufwendigere Geschichte, um jetzt nicht genau ins Detail zu gehen und siehe diese Aufgabe übernomen.
00:36:04: Und ich wusste, dass es ein bisschen ...
00:36:07: Das jetzt nicht!
00:36:08: Raketenwissenschaft, aber es ist schon so ein bisschen ... Du musst ein bisschen einen Überblick behalten.
00:36:12: Weil das halt über einen sehr langen Bestellzeitraum gelaufen ist.
00:36:16: diese Übersicht Vorbereitung und dann war ja kein ... Ich hab da nicht in einem Versandhandel gearbeitet wo das ganz normal ist sondern da war eine Aufgabe von so ein paar hundert Büchern schon was eher außergewöhnliches.
00:36:28: Da gab's auch keine Zusammenarbeit mit irgendwelchen Paketdiensten etc.
00:36:31: Das heißt dass wir alles schon sehr handisch auch und sie hat die Aufgabe übernommen.
00:36:37: Und ich hab immer schon gedacht, ich weiß nicht... Komisch, die fragt gar nix!
00:36:42: Das ist irgendwie eigenartig.
00:36:44: Dann war ich immer wieder sage, kann ich da irgendwie gibt's irgendwas?
00:36:46: Hast du das Ebengriff?
00:36:48: Passt alles?
00:36:49: Also ich habe dann auch proaktiv quasi ein bisschen gesucht benötigt da Hilfe weil ich mir das nicht vorstellen konnte dass da irgendein Problem gibt.
00:37:03: immer näher dieses Erscheinungstage, bis ich dann einen Tag bevor das eigentlich glaube bevor es raus gsendet werden sollte drauf kommen bin.
00:37:14: Es war nichts vorbereitet weil nicht gewusst wurde was zu tun ist und obwohl die mir acht frage mehrere mal da war war halt da einfach die angst so groß jetzt zu äußern hey ich weiß gar nicht was sich tun muss dafür dass das einfach nicht passiert ist, was natürlich dann in einem Riesen-Eklat muss ich leider Gottes an der Stelle auch sagen geändert hat.
00:37:37: Weil ich die Welt nicht mehr verstanden habe und dann war es plötzlich keine Kleinigkeit mehr.
00:37:42: bis zu dem Zeitpunkt wäre alles davon für eine Kleinigkeit für mich gewesen zu sagen hey!
00:37:47: Der Schritt, der Schritt... Und ich bin noch da Meinung, dass es diese Dinge gab aber es waren schon zu wenig.
00:37:54: Das ist auch mir, muss ich auch sagen, das hab' ich auch erst im Nachhinein verstanden.
00:37:58: Aber das ist zum Beispiel etwas Ich glaube, da muss man lernen sich zu überwinden.
00:38:02: Besonders wenn da jemand ist der sich auskennt und schon nachfragt passt er alles.
00:38:08: Spätestens dann ist der Moment gekommen an dem er die Karten am Tisch legt und sagt eigentlich weiß ich nicht genau was ich noch tun muss?
00:38:17: Ich habe das und das gemacht.
00:38:18: was fehlt mir noch Und da kann ich nur zum Mut raten weil die Situation im Schluss war nämlich die dass ich ihn natürlich übernommen hab Und das auch dann ein bisschen emotional.
00:38:35: Wenn wir das alles gut geregelt haben, haben im Team zusammengearbeitet.
00:38:40: Im Endeffekt ist alles gut ausgegangen und all das hat gepasst.
00:38:43: Aber das ist zum Beispiel was wo ich nur ihm raten kann.
00:38:46: Ja, eine Frage nach... Auch wenn du denkst sowieso wie du gesagt hast Du bist nervig oder hin und her, sondern es muss da vielleicht... Ich aus meiner Erfahrung kann nur sagen die meiste zahlt ist es halt wirklich so, dass ich mir denke, ja, passen wir mal schnell.
00:39:03: Und ja sicher ist.
00:39:03: wenn das für mich an einem Tag nicht die eine Person macht sondern gefühlt alle und das Gefühl zehnmal dann wird sie irgendwann natürlich auch anstrengend für.
00:39:14: ich rede aus meiner Perspektive für mich aber das ist ja nicht immer der Fall.
00:39:18: Also das ist ja einfach nicht so.
00:39:20: Und lieber ist es mir, du kennst dich aus und fragt noch einmal den ich muss mal keine Gedanken mehr machen als dass ich eh das Gefühl habe schon momentan, das kann irgendwie gar nichts sein weil das mir viel mehr Gedanken macht und hinten nach auch viel mehr Arbeit weil natürlich dann eigentlich hätte mir das abgenommen werden sollen.
00:39:39: am Schluss war ich wieder komplett involviert und musste ohne dass ich selber vorarbeiten konnte es dann in kürzerer Zeit Erledigen, so dass dann alle drum herum ist.
00:39:51: Es war ein E-Team erfordert und es hat dann eh super funktioniert.
00:39:54: Gott Dank!
00:39:55: Aber das war eben... Das war so eine Situation, wo ich mir dachte, das hätte man einfach echt leicht vermeiden können.
00:40:01: Voll, aber ich schätze, dass die andere Person wahrscheinlich auch schlaflose Nächte hatte?
00:40:05: Weil sie ja doch wahrscheinlich so gestresst hat und das bringt ihr auch nix.
00:40:09: Also es ist versteigend krankt,
00:40:10: wo man sich manchmal denkt, jetzt hätte ich schon mal sagen können, jetzt ist zu spät.
00:40:15: Jetzt ist einfach... Jetzt ist es vorbei.
00:40:18: Aber das ist nicht vorbei, und ich habe letztens was sehr Schönes zu Mut gehört.
00:40:23: Das hat mir sehr gut gefallen beziehungsweise so Angst überwinden dass man da oft im Kopf hat, man braucht Mut um seine Angst zu überwenden.
00:40:32: Dass das aber eigentlich sehr... Man auch umdrehen kann und anders denken kann nämlich dass man Vertrauen braucht Um Angst zu Überwinden.
00:40:40: Das fand ich sehr schön weil Mut halt eher so dieses Du stehst jetzt am auf weiß ich nichts Schwimmbrett und musst runter springen, hast Angst und denkst, warum soll ich's machen?
00:40:52: Und draußen stehen da die Söhne.
00:40:53: Wenn du das nicht schaffst, ist es peinlich!
00:40:55: Dann musst du auf die Art diesen Mut aufbringen etwas zu machen was du eh nicht willst.
00:41:00: wenn man's aber umdreht und sagt okay vertraue in mir dass das gut geht und sich die Sachen gut kann finde ich gibt es einen anderen Weg Ängste zu überwinden weil man sich seinen Kopf ein bisschen schiftet und das muss man auch erst aufbauen und vor allem am Anfang in einer Arbeitswelt wird sich auch viele Rückschläge geben und man muss immer wieder sich dieses Vertrauen suchen, machen.
00:41:23: Manchmal ist es kleiner, manchmal ist es größer aber auf jeden Fall ganz stark da festhalten
00:41:28: und
00:41:29: Vertrauen in sich selber haben.
00:41:32: Ja vielleicht auch nicht nur Vertrauen an sich selbst sondern jetzt nicht zu riesigen Teilen aber auch in die anderen dass ich glaube nicht... Es gibt schon Böse Menschen da draußen.
00:41:45: Und es gibt auch eben die Missgünstigen und Generften, und weiß ich nicht was... ...und die glauben was nicht.
00:41:51: die Weisheit muss vom Himmel regnen.
00:41:53: Aber ich glaube ist die... Na ja, guck sie immer nicht ganz optimistisch!
00:41:58: Nicht die große Mehrheit aber ich glaube trotzdem die Mehrheit... Die helfen einem auch weiter weil am Schluss und das kann ich nur an die Leute weiter geben in diesen Positionen sind, die die erfahrenen sind.
00:42:14: Die die langjährigen sind.
00:42:16: ja das ist manchmal an manchen Tagen nervt das aber im Endeffekt ist es ja auch was Gutes dass da jemand kommt weil sie auch ein gewisses also auslösen.
00:42:27: abschieben von Aufgaben dann natürlich nicht.
00:42:28: aber ich meine darüber sehen wir uns hoffentlich alle einig.
00:42:31: Aber wenn der jemann kommt und nach deinem Wissen fragt Dann ist es Ja Auch Was Schönes Eigentlich.
00:42:39: Und Ich weiß nicht, wenn man da einfach zugewandt bleibt.
00:42:43: Dann sind diese Dinge einfacher zu händeln?
00:42:46: Ja!
00:42:46: Gut... Auch wenn ich das Gefühl habe wir sind gerade mittendrin würde ich jetzt aber sagen dass wir zu einer Abschlussfrage kommen.
00:42:54: Jetzt
00:42:54: bin ich gespannt.
00:42:56: Und ja sie ist vielleicht ein bisschen zu dark für den Schluss Aber heute ist es einfach so Wenn die Arbeit wegfällt was bleibt von deinem Selbstwertgefühl?
00:43:10: Also, heute treffe ich
00:43:12: mich überall
00:43:13: komplett.
00:43:16: Ich glaube das hat sich jetzt auch schon in den letzten Jahren ein bisschen gewandelt.
00:43:19: also natürlich die Anerkennung und die Jobs, die ich mache geben mir schon sehr viel.
00:43:27: vor allem wenn ich vielleicht gerade mit mir selber ein bisschen kämpfe dann kann ich zu dem zurückgreifen und mir denken ja aber schau dir das an und da bist du nicht wirklich was mit mir zu tun.
00:43:38: Das hilft so in ganz schlechten Momenten, aber im Endeffekt habe ich das Gefühl dass es schön auch für die Arbeit ist.
00:43:47: Dass sie mich hat.
00:43:48: Macht das Sinn?
00:43:49: Okay.
00:43:52: Aber eigentlich würde ich gerne lieber wissen...
00:43:57: Ich umgehe ja der Frage.
00:44:01: Definiert sich dann selbst wird außerhalb der Arbeit?
00:44:04: also wenn die Arbeit nicht da wäre.
00:44:06: Dann hätte ich noch andere Sachen, die
00:44:08: schon oder
00:44:09: Ja, zum Beispiel im Podcast.
00:44:11: Ich find das ist keine Arbeit.
00:44:13: Obwohl nein ... Aber ich glaub, dass es vor allem am Anfang ... ja, es ist schwierig.
00:44:19: Ich glaub da gibt's gute und schlechte Tage.
00:44:22: Manchmal greift man halt zurück und denkt sich auch, okay, deswegen bin ich was wert?
00:44:27: Und man muss halt zu dem vertrauen finden und zu dem ... Ich bin nicht wegen dem was wert.
00:44:34: Das Wert weil ich so bin wie ich bin.
00:44:36: Damit mache ich meine Arbeit jetzt so, darum hab ich die Sachen.
00:44:41: Ich finde das Wort Selbstwert mittlerweile mehr mega geframed als etwas, was sich mit Arbeit definiert.
00:44:47: Aus irgendeinem merkwürdigen Grund empfinde ich es so.
00:44:51: Das
00:44:52: habe ich jetzt nicht verstanden.
00:44:55: Ich finde
00:44:55: dass Wort Selbst Wert ist für mich so stark verbunden mit Arbeit.
00:45:02: Ich habe das Gefühl viele Leute definieren sich ausschließlich über die Arbeit Und ich finde das merkwürdig, weil dein Selbstwert definiert sich ja nicht dadurch was du in der Arbeit tust sondern welche Person du bist.
00:45:16: Ja!
00:45:16: Ich verstehe aber die Crux an der Sache.
00:45:20: Weil so wie man seinen Tag
00:45:21: gestaltet,
00:45:23: gestaltet man sein Leben.
00:45:25: Ich werde immer wieder mit diesem tollen Spruch daherkommen.
00:45:27: Es ist halt schwierig, über was definieren sich Leute denn sonst noch?
00:45:32: Vielleicht Familie... Beziehungsstatus
00:45:34: etc.,
00:45:34: aber die Arbeiter bist du halt.
00:45:36: Aber es ist doch merkwürdig, dass sich die Leute so auf Außen fokussieren als sich nach innen zu foküssieren.
00:45:42: Mein Selbstwert definiert sich nicht durch das welche Arbeit ich verrichte sondern durch was für eine Person ich bin, welcher Charakter ich bin wie ich mit anderen Menschen umgehe, wie ich mir selber umgeh... Also ich finde selbst wert.
00:45:56: Ich beteilte ja eigentlich schon
00:45:58: selbst
00:45:59: Wert!
00:45:59: Was bin ich mir selbst Wert?
00:46:02: Und ich finde es so eigenartig, dass nur da... Also ich habe jetzt das Gefühl, dass das ganz viele Menschen machen sich nur dadurch zu definieren und ich find Arbeit ist ein Add-on.
00:46:13: Das ist sein... Ah ja!
00:46:14: Dadurch was ich nicht zeige, meine Passion oder meinen Dings oder manchmal auch nur ist es einfach auch nur ein Ja, ich muss halt Geld verdienen umzuleben.
00:46:25: also deswegen mach ich's Punkt.
00:46:27: Ich glaube einfach, dass in der Gesellschaft so...
00:46:30: Ja, eigenartigt
00:46:31: Ja, es ist sehr weird.
00:46:33: Weil du hast vollkommen recht.
00:46:34: Es ist halt einfach ... Du würdest mich genauso lieben und ich liebe dich genau so auch wenn du die Arbeit nicht seidest.
00:46:40: Oder wenn ich was ganz anderes machen würde?
00:46:43: Mach doch was du willst und was dir Spaß macht!
00:46:46: Aber ich glaube, weil es halt wahrscheinlich so ein ... Vielleicht ist das so ein bisschen ein ... Ich verbringe so viel Zeit in der Arbeit.
00:46:55: Ich muss eine Mehrwertung ausziehen.
00:46:57: Und deswegen sage ich, dass ist das, was ich
00:47:00: bin.".
00:47:01: Richtig, richtig so.
00:47:03: Ich glaube auch, dass das damit was zum Grund hat, weil es so viel Zeit in Anspruch nimmt?
00:47:07: Das wäre doch blöd, wenn's einfach nur so was... ...einfach nix rauskommt eigentlich aus halt Geld!
00:47:11: Aber weißt du, was ich meine, für was mach' ich's dann?
00:47:15: Da muss es zumindest mich meinem Wert erhöhen, damit ich mich besser fühle.
00:47:20: Ja, ich bleib da bei meiner zu gespaltenen Meinung aus, dass es dann geht.
00:47:23: Ich bin da skeptisch, ob der so schlau ist.
00:47:30: Ja, belassen wir es heute dabei bei unserem eigenartigen Deep Talk.
00:47:35: Es war
00:47:36: ganz gut!
00:47:36: Ich hätte gehofft, dass wir mehr... ich weiß es nicht.
00:47:41: Ganz absurd.
00:47:43: Absurd will ich jetzt nicht.
00:47:44: Ich glaube das war gar nicht so schlecht aber es ist schon... Aber es war auch eine sehr spontane Folge
00:47:50: und ich glaube es spielt halt auch mit, dass sich am Anfang meiner Arbeit beginnstehe und halt selber auch noch lost bin, dass ich halt...
00:47:58: Aber das ist doch genau das.
00:47:59: Ist doch cool weil genau das zeigt doch eigentlich vielleicht die Folge?
00:48:02: Ja wollte ich gar sagen wahrscheinlich spiegelt es einfach wieder und dass es okay ist wenn man lost is und dass man sich nicht auskennt und mal halt einfach da los geht und halt probiert und schaut was rauskommt.
00:48:12: ja nur das einzige was ich dazu sagen kann aus meiner alten perspektive Informiert euch
00:48:19: trotzdem.
00:48:20: Das Geld, das Geld nicht das Geld!
00:48:23: Informiert was euch jetzt unterschreibt.
00:48:25: schaut sich die Kollektivverträge an machts dass nur wegen nur in eurer Branche nur diesen einen Kollektivertrag bietet.
00:48:32: schaut sich den an dank der Stelle.
00:48:34: und mein letzter tip auch noch dem dem heißt es jetzt pürokratischen Aspekt hat jetzt die tamar übergenommen.
00:48:43: ich geht's auf den persönlich emotionalen Wert Bester Tipp.
00:48:48: Seid's immer lieb zueinander und respektiert auch die Leute, die euch vielleicht Kritik geben oder anstrengend nervig Ausschlächer sind.
00:48:57: Respektiert sie trotzdem und seit meiner Meinung nach immer seien es die Guten.
00:49:01: Viel Spaß an alle Junge da draußen!
00:49:03: Probierts alles aus.
00:49:04: Ja,
00:49:04: probierts aus.
00:49:05: Habt
00:49:05: ihr so viel
00:49:05: Angst?
00:49:07: Und sonst fragts...
00:49:08: Und bitte fragts einfach.
00:49:09: Fragts die Leute.
00:49:11: Fragts alles in die... ...fragts jedem Löchern Bauch.
00:49:15: Das hilft die... Und ... einem selber untereinander.
00:49:19: Schau jetzt, wie ich talkte!
00:49:20: Jetzt bin ich aus dem Deep-Talk raus.
00:49:23: Ich glaub', dass auch diese ganze Arbeitsweltfindung am Anfang, auch wenn man sehr viel sieht, in welche berufliche Dinge will ich weitergehen und wie will ich mich da hocharbeiten?
00:49:32: Dass es halt am Anfang einfach so viel mit Selbstentwicklung für sich selbst zu tun hat, dass man das nicht ... Es ist okay unsicher zu sein und scheiß zu bauen.
00:49:41: Du entwickelst dich dadurch, du wirst ein Mensch, den du sein willst und nicht aufgrund deiner Arbeit sondern... was du erlebst und machst.
00:49:48: Wie du bist, und jetzt reiß ich auch mal wieder her!
00:49:50: Voll!
00:49:51: Und wenn Arbeitgeber zu dumm sind ihre neuen Mitarbeiter, ihre jungen und unerfahrene Mitarbeiter in Positionen zu setzen wo sie dem Unternehmen tatsächlich einen Schaden zufügen können dann einem Sorry to say aber selber schuld.
00:50:04: Das ist jetzt mein Abschluss zu dieser Folge.
00:50:07: Ich schreibe... Und ich würde sagen, ich stelle jetzt eine Frage nach außen an unsere Hörerinnen Welche Wahrheit über die Arbeit hat euch niemand gesagt und dir aber gebraucht hättet?
00:50:20: Diese Frage hätte ich wahnsinnig gern beantwortet, macht das gerne in den Kommentaren.
00:50:25: Also entweder Spotify-Kommentare oder auf Instagram oder per E-Mail alle Infos zur zufinanzierenden Shownots!
00:50:31: Ich hoffe bewertet diese Folge auch gut obwohl sie weird war... Und mir bleibt nichts anderes mehr zu sagen als Danke fürs Zuhören.
00:50:41: Danke für eure Ohren!
00:50:42: Ich habe mich versprochen.
00:50:44: Was fällt dir ein?
00:50:46: Heute
00:50:46: ist Leute, heute seid nicht zu streng mit
00:50:48: euch.
00:50:50: Also danke für euren Ohren.
00:50:51: und nicht vergessen Arbeit ist weiblich.
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