Erreichbarkeit ohne Ende – Zwischen Engagement und Selbstausbeutung
Shownotes
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TEAM
Produktion: Soundfeiler
Foto & Grafik: Jan Frankl
Idee + Vertretung: Tamara Bamesberger - Tante Bam Agency e.U.
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00:00:01: Servus und hallo, bei Arbeit ist weiblich.
00:00:04: Vier Frauen aus vier Jahrzehnten und um endlich viel zu besprechen rund um das Thema Arbeit.
00:00:09: Nina unser siebziger Girl, Katharina direkt aus den Neunzigern, Emmy-Vertreterin der Nullerjahre und ich Tamara aus den Achtzigern reden über Mythen, Fakten und was uns in unserem Arbeitsalltag bewegt.
00:00:23: Willkommen bei einer neuen Folge.
00:00:24: Arbeit ist Weiblich!
00:00:26: Heute zum Thema Erreichbarkeit im Job.
00:00:28: an meiner Seite sitzen heute wieder die liebe Nina
00:00:32: Hallo.
00:00:33: Und liebe Amy, mein Input an der Stelle gleich mal ist laut einer Umfrage von Karriere.at sind drei Viertel der Arbeitnehmer auch im Urlaub erreichbar?
00:00:46: Wann wird sie ihr das letzte Mal nicht erreichba?
00:00:49: Als ich keinen Job hatte!
00:00:54: Boah Nina...
00:00:56: Ich kann mich gar nicht mehr erinnern wenn ich nicht erreichbar
00:01:01: war.
00:01:01: Ich glaube, dass es in dem Mediwo ich arbeite ist das fast unmöglich nicht erreichbar zu sein.
00:01:09: Du bist dauerhafter reichbar?
00:01:11: Ja.
00:01:11: Okay.
00:01:13: Gab's aber irgendwann mal eine Zeit außer ... also wirklich in einem Job wo ihr nicht erreichbar war als aus verschiedensten Gründen und wie hat sich das für euch angefühlt?
00:01:23: Also bei einem Urlaub hatte ich das Arbeitshandy mit, hat das aber nicht aufgedreht.
00:01:29: Bei einem habe ich es dann zu Hause gelassen und es war irgendwie ein stressiges, aber auch gutes Gefühl.
00:01:32: Also ich glaube, es war schlimmer das Arbeitshänden mitzuhaben... ...und es ausgeschalten zu lassen.
00:01:37: Ich weiß nicht warum ich's überhaupt mithatte?
00:01:39: Macht keinen Sinn!
00:01:41: Ich glaub für die Notfälle halt dass ich doch was machen könnte.
00:01:44: Und angenehm war es als gar nicht, als es gar nicht mit war.
00:01:48: Weil dann ist das Problem so ein bisschen weg.
00:01:51: Aber ich glaube es ist eher der Step bis dorthin, dass man das echt zuhause lässt.
00:01:54: Das war schon so Eine große Entscheidung in meinem Leben.
00:01:58: Man muss wirklich
00:01:58: aktiv entscheiden, das
00:01:59: nicht zu
00:02:00: tun!
00:02:01: Okay, stellen wir mal zum Beginn auch die Frage was heißt denn Erreichbarst sein für euch konkret?
00:02:09: Also telefonisch oder bei E-Mail über irgendwelche Tools dir vielleicht nutzt in eurer Arbeit?
00:02:15: Oder alles?
00:02:17: Also eigentlich alles also vor allem E-mail weil ich glaube wir haben ja alle die E-mails noch am Handy.
00:02:24: Also ich tu dann selbst doch gleich damit's abgearbeitet ist, gleiche Antworten auch wenn es am Samstagabend ist.
00:02:29: Wenn ich das schnell erledigen kann und telefonisch ist halt situationsabhängig je nachdem ob ich gerade jemandem auf Tour habe beim Konzert hab da bin ich ja so muss ich erreichbar sein.
00:02:43: Ja
00:02:43: klar okay aber ist... Entschuldigung
00:02:45: habe ich gleich einen Widerspruch sondern dass ich dich weil für mich fand der E-Mail lustigerweise nicht rein zu den E-Mail-Job gehabt.
00:02:53: Aber wenn ich an Erreichbarkeit denke, ist es echt telefonisch oder über WhatsApp ein Ding, also E-mails generell... Also das würde ich nie glaube ich echt in meiner freien Zeit durchchecken, wenn's nicht durch einen Telefonat gefordert wird dass ichs tue.
00:03:13: Wenn ich mich jetzt kurz beziehe auf meinen angestellten Verhältnis, ist das glaube ich in erster Linie auch tatsächlich eben Messengerdienste und Telefon.
00:03:25: Ich glaube in meiner wirklichen Freizeit habe ich es vermieden oder hab's nicht gemacht, E-Mails zu checken.
00:03:33: Außer es waren irgendwelche ganz besonderen Themen wo du wusstest das könnte jetzt sein dass noch kurzfristig irgendwas kommt.
00:03:39: aber ich glaub das war eher die Ausnahme.
00:03:42: Ich glaub eher das ist telefonisch und vor allen Dingen diese Messengerdientse waren bei denen ich doch dann immer irgendwie erreichbar war.
00:03:50: Heute in der Selbstständigkeit ist ein bisschen anders, ich glaube man kann mich eh immer erreichen.
00:03:55: Aber tatsächlich versuche ich schon zum Beispiel E-Mails
00:03:58: etc.,
00:03:59: in der Zeit wo ich sage ich habe jetzt Freizeit oder es ist jetzt Wochenende oder whatever das eigentlich eher aus zu blenden weil die meisten Sachen auch einfach warten können beziehungsweise dann also besonders bei dem was ich mache als eher so ist.
00:04:14: Da gibt es halt auch einfach viele Bürozeiten und ob ich einen fertigen Vertrag jetzt am Samstag durchschick oder Montag macht meistens keinen Unterschied bei mir.
00:04:24: Ja, was sind eure Reaktionszeiten?
00:04:29: Was ist denn für euch eine gute Reaktionzeit?
00:04:31: Ist das immer sofort oder Stunde oder bis zum Ende des Tages oder innerhalb von vierundzwanzig Stunden?
00:04:38: Jetzt in Bezug vielleicht eher auf E-Mails oder schriftlichen Verkehr
00:04:43: Ich glaube, ich reagiere fast schnell auf E-Mails.
00:04:48: Eigentlich bei uns ist vieles einfach noch auf E mail.
00:04:52: Vielleicht
00:04:52: ist das so generationsabhängig?
00:04:54: Wir sind zu viele, so fünfzig plus vielleicht... Das sind nicht so auf WhatsApp!
00:04:59: Okay also das heißt wenn man was von dir braucht am besten eine e-mail schreiben auch wenn es was privates ist.
00:05:03: Treffen ausmachen mit der Nina e-mail schreiben
00:05:06: Mit dich.
00:05:07: wäre das so?
00:05:08: Ich glaub schon, ja.
00:05:08: Das
00:05:09: ist
00:05:11: geil!
00:05:11: Also ich mach dann halt eine Woche bis ich antworte und mir reinschaue
00:05:13: aber... Ist okay.
00:05:19: Vielleicht die Frage eher gestellt auch an dich Nina weil es ganz gut glaube ich passt Wo ist bei dir denn die Grenze zwischen, ich nenn's jetzt Service Und einer ständigen Unterbrechung von deiner freien Zeit
00:05:37: schwierig.
00:05:38: Also, ich arbeite halt mit Künstlern für diese das und so als selbstverständlich.
00:05:48: Als Beispiel zum Beispiel habe jetzt gerade einen Künstler in Südamerika auf Tour der ruft hat mich da geht es seit sechs oder früh andern hin und her und das ist halt... Da komme ich nicht raus.
00:06:00: also eigentlich ist ja heute mein freier Tag Ärzten und anderen Terminern andauernd am Telefon.
00:06:10: Also das ist für mich dann wirklich unterbrechen, aber für ein künstliches Service.
00:06:20: Schwert zu sagen!
00:06:22: Ich würde gerne kurz darauf eingehen weil ich es ganz lustig finde... Es ist natürlich klar, dass eine besondere Situation in Künstler die unterwegs sind, die auch was brauchen oft wahrscheinlich gerechtfertigt Manchmal wahrscheinlich auch, wie nicht so gerechtfertigt.
00:06:38: Ich musste immer an meine Vergangenheit denken im Buchhandel und da ging es jetzt nicht um Erreichbarkeit oder sonstiges sondern um den Umgang mit Kunden.
00:06:49: Und in dieser Teilen der ich in dieser einen Buchhandlung gearbeitet habe haben wir alle zusammen lustigerweise damals auch mein Chef irgendwie dislearning gehabt.
00:06:59: Ja der Kunde ist König aber du ziehst doch deine Kunden Weil die haben irgendwie, da war damals der Chef, der was ein bisschen freigiebiger und wenn Stammkunden kommen sind dann hat er halt manchmal zehn Prozent geben zum Beispiel oder die durften denn irgendwelche extra Würsteln haben.
00:07:17: Und hat halt sehr viel Service geleistet.
00:07:19: nur anstatt dass das dann gewertschätzt wurde Wurde es dann irgendwann zu einer Selbstverständlichkeit?
00:07:26: Und wie denn irgendwann, jetzt kann man sich wissen die meisten wahrscheinlich eh der Buchhandel ja über die letzten Jahre oder Jahrzehnte.
00:07:32: Ja doch immer sehr struggled bezüglich Einnahmen und Umsätzen so muss das irgendwann einfach aufhören dass man hin zum Kunst irgendwelche zehn Prozent gibt weil es hat halt irgendwann weder ein.
00:07:45: Das waren wirklich wilde Diskussionen.
00:07:47: wo man sich wirklich schon gefragt hat ist okay Ihr habt das jetzt eh alle bekommen.
00:07:53: Und aber jetzt quasi steigen wir wieder zurück und das ein viel schwierigerer Schritt war dieses, ja wie können das jetzt einfach nicht mehr so leisten?
00:08:01: Aber alle neuen Leute die dazukommen sind, die sind aus allen Wolken gefallen.
00:08:06: also die waren immer so.
00:08:07: wenn da mal irgendetwas war wo man gesagt hat der Risikereinkauf oder was sonstiges, dann kann man ein bisschen entgegen kommen durch irgendeine Serviceleistung.
00:08:17: Die schätzen das eher.
00:08:18: Aber man muss immer so ein bisschen aufpassen, wann die Leute das selbstverständlich betrachten und man sich dann nicht die eigene Falle stellt.
00:08:28: Dadurch dass es irgendwann zu Selbstverständlichkeit wird, dass man das halt dann so mit leichtfertig anruft.
00:08:35: Und da ist aber die Frage wie macht man das am besten?
00:08:37: Keine Ahnung!
00:08:40: Was würde passieren wenn du nicht abheben würdest?
00:08:42: was würde er machen?
00:08:43: Drama
00:08:44: Und das, was dann auch wieder bei dir landet.
00:08:46: Also für dich ist es Vorarbeiten-Konflikt
00:08:50: am Mai.
00:08:50: Das
00:08:50: Problem
00:08:51: ist ja gerade in deiner Situation du weißt ja nicht, was is'.
00:08:54: Es könnte auch tatsächlich etwas wirklich sein, was man nicht alleine lösen kann vielleicht oder?
00:09:00: Ja also ich war... Ich war erreichbar, ich habe schon extra darauf gewartet.
00:09:07: Aus Erfahrung weiß ich, wenn ein Künstler landet und aus dem Flieger aussteckt, dass oft jetzt das Abholen nicht funktioniert.
00:09:14: Und ich habe gewusst, er landete um sechs Uhr in der Früh unsere Zeit in Mexiko.
00:09:23: Wenn die haben die Zeit anruft, weiss ich schon ... hat nicht funktioniert.
00:09:27: Es ist immer ein schwieriger Grad, wenn man da sagt, wenn mal deine Grenze zieht, gerade in solchen Jobs glaube ich, ist es besonders... Da ist ja auch die Arbeit am Kunden ist.
00:09:38: aber wie ist das jetzt zum Beispiel mit deinen Vorgesetzten?
00:09:41: Ziehst du deine andere Grenze als bei Künstlern?
00:09:43: Also nein eigentlich
00:09:46: nicht.
00:09:46: Team!
00:09:47: Ja.
00:09:47: also wenn meine Kollegen mir schreiben dann antworte ich immer egal, also aus der Schlafe gerade.
00:09:57: Aber das ist da antwortig immer, weil wir auch gegenseitig nicht außerhalb von Bürozeiten sofern es das Wort bei uns gibt oder am Wochenende halt nicht schreiben.
00:10:09: Verrechnest du dass es Arbeitszeit?
00:10:11: Nein!
00:10:12: Also
00:10:13: das
00:10:14: bin ich schon öfters von Leuten... Das wird dir nicht verrechnet.
00:10:19: Ab ist seit sechs in der Früh Stunden schreiben oder überstunden.
00:10:23: Aber so, dass
00:10:24: die
00:10:25: Dauer der Telefonate zusammenfügen und dann ist das vielleicht eine Stunde, die du ... aber ja, es ist wahrscheinlich mehr Aufwand für was rauskommt.
00:10:33: Weil eigentlich arbeitest du hier als ein Kriegsführer?
00:10:35: Ich muss sagen jetzt, ich
00:10:36: glaube, es sei eingeführt.
00:10:38: Also ich glaube auch noch nie hinterfragt worden.
00:10:42: Ja, das ist arg!
00:10:43: Dann komme ich gleich zu meiner nächsten Frage diese Erwartungshaltung, dass man jetzt auch erreichbar ist.
00:10:50: Und ich würde zumal sagen gehen wir ein bisschen weg von den Kunden weil das ist ja bei mir auch so.
00:10:55: Gibt alle Menschen da dürfte mich jederzeit anrufen?
00:10:58: Auch mitten in der Nacht und ich werde abheben.
00:11:01: Aber ... Ja genau, Eiming du!
00:11:04: Ich
00:11:05: hab viel Spaß.
00:11:08: Aber wer setzt dann eigentlich die Erwartungshaltung, dass wir außerhalb von seinen regulären Arbeitszeiten
00:11:15: quasi
00:11:16: Erreichbar ist.
00:11:17: Was glaubt ihr?
00:11:18: Setzt sie die eigentlich selber oder ist das das ganze Team, oder ist es die Betriebskultur auch vielleicht auf andere verschiedene Erfahrungswerte?
00:11:28: Also in meiner... also was jetzt bei mir betrifft, in meiner Praxis glaube ich, ist einfach die Betriebskultur, weiß man schon, wenn wir jetzt so darüber hinterfragen sollten.
00:11:38: Ja okay, was willst du sagen?
00:11:41: Ich kenn's auch nur in der Firma, wo ich mal war.
00:11:45: War da schon, wo eigentlich ständig erreichbar war?
00:11:47: Mhm.
00:11:49: Aber ich weiß noch nicht, weil das so beschlossen hat.
00:11:51: Das war halt einfach dann da und ... Ich glaub die Angst was passiert wenn man nicht abhebt, war einfach zu groß dass man's halt einfach hingenommen hat egal wie spät, egal ob Wochenende, egal wo man war Und auch so.
00:12:04: dann nehme ich das Handy extra mit, weil es könnte ja was sein.
00:12:07: Also sie
00:12:07: ist wirklich auch ...
00:12:10: Ja niemand richtig beschlossen.
00:12:11: also
00:12:13: Also du hast auch in dieser speziellen Situation was schon für dieses nicht sofort antworten oder wenn man vielleicht auch gerade nicht geschaut hat, die Momente gibt es ja auch dass man vielleicht doch einfach gerade nicht wirklich es nicht mitbekommen hat.
00:12:25: Dass das schon verbunden war mit Schuldgefühlen oder halt irgendwie auch Angst das zu verpassen und nicht schnell genug zu reagieren?
00:12:33: Ja und so dieses...was eh so dumm ist eigentlich.
00:12:37: aber dieses gutes ist Sonntagabend auf der Art jetzt was zu machen ist eigentlich auch rechtlich ja so.
00:12:45: Also warum soll ich es machen?
00:12:46: Wenn du keine Arbeitszeit hast, das ist kein Arbeitszeit.
00:12:48: Und dann ist aber so okay, aber was denkt denn vielleicht die Vorgesetzte der Vorgesetzter von mir wenn ich das jetzt nicht mache oder denke ja sie ist mir wurscht oder hat etwas besseres zu tun als dass.
00:12:58: also es ist einfach dann so glaube ich eine automatische Angst dass man halt nicht genug ist oder dass das halt irgendwelche Konsequenzen hat wenn ich nicht antworte Dass man dann halt in diesen Dauerstress auch ist.
00:13:10: Also man kann ja gar nicht abschalten, also ich bin sehr froh und hatte danach einen Job wo ich eigentlich dort war.
00:13:16: dann bin ich gegangen und da war so danke fertig die Arbeit ist aus meinem Leben beginnen und das hat mir sehr gut getan.
00:13:25: Ich mein was ich jetzt noch ein bisschen habe ist so dienstechnisch dass wir da eigentlich schon Erreichbar sein müssen, es wurde irgendwie nie besprochen.
00:13:34: Aber das gibt's eine Gruppe und wenn jetzt jemand ausfällt halt die Frage kann jemand einspringen.
00:13:39: Das finde ich aber voll in Ordnung.
00:13:42: nur dann auch die Frage Wenn Ich Halt gerade keine Zeit habe zu antworten was denkt Dann Die vorgesetzte der Vorgesetzte drüber warum Ich Jetzt Nicht Antworte?
00:13:50: also dass sich schon so ein bisschen dann Auch Wieder Ein bisschen Der Kleine Stress da.
00:13:54: Aber Grundsätzlich Bin ich sehr froh, dass ich keinen Job habe, wo ich das mit nach Hause nehme und ständig das Gefühl habe, ich muss erreichbar sein.
00:14:02: Aber war es jetzt in dieser Dienstgruppe, wo es darum geht quasi Ausfälle abzudecken?
00:14:08: Macht's das besser weil da seine Gruppe ist?
00:14:10: Weil das halt eine allgemeine Frage ist für Oye, da wird jemandem Dienst ausgefallen kann jemand hupfen Und das ist ja auch nicht unbedingt... Da stellt sich einfach die Frage ob es geht ob das dann leichter zu nehmen ist, weil es LTE nicht nur dich betrifft sondern dass eine Frage in die Runde ist?
00:14:28: Ja ich habe zum Beispiel die Nachricht so spät gesehen und da wurde schon so explizit mein Name auch erwähnt, ob ich nicht einspringen könnte.
00:14:37: Und ich hatte an den Tag einfach keine Zeit.
00:14:39: aber dann hatte ich schon den Stress.
00:14:40: oh Gott!
00:14:41: Ich hab es jetzt nicht gelesen.
00:14:42: hätte ich früher antworten sollen?
00:14:45: Okay, also es macht immer eigentlich ein bisschen Stress.
00:14:47: Es macht immer Stress ja!
00:14:49: Und wenn ich das richtig verstanden habe dann war das in dieser anderen Arbeitsstelle eher so dass dich direkt der die Vorsetzer kontaktiert hat mit speziellen?
00:14:59: Mit WhatsApp oder Anruf oder E-Mails meistens nicht weil... Ich glaube das hat am Handy gar nicht gescheitert funktioniert und ich weiß gar nicht warum aber es war immer eigentlich direkt WhatsApp auch mit der Hoffnung dass sich da einen schnellsten
00:15:10: reagieren.
00:15:11: Ich denke auch, dass manche Business dann nicht, oder es heißt jetzt Entertainment.
00:15:16: Nicht verstehen den Unterschied zwischen das ist meine Firma oder ich bin selbstständig und zwischen das is mein Angestellter also meine Motivation.
00:15:26: jetzt Ich bin mir gehört die Firma ist was kann ich mir nicht Kann ich nicht davon ausgehen dass mein angestellte genau so denkt
00:15:34: Ja voll ich glaube das ist eigentlich ein guter Punkt.
00:15:38: Das heißt eigentlich haben wir auf der einen Seite die Nina die eher so.
00:15:43: Also deine Erreichbarkeit halt großteils auch einfach vom Job abhängt.
00:15:46: Im Sinne von zum, ich sag jetzt Kunden hin oder Künstler hin und deiner Erfahrung ist eher die das es quasi wirklich quasi vom Vorgesetzten war bzw.
00:15:57: von der Vorgesetztin dass da quasi diese Erreichigkeit über die Arbeitszeit hinaus gestreckt wurde.
00:16:06: Werfe ich das bei mir noch ein?
00:16:07: Also, das kann ich einfach auch unterstreichen.
00:16:09: Ich habe das auch gehabt mit dieser ewigen und immeren Reichbarkeit von dem vorgesetzten Menschen.
00:16:18: Und das halt auch bei Telefon- und WhatsApp.
00:16:20: Ich hatte damals sein Diensthändi.
00:16:22: Wenn ich auf das nicht reagiert hab, dann ist es so aufs Privathände gegangen.
00:16:26: Also schwierig zum Ausweichen dann!
00:16:29: Steckt ja wohl ein gewisser Druck dahinter.
00:16:32: Ich kenne das allerdings auch von früher, wie ich noch im Buchhandel gearbeitet habe – ich rede heute wahnsinnig viel über den Buchhandeln und da ist es eben genauso gewesen wie du vorher erwähnt hast, Emmi!
00:16:42: Du hast gearbeitet, deine Stunden, du hast alles fertig gemacht, du aus dem Schlüssel hinter dir umdreht und es war vorbei.
00:16:49: Und wenn irgendwann mal jemand angerufen hat dann hast doch gewusst okay, da brennt sie, also dann hat's wirklich gebrannt nämlich nicht… im wahrsten Sinne des Wortes.
00:16:57: Es war eher zum Beispiel ein Wasserschaden, was bei einer Bier auch schlecht ist oder halt weiß ich nicht einmal hat sich... Computer komplett zerlegt und es ist gar nichts mehr gegangen.
00:17:11: Und dann war die Bahn nicht so groß, das war irgendwie die einzige Möglichkeit jetzt mich zu fragen ob ich's irgendwie lösen könnte?
00:17:17: Das finde ich dann zum Beispiel so.
00:17:18: Ausnahmen.
00:17:19: also gerade in kleinen Teams find' ich wenn wirklich sowas is', wo keiner mehr eine Antwort hat oder eigentlich wenn Unglück passiert...
00:17:27: Dann ist es voll okay!
00:17:28: ...ist es voll ok und dann
00:17:30: passt das auch.
00:17:32: Aber da ist es halt so du hast halt diesen.
00:17:34: Also ich will nicht sagen dass der Handel in jeglicher Form nicht anstrengend ist Jesus nein.
00:17:40: Aber es ist halt eben dieses, du hast deine Arbeitszeit gehst heim und dann ist das eigentlich erledigt
00:17:45: also
00:17:45: im Kopf meistens auch komplett.
00:17:48: Ja aber du kannst ja auch... Also da gibt's ja sowas wie Home Office nicht.
00:17:51: Ich könnte bei meiner jetzigen Arbeit auch nicht sagen ich mache Home Office weil ich diese Arbeit halt nur vor Ort machen kann.
00:17:58: Und ich glaube deswegen erübrigt sich das so ein bisschen mit.. Ich muss dich jetzt wegen was unter Anfangssich dem Unnötigen anrufen weil du es ja eh auch nicht machen kannst, also es gibt ja nicht die Möglichkeit.
00:18:11: Also um nochmal zurückzukommen auf diese Frage quasi woher das kommt?
00:18:17: Die Kultur dieses Dings, da bin ich schon der Meinung dass... Also, da fangt der Fisch auch immer beim Kopf zum Stinken an.
00:18:24: Das Sprichwort!
00:18:27: Ja?
00:18:27: Aber es ist ich liebe dieses Sprichwort... Aus welchem
00:18:31: Jahr ist das?
00:18:31: Ich hab das noch nie gehört.
00:18:33: Du hast gesagt bitte,
00:18:34: Nina hilf mir springen.
00:18:36: Auf die Seite!
00:18:40: Eine Umfrage dran draußen bitte.
00:18:41: Ich werde diese Umfrage auf Spotify starten.
00:18:45: Wer dieses Spricherwort kennt ...
00:18:48: Auch Instagram mich.
00:18:49: Also ich glaube das eigentlich schon, dass es ausgeht von den Führungskräften Vorgsetzten je nachdem.
00:18:55: Das muss ja nicht immer ganz oben sein weil jetzt wirklich bezogen auf Teaminterne-Kommunikation Ich meine jetzt nicht Künstlerkunden sondern diese interne Kommunikation Weil ich glaube wenn der Vorgsetzte da quasi sich an gewisse Sachen hält wie Arbeitszeiten dann kommt auch das Team nicht so schnell auf die Idee Du übernimmst ja diese Kultur, du fangst dort an bis deine Zeit lang.
00:19:20: Ich glaube ich überniemst dann schon die Kultur, die dir halt vorgelebt wird und dann bist du selber auch eher gehemmt jetzt auch deinen Kollegen zu schreiben weil du nicht weißt wie der Drucker funktioniert.
00:19:34: Das findest du dann eher raus oder fragst eher die Leute, die da sind?
00:19:38: Und das ist etwas was vorgelegt wird vorgesetzten Führungskräften hier nach dem.
00:19:49: Ich glaube nicht, dass das Team sich selbst...
00:19:51: Das glaube ich auch nicht!
00:19:52: Mir ist jetzt noch eingefallen es gab auch früher einfach Nachrichten die glaube ich aus der To-Do-Liste des Chefs entstanden sind auf die Art der.
00:20:04: das muss man noch machen.
00:20:06: Ah, das sollte man noch machen am Montag oder so.
00:20:07: Aber es wurde dann halt am Wochenende geschickt und dann ist mir schon das ganze Wochenende gestresst und denkt sich, oh Gott, das muss ich machen!
00:20:15: Das kann man doch eigentlich alles ... Am Montag, also sei es jetzt der Notfall passiert und man muss was Spezielles am Montage um sieben in der Früh holen, dann ist es etwas anderes.
00:20:24: aber einfach so Kleinigkeiten die mitgeteilt werden, was nicht noch offen ist und was man tun müsste, brauch ich halt immer ne Freizeit nicht.
00:20:32: Das hab' ich eben kopf Alles was ich nicht im Kopf hab.
00:20:36: Also, ich hatte auch mal so einen Kollegen der hat mich auch immer als externe Spächerplatte genutzt.
00:20:41: Das ist ein schöner
00:20:42: Begriff!
00:20:43: Immer dann angerufen du, damit ich es nicht vergiss am Montag müssen wir das und das machen also am Samstag oder Sonntag.
00:20:50: Aber er hat nicht erwartet dass sich's jetzt macht sondern irgendwie so...
00:20:55: Vielleicht einfach von seinem Kopf, damit er seine Freizeit genießen kann?
00:20:59: Einfach woanders hingeben.
00:21:00: Nein ich kenne diese Begründung auch dieses... nein ich schreibte das jetzt.
00:21:04: aber also das wurde nicht.
00:21:06: das blöde ist daran dass wurde nicht kommuniziert währenddessen es getan wurde sondern es wurde hintnach erklärt dass das ja nicht so gemeint war dass das jetzt zum erledigen ist sondern dass es einfach nur aus dem Kopf sein sollte.
00:21:20: Das Problem ist aber in einer Hierarchie es halt weird, wenn du Nachrichten bekommst auf dein Handy also wirklich... Auf dem schnellsten Weg.
00:21:29: und das ist nun mal der Messenger-Dienst ...in der Regel!
00:21:33: Bei den Nienern bin ich immer schneller, aber ich glaube in der Regel sind's... Wenn mir jemand was sofort app schreibt oder mich anruft habe ich schon das Gefühl dass er eher schnell gehen muss als bei E-Mail.
00:21:46: Aber da quasi sich abzuladen und dann hinten nach, weil wir es irgendwann mal bestbericht zu erklären.
00:21:53: Ja das sind nur Sachen damit ich sie aus dem Kopf habe oder damit ich's nicht vergesse finde ich ein bisschen schwierig, weil... Dann schreibe eine E-Mail in den Betreff Aufgaben für nächste Woche.
00:22:03: Dammt da dein Scheiß rein!
00:22:05: Und hoffentlich lese ichs nicht bis Montag in der Früh.
00:22:07: Das ist dann wahrscheinlich meine Eigenverantwortung zu sagen Ich lese diese E-mail jetzt dabei.
00:22:11: Ja aber schaffst du das?
00:22:12: Schaffst Du das wenn bei der E-Meil oder beim WhatsApp so ein kleiner guter Punkt ist Nicht zu schocken.
00:22:19: Bei WhatsApp eben nicht, weil ich immer das Gefühl habe, da war ich eher das Gefühl dass irgendwas sein könnte.
00:22:24: also wirklich was wo man jetzt was halt notwendig ist.
00:22:28: oder ja kundenbezogen würde ich es auch nicht schaffen.
00:22:32: e-mail technisch ich glaube lesendurch viel aber ich antworte halt nicht gleich
00:22:38: Ja aber dann könnt ihr auch auf ein zettel schreiben damit's aus dem Kopf draußen
00:22:42: ist.
00:22:42: Das Ding ist aber, ich glaub schon dass wenn du jetzt eine E-Mail bekommen würdest angenommen von diesem Kollegen und der Betreff lautet eben hey!
00:22:51: Ich will nur nicht vergessen alles für Montag.
00:22:54: Und das ist schon der Betriff.
00:22:56: Ja bei die Neugier ist wirklich...
00:22:57: Ja ich glaube schon dass Du es dann liest und Du weißt es dann?
00:23:00: Aber
00:23:00: dann hast Du ja aus Recht wieder.
00:23:01: Dann könnt Du mich ja gleich anrufen.
00:23:02: Ich meine dann habe ich zumindest die Wahl wann ich's durchlese, aber ist das nicht der gleiche Effekt von Es schwittern trotzdem in meinem Kopf herum?
00:23:09: Ja, ich weiß was du meinst.
00:23:11: Ich glaube da müsste man wahrscheinlich dann seine eigene Grenze machen und sagen okay, wenn das wirklich mich beschäftigen wird darf ich es nicht lesen.
00:23:18: Das muss man halt schaffen.
00:23:20: Ist
00:23:20: halt schwierig!
00:23:21: Aber in dem Fall würde ich mir eher leichter tun weil's so klar kommuniziert ist... ...das ist jetzt nicht für jetzt sondern...
00:23:30: Ja, das ist sowieso wichtig.
00:23:31: Aber wenns gar nicht kommuniziert ist... Urzeibnachrichten, drei E-Mails und zwei Anrufe.
00:23:38: Hab ich nicht das Gefühl ... Das kann bis Montag warten!
00:23:41: Natürlich nicht, nein, nein!
00:23:43: Das ist so... Gabs einen Moment für dich, Nina, wo im Laufe deiner Laufbahn du dachtest, aha hier muss sich immer reagieren?
00:23:58: Naja, ich muss immer reagier'n wenn ich weiß es ist gerade jemand unterwegs für den ich verantwortlich bin Oder ich mich verantwortlich fühle, weil ich habe diese Vereinbarung getroffen.
00:24:10: und ja also da bin ich auf jeden Fall erreichbar.
00:24:16: Und im Team oder von Vorgesetzten?
00:24:21: Das eher wenig.
00:24:22: aber ich glaube es gibt selten so Situationen wo das ganz dringend jetzt sein muss.
00:24:29: Und bei dir Amy gab's einen Moment wo du wusstest... Darf ich eigentlich nicht warten, obwohl es außerhalb von meiner Arbeitszeit ist?
00:24:37: Ja.
00:24:38: Also ich hab mir das bei jeder Nachricht gedacht.
00:24:41: Das muss jetzt... also das war dann einfach mein Druck den ich auch selber gemacht habe und was sich mal eingeredet hat mit Oh Gott!
00:24:46: Wenn ich jetzt nicht innerhalb von fünf Minuten antworte und da nicht gleich reagiere, dann kriege ich's irgendwann schlecht zurück.
00:24:53: aber das kam glaube ich eher von mir.
00:24:55: wenn ich jetzt von...also ganz rational anschauen, also wenn irgendwelche Events waren.
00:25:00: Das war bei mir auch manchmal so gewisse Tage in der Firma die wichtig waren und ich hatte FH und konnte nicht vor Ort sein.
00:25:08: War für mich aber schon dieses okay?
00:25:10: Ich bin grundsätzlich verantwortlich dafür dass das alles hinhaut zumindest bis zu einem gewissen Grad und da was mir schon gehört.
00:25:16: das sollte ich und möchte erreichbar sein.
00:25:19: Gut es wäre dann wieder Teil quasi deiner Aufgabe auch weil das ein bisschen Was sie sich überschneidet, vielleicht zeitlich.
00:25:27: Das ist nicht optimal.
00:25:29: Aber wenn du jetzt an so eine eventfreie Zeit denkst ...
00:25:32: Wie gesagt,
00:25:33: früher dieses
00:25:34: Ständig heute bin ich da eigentlich sehr streng und denke mir ... Denk zweimal drüber nach ob ich gleich antworte?
00:25:41: Okay!
00:25:42: Dann meine Frage.
00:25:43: Schnell antworten die es gleich engagiert?
00:25:46: Fragezeichen?
00:25:47: Hobby los.
00:25:48: Kein Lieben haben.
00:25:51: Wenn man sofort antwortet kann.
00:25:53: Ähm ja... Also in meinem Kopf fühlt es sich so an, dieses Allzeit bereit.
00:26:00: Hier bin ich ein bisschen... Aber das macht mich aggressiv!
00:26:03: Ich find's dumm!
00:26:06: Bei mir ist ich lese es aber wenn ich antworte dann oft nicht gleich.
00:26:13: Weil ich weiß, dass kann bis man unterquarten.
00:26:16: Aber lesen will ich sie immer gleich?
00:26:17: Ja und da ist mein Problem.
00:26:19: Ich hab jetzt gemerkt, eher auch so im privaten Kontext.
00:26:21: Wenn ich mir das denke... ...ich lese jetzt oder ich höre mich diese Sprachnericht an und antworte dann später.
00:26:27: Später ist es in zwei Wochen, weil ich's einfach vergesse.
00:26:30: Ja also es geht dann einfach unter.
00:26:32: Das heißt sowas habe ich mir jetzt auch antrainiert, dass ich versuche schnell zu antworten beziehungsweise bei mir.
00:26:38: was da damals so in der stressigen Zeit, wenn ich gecheckt hab, da leuchtet etwas auf von einer gewissen Person die im Arbeitskontext isst gar nicht gelesen oder drauf geschaut, sondern so das Handy weggelegt und so getan ist hätte ich es noch nicht gesehen.
00:26:54: Dass sich mich auf den Moment vorbereiten kann damit ich dann sobald ich sehe gleich antworten kann.
00:26:59: Aber sehr absurd!
00:27:01: Es ist total absurd... Ich hatte mal die Diskussion ob ich auf WhatsApp bitte die Planhaken wieder aktivieren könnte.
00:27:08: Hast du keine Blauenhaken?
00:27:10: Ich hab
00:27:10: jetzt wieder blaue Haken.
00:27:13: Ja,
00:27:13: also ...
00:27:14: Ich hab deine Zeit lang keine blauen Haken!
00:27:16: Das ist eher ein schlimmes Thema.
00:27:18: da gibt's ja.
00:27:21: Das Problem bei dem SVA.
00:27:23: tatsächlich aus beruflicher Sicht habe ich diese Blauen Hagen irgendwann abgeschalten, weil ich gedacht hab, ich werde wahnsinnig und dann wurde ich darauf hingewiesen.
00:27:31: Und das fand ich tatsächlich sehr schwierig.
00:27:34: Ist sehr schlimm.
00:27:34: Also wenn es vom beruflichen Kontext kommt...
00:27:37: Aber
00:27:38: das kommt ja meist von Leuten.
00:27:39: Also ich, im Laufe meiner beruflichen Karriere habe ich die Energiewampire genannt.
00:27:45: Die war es nicht einfach nur andauernd.
00:27:51: Deine Energie, deine Zeit, dein Wissen an Docken und Versuchen abzuziehen.
00:27:56: Und die Frage ist oft ob du's zulässt oder nicht?
00:28:00: Ja was ich mir jetzt gedacht hab also wenn ein Chef oder eine Chefin dir die ganze Zeit schreiben.
00:28:07: Im Arbeitshandy, dann im privaten Handy, obwohl es nicht deine Arbeitszeit ist sind doch auch dann die Leute, die das ja dann auch übeln nehmen.
00:28:16: Wisst ihr was ich mein?
00:28:17: Also ich finde es ist schon berechtigt dass man diese Angst hat und diesen Druck das man jetzt antwortet weil wenn dieser Person das nicht checkt dass das eigentlich nicht okay ist oder nicht eine E-Mail schreibt mit allen Infos sondern halt einfach für jedes Wort gefühlt eine neue Nachricht anfängt.
00:28:33: Und du für unsere Nachrichten bekommst, sind doch dann genau die Leute, die das nicht so schauen können mit... na es ist eh in Ordnung dass du nicht erreichbar warst.
00:28:41: Also wisst ihr was ich mein?
00:28:42: Ja total!
00:28:43: Wenn ein Vampir schon zu dir kommt und in den Nacken beißt da die Grenze zu setzen wird ja irgendwas passieren.
00:28:49: Ich glaube auch wenn sich Menschen darüber Gedanken machen selbst wenn sie diesen Gedanken jetzt haben Schreiben jetzt, weil ich hab das Gefühl sonst weiß ich es nicht mehr vergessen und her.
00:29:00: Und selbst wenn man das macht sind ja Menschen die sich bewusst sind darüber was sie da tun und ein bisschen ein, weiss nicht, embatisches und arbeitsrechtlich korrektes Verhalten an den Tag legen, ja durchaus im Stande dahin zu schreiben mit hey sorry!
00:29:16: Ich muss das kurz machen, ignoriere es am besten bis Montag weiß ich nicht keine Ahnung also irgendwas in der Form wie auch immer dass ich glaube die Leute würden das machen.
00:29:26: Deswegen finde ich, du hast recht.
00:29:27: Ich glaube auch Leute, die einen bombardieren und dann jeder grenzt ... das sind ja mehrere Grenzen, die da überschritten worden sind.
00:29:34: Das ist der Kontakt überhaupt quasi in der Freizeit.
00:29:39: Dann der übergriffige Kontakt vom Dienst-Handy aufs private Handy.
00:29:43: Und dann auch noch in einer Konstanz dass man nicht irgendwann halt nicht mehr ignorieren kann weil besonders wenn es ein privater Handy ist Wir sind so vernetzt und online.
00:29:56: Und hin und her, da ist ja dann schon ein Problem wenn ich plötzlich auf einer anderen Plattform sichtbar online bin.
00:30:02: Also nehmen wir Instagram, man sieht dass ich online bin... Dann fragt man sich, kann das sein?
00:30:07: Dass die auf Instagram online ist und nicht am Handy!
00:30:10: Ja es ist so schlimm.
00:30:11: Man fragt sich wie soll man da die Grenze setzen?
00:30:14: und ich glaube wenn man drinnen ist, ist es schwierig rauszukommen.
00:30:16: Ich glaube wenn der Selbstbewusstsein hat und diese Stärke da gar nicht drauf einzugehen.
00:30:22: Nina, du bist ein spezieller Fall natürlich für den Künstler.
00:30:24: Aber jetzt nur von wenn das von oben kommt und man von Anfang an sagt leg mich am Arsch!
00:30:30: Ich bin in meiner Freizeit ich werde nicht antworten Das ist einfach ja... Von Anfang an jetzt nicht wirklich ausgesprochen auch nicht mit diesem wording aber halt gezeigt.
00:30:40: Aber ich glaube, wenn Du da einmal anfängst...
00:30:43: Ich glaub' dass es schwierig ist weil Du einmal vielleicht unbedingt diesen Job haben wolltest und da reinkauen wirst du an so anfängst ist es ganz schwer, wenn wieder rauszukommen.
00:30:55: Ich habe dann oft auch mit Künstlern wo ich für die eigentlich was gemacht habe was eigentlich gar nicht mein Aufgabenbereich ist sondern zu sagen nein das mache ich nicht mehr löst meistens so große Dramen aus obwohl es eigentlich also weil sie gewohnt waren dass ich's für sie mache
00:31:15: Das ist das Beispiel auch von den Kunden, wie man sich es erzieht ein bisschen.
00:31:20: Wenn du das einmal begonnen hast, zurückzunehmen, ist wahnsinnig schwer und das wäre quasi meine nächste Frage.
00:31:28: Wer wird als kompliziert gesehen wenn er Grenzen setzt?
00:31:32: Und ich glaube da habt ihr jetzt auch schon beantwortet.
00:31:34: Ich glaube, wenn man's von Anfang an einfach sich an gewisse Sachen hält und eben nicht... sich vereinahmen lasst über seine Zeit hinaus.
00:31:44: Jetzt wirklich, der gelt natürlich so Sachen wie wenn man Rufbereitschaft hat.
00:31:50: das sind natürlich alles Ausnahmesachen.
00:31:52: ich rede jetzt von dem typischen Null Acht Fünfzehn Tag.
00:31:55: aber wenn man da schon beginnt über diese Grenzen hinaus zu gehen dass dann zurückzunehmen ist glaube ich schwierig.
00:32:02: das glaube ich muss auch per Gespräch passieren und dass das dann aber akzeptiert wird es halt wieder auch eine andere Sache.
00:32:08: und dann dass die Angst unter Druck dazu kommen dann nicht zu antworten und dass das mehr Aufwand fast ist als zu antwarten manchmal?
00:32:16: Kann ich ein bisschen nachvollziehen, da muss ich euch recht geben.
00:32:22: Da ist jetzt meine... Die Richtung in die ich gern ganz kurz gehen würde, ist zum Beispiel bei der Nina.
00:32:27: Du bist alleineziehende Mama.
00:32:31: Wie beeinflusst denn die Betreuung bzw deine Keharbeit, die du leisten musst oder leistest?
00:32:39: Wie beeinflusst das Deine Erreichbarkeit beziehungsweise umgekehrt?
00:32:42: Wie beeinflussen die Ereichbarkeit deiner Kehrarbeit, oder deine Kehr-Arbeit.
00:32:47: Ja
00:32:48: gut der einzige Vorteil ist in dem Sinn dass ja wir inzwischen halt mit Handy fast alles machen können.
00:32:56: also ich kann mich rinnen vor wie ich vor zwanzig Jahren angefangen habe sind immer bis Mitte nach dem Büro gesessen und haben auf Anrufe gewartet.
00:33:04: Also daß in dem sinn das ist dann einfach dass ich in dem ich mobil bin Funktioniert das immer einfach, dass ich eine schnelle E-Mail schreibe.
00:33:13: Dann nehme bei die Waschmaschine Fülle und den Airfryer einschalte und dann die nächste E-mail beantworte also so wie er ist.
00:33:23: Und wann kommst du zur Ruhe?
00:33:27: Selten bis zu gar nicht.
00:33:31: Volles Respekt aber Nina wir holen dich da raus!
00:33:38: Wie kommuniziert man aber dann diese Bedürfnisse, ohne quasi sich zu rechtfertigen?
00:33:43: Das ist eine Idee.
00:33:44: Ich nehme mich nicht!
00:33:45: Jetzt wie ich mit der Person, die mich bombardiert rede oder...
00:33:49: Ja, also wie man quasi das, je nachdem, wie die Szenerie eben ist, ob da was ist.
00:33:55: Man
00:33:55: müsste die Härte haben einfach auf WhatsApp oder wo.
00:33:58: ein ganz kurzer Bitte am Montag Punkt.
00:34:03: Dann hat man eigentlich geantwortet.
00:34:06: Ich hab gar besseres zu
00:34:07: tun.
00:34:07: Die Person, wer ist?
00:34:08: Du hast es ...
00:34:10: Ja, aber ich glaub in so einem Gespräch.
00:34:13: Also meiner Welt, wie ich mir das immer toll ... Sag ich brauche ein Termin mit ihnen.
00:34:17: So richtig selbstbewusst cool!
00:34:19: Dann geht man zu diesem Termin, haut einmal am Tisch mit so einen coolen Aktenkopf an und sagt Sie brauchen mich, ich brauch sie nicht.
00:34:27: Hören Sie auf, mitzuschreiben sonst bin ich weg.
00:34:29: Würde ich das in jemals in irgendeiner Welt gerade schaffen?
00:34:32: Nein natürlich nicht, aber so würde ich's mir cool vorstellen.
00:34:36: Aber ich habe auch... Ich will es einfach ansprechen.
00:34:39: Oder sagen, finden wir eine Lösung?
00:34:41: Und was ist wenn's das ganze Team macht?
00:34:43: Das ist ein Team von mehreren Menschen und sehr wurscht wie viele.
00:34:47: Alle machen das aber du sagst, du willst deine Grenze setzen.
00:34:50: Du versuchst die anderen ins Boot zu holen oder machst auf Einzelkämpfer!
00:34:54: Ich würde mal fragen ob die anderen das vielleicht auch so sehen.
00:34:58: Wenn nicht dann... Wie geht das?
00:35:00: Das Sprichwort mit dem alleine Wolf.
00:35:02: Da gibt´s noch einen der einsame Wolf.
00:35:04: Was ist das?
00:35:05: Weißt du, was ich mein?
00:35:06: Nein.
00:35:07: Dieses hab' ich noch nie gehört!
00:35:09: Ach so eine Lüge... So der einsame Wolf ist doch so das...
00:35:12: Ne, ich glaub', ich weiß nicht, worauf ich hinaus will, dass ich glaube, dass es eine... Ich weiß nicht ob ihr auch die Schule erinnern könnt's Aber in der Schule gab´s mir mal im Nasium einen Vorfall Weil wir wollten rebellieren gegen eine bestimmte Lehrerin.
00:35:28: Das war unsere geometrisch zeichnen Lehrerin weil sie war wirklich ungute Frau Und wir wollten wirklich sagen, okay, so geht es nicht weiter.
00:35:38: Die ganze Klasse hat beschlossen ... Ja, wir stangeln jetzt!
00:35:41: Wir schwänzen.
00:35:43: Gibt's noch ein schöneres Wort dafür?
00:35:44: Wir lassen die zwei Stumpen ausfallen.
00:35:48: Sehr gut.
00:35:49: Und sind wirklich gemeinschaftlich als Klasse in diesen zwei Stunken im Park gegangen
00:35:57: und haben alle mitgemacht.
00:35:58: Eben nicht.
00:35:59: Drei haben sich dagegen gestellt und gesagt, nein das machen wir nicht Das ist, das tötet das ganze Projekt.
00:36:07: Ja!
00:36:08: Das ist ein bisschen schwierig.
00:36:10: und deswegen die Frage weil es halt so oft zu schwer ist wenn dann immer einer sagt der ist so einen Entschuldigung ein Kniere und lasst sich das halt gefallen obwohl er eigentlich eh selber drunter leidet.
00:36:20: also wir reden da eh von extremen Situationen also von wirklich massiven, dauerhaften Überschreiten dieser Sachen.
00:36:29: ich glaube wenn nur einer dabei ist neue
00:36:32: Goldsterne.
00:36:33: Ja, da hat man halt wo man sich dann als wenn man mit Kritik nicht umgehen kann oder mit Problemen klammert man sich halt an das eine mini Ding.
00:36:42: Gut, kurzer Info-Einschub für euch und zwar laut einer Studie aus Mittevierzehn, also zwartausendvierundzwanzig sind Eighty Prozent der ÖsterreicherInnen auch nach ihrer Arbeitszeit für Chef oder Chefin erreichbar viele aus Angst, unmotiviert zu gelten oder aus falsch verstandenem Pflichtgefühl und das haben wir jetzt schon ein bisschen festgestellt.
00:37:03: Das ist bei euch auch so.
00:37:06: Neununddreißig Prozent werden mehrmals im Monat, fünfzehn Prozent sogar mehrmals die Woche in ihrer Freizeit kontaktiert.
00:37:15: Und was?
00:37:16: Das ist ja eine Sache!
00:37:18: Aber dann kommt tatsächlich noch dazu fast den Viertel der Beschäftigten aber der zumindest gelegentlich In der Freizeit.
00:37:27: Sechzehn Prozent im Urlaub, zwölf Prozent erledigen während des Krankenstandes Aufgaben von zu Hause.
00:37:34: das Arbeitszeitgesetz und das Arbeitsruhe Gesetz sprechen aber eigentlich klar dagegen außer in Ausnahmefällen wenn du Rufbereitschaft oder sonstiges hast wobei sich das auch nicht auf Krankenstand Urlaub bezieht.
00:37:48: logischerweise Und die Begründung ist wie auch von euch schon gesagt, viele reagieren halt trotzdem weil sie das Team nicht enthäuschen wollen oder nicht negativ auffallen.
00:38:01: Aber im Grunde nutzt es nur im Arbeitgeber, weil – auch das haben wir schon festgestellt – jede Minute die du außerhalb deiner Arbeitszeit arbeitest ist umsonst und eigentlich ist es auch geregelt.
00:38:15: Eigentlich müsste das bezahlte Arbeit sein.
00:38:22: Gleichzeitig ist diese ständige Verfügbarkeit wirklich dann auch auf die Gesundheit aus.
00:38:28: Was sich auch zeigt in dieser Studie, nämlich dass zum Beispiel sechzehn Prozent der Befragten fühlen sich durch die ständigen Erreichbarkeit häufig gestresst und dreizehnt Prozent davon verspüren innere Unruhe oder sogar den Zwang dauernd auf ihr Handy zu schauen.
00:38:44: Schlafprobleme, Nervosität das Gefühl nicht abschalten zu können.
00:38:47: All das sind auch die Folgen dieses niemals quasi abschalten können.
00:38:53: und da es keine klaren Grenzen gibt.
00:38:55: Wenn wir zum Thema Grenzen kommen, habt ihr irgendwelche... Also egal in welchem Arbeitsverhältnis das war oder in welcher Situation, das muss ich auch nicht gerade die aktuellste sein.
00:39:06: Habt ihr euch irgendwann Grenzen für euch gesetzt an die ihr euch halten könntet?
00:39:10: Oder irgendwelchen Tricks angewendet, um quasi diesen Stress oder dieses Gefühl von diesem dauernden Erreichbarsein reagieren müssen und ein bisschen zumindest für euch eine Grenze zu setzen.
00:39:23: Also ich setz mir alle zwei Jahre so mal eine Grenzung dann schleichend löste sich auf.
00:39:31: Schleich dich wieder ein!
00:39:33: Okay?
00:39:36: Ich glaube Emmi du hast das vorher erwähnt wie das zum Beispiel ist mit dem Antworten auf etwas Und ich habe da ein paar Beispielsätze, wie zum Beispiel einfach zu schreiben.
00:39:47: Ich sehe die Nachricht und melde mich morgen bis um zwölf.
00:39:51: Also quasi diese Grenzenzusetzung.
00:39:52: Ich reagiere jetzt zwar – weil ich kann es auch nicht wahrscheinlich auch nicht aushalten ist, nicht zu lesen – und ich zeige auch dass ich vorhanden bin aber ich setze jetzt so meine Grenze zu sagen Jo, morgen ab neun bin ich wieder da und bis zwölfe kann ich darauf antworten.
00:40:08: Wie steht sie zu solchen Sachen?
00:40:10: Das finde ich gut.
00:40:11: Ich hatte jetzt noch ein Tipp, das ist mir auch eingefallen in schlimmen Phasen habe ich gewisse Chats dann einfach archiviert.
00:40:17: Also ich war da so...ich kann nicht mehr!
00:40:20: Und das war aber eher aus Notstand heraus und ich konnte Eger nix anfangen oder helfen sondern es war gefühlt einfach nur bombardieren mit weiß ich nicht was.
00:40:29: und dann war ich echt schon soweit dass ich einfach archived hab.
00:40:32: Da kriegst du ja keine Nachricht mehr?
00:40:34: Dann musst du's nicht durchlesen.
00:40:35: Es ist dann einfach kurz verschwunden Aber nicht gelöscht.
00:40:38: Aber was halt auch nicht, das sollte nie so weit kommen, dass du gewisse Chats von Personen einfach archivierst damit ... Du dein Leben leben kannst und deine Freizeit genießen kannst, damit du nicht arbeitest dafür...
00:40:50: Waren das Team-Chats?
00:40:51: Die, die sich nicht unmittelbar betroffen haben?
00:40:54: Nein, nein!
00:40:54: Das waren an mich gerichtete Nachrichten von Einzelpersonen.
00:40:59: Ich hasse es.
00:40:59: Bei uns ist leider das, wie soll man sagen ... Wir haben so CC-Orgien Wo du nicht weißt, warum bekomme ich das jetzt?
00:41:11: Muss ich reagieren?
00:41:13: Also warum bekam ich es am Samstag?
00:41:15: Geht mich das was an?
00:41:16: Archivien.
00:41:17: Ich sag, dass ist manchmal...
00:41:19: Ich weiß gar nicht, ob das bei e-mails geht.
00:41:21: Aber ja,
00:41:22: ich hasse CC!
00:41:24: Ich hasse das auch wenn fünfzehn Leute mitlesen können.
00:41:27: ganz ehrlich Es ist in den seltensten Fällen finde ich hart zu richtigen Sinn.
00:41:32: Na, wirklich fast nie eigentlich.
00:41:35: Weil die Kollegen sagen was so in meinem Alter plus, damit du am aktuellen Stand bist.
00:41:45: Aber ehrlich gesagt, niemand liest sich diese E-Mailorgien durch!
00:41:49: Aber wir sind offiziell am aktuellem Stand.
00:41:53: Ja ich weiß auch nicht... Ich habe einen Formulier das jetzt.... Nutze eine Dienstleistung.
00:42:05: Mit denen ich regelmäßig auch E-Mail Kontakt habe.
00:42:08: und da ist es immer so, da schreibst du mit den Mitarbeitern die für dich zuständig sind.
00:42:13: ganz normal aber es müssen immer beide Chefs in CC sein Und in meiner Welt macht das absolut gar keinen Sinn.
00:42:21: weil ich denke mir bitte wenn es eine Frage ist die du nicht beantworten kannst lieber Mitarbeiter dann Also es ist Gewalt von den Chefs.
00:42:28: Das sind nicht die Mitarbeiter, das sind die Chefs, die das wollen und es sind auch Chefs.
00:42:32: also ich ... Es sind doch meine Andersstelle.
00:42:35: Die wollen das dass sie im NCC sind damit Sie vielleicht sehen können falls die Mitarbeiter das nicht beantworten sollen.
00:42:43: und ich denke mir so das muss doch verrückt sein.
00:42:45: du hast doch mehr der mehrere mit dabei sind.
00:42:48: gar nicht glaube ich so wenige Leute.
00:42:51: Die haben sicher mehrere Kunden.
00:42:53: Stell dir vor, du kriegst jede E-Mail die dein Unternehmen bekommt mit mehreren Mitarbeitern jeder in TCC!
00:42:59: Ich würde wahnsinnig werden, dass du das kannst ja gar nicht
00:43:02: leisten.".
00:43:03: Das
00:43:03: klingt nach Kontrollverlustängsten.
00:43:06: Ja
00:43:06: offensichtlich!
00:43:09: Also ich finde es ganz furchtbar.
00:43:10: vor allen Dingen denke ich mir immer so... Das ist auch irgendwie das Unangenehme.
00:43:13: Denk mal herzlich will die Fragen.
00:43:16: Es geht ein bisschen darum, dass ich mir denke.
00:43:18: Ja, ich möchte gerne mit denen gut zusammenarbeiten im Sinne von also da geht es nicht.
00:43:22: die machen etwas für mich.
00:43:23: das sind tatsächlich für mich Dienstleister.
00:43:24: aber Ich würde gerne diese Mitarbeiterin fragen wie sie gern die Sachen vorbereitet hätte damit das smooth und chillig über die Bühne rennt.
00:43:34: Und dann muss dieses hier will ich gerne dass die nicht ein unangenehmes Gefühl hat wenn Sie sagten Könnten Sie das bitte so und so machen sich?
00:43:40: Will einfach dass wir dies sagen kann Ja, aber es ist super dann.
00:43:49: Ich find das verrückt!
00:43:51: Also wenn ich mir vorstelle dass sich wie wir noch zusammengearbeitet hätten, ich diejenige sein müsste, die bei all euren E-Mails im ZC sich würde mich erschießen.
00:44:00: Viel Spaß ja!
00:44:01: Ich würde nie wieder eine E-mail wirklich lesen glaube
00:44:05: ich.
00:44:05: Das ist so schlimm.
00:44:06: Und was halt jetzt ihr von... also jetzt allgemein gesprochen gar nicht auf eure Situation hin?
00:44:11: Ich denke, dass sowas zum Beispiel wie Fokuszeiten im Kalender.
00:44:16: Also das man weiß okay zu den Zeiten sind.
00:44:19: ist der und der Mitarbeiter da, dass das was bringen würde zum sagen ok du weißt jetzt, du arbeitest im Team Du weißt okay zum Beispiel die Nina, die ist jetzt Montag Dienstag Mittwoch von Uhrzeit X bis Uhrzeit Y da.
00:44:34: Damit du es einfach weißt, dass sie vorhanden kann ich sie gerade ansprechen?
00:44:37: Kann ich sie anrufen oder lasse sich's lieber weil das ist wirklich weit außerhalb ihrer Arbeitszeit beziehungsweise Siehst vielleicht gerade auf Urlaub sonstiges.
00:44:46: Glaubt sie wäre das hilfreich?
00:44:48: Es wäre auf jeden Fall eine gute Idee so eine Art.
00:44:50: Ja, wenn man eine E-Mail außer einer Abwesenheit notiert.
00:44:54: Sie melden sich außerhalb der Arbeitszeiten.
00:44:57: Alles war gut!
00:45:00: Es gibt ja eine Schulapp, wo ich mit der Lehrerin von meiner Tochter kommunizieren kann.
00:45:06: Wenn du die Lehrerin eine Nachricht schreibst über
00:45:07: diese App
00:45:09: ist dann auch der Hinweis Ruhezeit.
00:45:12: Das kannst du einstellen und das kriege ich auch nicht schlecht.
00:45:16: Aber das ist wirklich nicht gut weil jedes Mal ... denn vielleicht checken die Leute auch, wie oft sie sich dann außerhalb der Arbeitszeit melden.
00:45:24: Ich denke es wäre vielleicht nicht blöd.
00:45:25: Es ist ganz cool gerade wenn's natürlich mehrere Mitarbeiter... aber wir kennen das ja auch aus kleinen Teams dass irgendwer vergisst, dass ich auch zum Beispiel einen Tag freigenommen hat oder so.
00:45:37: Aber ich denke mal grad wenn viele Leute sind, dass du abchecken kannst, ist er überhaupt wirklich eigentlich grade in seiner Arbeitszeit stelle ich mir schon ganz hilf euch vor Dann musst du es auch nicht selbst immer Behirnen, ob es so ist oder nicht.
00:45:51: Sondern kannst einfach schauen bei den anderen Sachen zum Beispiel wie eben getrennte Geräte
00:45:58: z.B.,
00:45:58: also Diensthände und Privathände?
00:46:01: Ja sowas habe ich gar nicht!
00:46:02: Also ich bin mit meinem Privathandy in die Firma gekommen vor zwanzig Jahren und die Firma hat mein Handy übernommen.
00:46:09: das heißt ich hab gar keine getrennten Handys.
00:46:11: Einerseits, ich glaube wie exklusiv du auch erreichbar bist.
00:46:14: Das ist wahrscheinlich einfacher für dich dass du nicht immer zwei Händis rum schleppen musst aber andererseits hilft es halt nicht weniger erreichber zu sein.
00:46:24: das ist halt bisschen schwierig.
00:46:27: also ich hatte auch mal ein Diensthände und dann Privathände Und da muss sich sagen das ist super für alle anderen.
00:46:36: Aber wenn halt jemand übergriffig ist, ist er übergriffiger und wenn er dich dann privat kontaktiert, ist das halt vorbei.
00:46:42: Deswegen kann gut sein, muss nicht so quasi... Niemals
00:46:46: die private Nummer an seinen Arbeitsgeber.
00:46:49: An den Arbeitsgebern hergeben!
00:46:50: Das ist der Tipp.
00:46:52: Also vielleicht kann man sich ein bisschen helfen mit einer Grenzsetzung, die mit einem Antworten, dass man seine Pflicht getan hat gefühlt für sich selbst vielleicht auch aber mit dem Hinweis gerne wieder...
00:47:04: Es ist eigentlich sehr gut Weil dann ignoriert man es nicht.
00:47:08: Dann ist man so, ich bin hier und ich lese das brav aber ...
00:47:11: Mhm!
00:47:12: Aber gerade wenn man so eine Nachricht schreibt eben wie zum Beispiel gerne Montag wieder oder eben dieses Ich bin ab siebten Uhr offline und bin morgen wieder da setzte voraus dass die Nachrichter, die da grad gekommen isst Nicht schreit nach.
00:47:25: Okay absolut der Notfall.
00:47:27: Was IST für euch ein Notfall?
00:47:29: Oder was ist sagen wir so... Was ist der Unterschied zwischen Es ist schon ein bisschen dringend Und Notfall?
00:47:36: Also, wenn ich jetzt in der Situation, wo ich jemanden außerhalb seiner Arbeitszeiten erreichen müsste ... würde ich vielleicht nicht gleich anrufen.
00:47:44: Aber ich würd vielleicht schreiben irgendwie hier geht's zufällig kurz bei dir, dass man einfach sagt es gibt ein kleines Problem also das man seit die Situation erklärt.
00:47:52: Wenns nicht geht überhaupt kein Problem?
00:47:54: Dass man das halt klarstellt, dass die Person eh die Wahl hat, einfach nicht zu antworten oder zu reagieren.
00:48:00: Ja, ich glaub so Notfälle sind schwierig.
00:48:06: für jeden ist wahrscheinlich, für den Arbeitgeber oder die Angestellten sind manche Sachen andere Notfälle.
00:48:15: Aber jetzt ist meiner Perspektive wenn irgendein Dienstnotfall ist dass die Leute zu wenig sind und man braucht jetzt noch jemanden oder wirklich wo man merkt okay es würde das ganze Team drastisch darunter leiden und ich könnte es eigentlich leicht lösen.
00:48:29: das Problem dann finde ich's in Ordnung.
00:48:32: aber halt diese.
00:48:34: Was hast du vorgesagt?
00:48:35: Gedanken, du bist die Speicherplatte für...
00:48:37: Externe Speicher-Platte.
00:48:38: Genau!
00:48:38: Also für das ist es halt kein Notfall dann.
00:48:41: Ja
00:48:42: ich finde auch irgendwelche Exliste anzugleichen keine Notfälle oder solche Dinge.
00:48:47: Außer da geht's dann, es wurde ein Fehler entdeckt und dann gehts jetzt um eine Mille, die du vielleicht auch was bekommst.
00:48:52: Ja aber
00:48:53: was soll denn dieser Exlistes bis morgen?
00:48:55: also was soll der... Es ist gut dass der Fehler entdekt wird, ich kann ihn
00:49:01: korrigieren.
00:49:02: die Deadline bis Mitternacht wäre.
00:49:03: Und dann kriegst du eine mit dem ... Ja, es ist dumm!
00:49:11: Es
00:49:11: ist super schwierig das wirklich zu definieren aber ich glaube der Notfall ist halt wirklich dieses ultimative... Ich weiß nicht.
00:49:17: Das ist jetzt in einer Firma Brentz.
00:49:19: also tatsächlich, ich meine richtiges Feuer damit.
00:49:24: und wie war das?
00:49:25: Ich kann mich glaube ich an eine Situation erinnern da haben wir dich auch angerufen oder warst du aber nicht da Weil eingebrochen worden ist?
00:49:31: Ja,
00:49:32: da war ich auf Urlaub.
00:49:33: Da war
00:49:33: ich in der Steiermark.
00:49:34: Hast du das als Notfall gesehen dich anzurufen?
00:49:37: Das habe ich schon verstanden.
00:49:38: Also solche Dinge verstehe
00:49:39: ich dann
00:49:39: schon.
00:49:40: Ich war sehr glücklich!
00:49:40: Aber das sind halt so... Ich war auch sehr froh, dass ich beweisen konnte in der Steyrmark.
00:49:44: Ist nicht ein der Steirmark!
00:49:47: Ich konnte nichts beweisen.
00:49:50: Nein, das sind so Dinge wo ich mir denke.. Da ist auch irgendwie so, vielleicht brauchen wir mal auch emotional Support an der Stelle.
00:49:56: Weil das wirklich halt eine Ausnahme sieht ... Aber das ist halt dieses typische
00:49:59: Neueaum?
00:50:00: Ja, Notfall!
00:50:02: Es gibt viele Dinge.
00:50:04: also nur weil jemand von mir wissen will ob ich irgendeine Sache schon erledigt habe hinter der nicht einmal eine Dringlichkeit steckt zum Beispiel sondern einfach weil sie es wissen will oder weil er's wissen will dann I'm sorry
00:50:20: Mach's bitte
00:50:20: am nächsten Tag, mach ein Post-It.
00:50:22: Schreib dir einen Post- It!
00:50:24: Machs wie die Katerina.
00:50:29: Gut dann würde ich sagen ... Ich glaub wir könnten noch vor lange über dieses Thema reden aber ich würd sagen wir kommen zu einem Schluss Als Abschluss was ist denn euer Fazit aus dem Gespräch?
00:50:41: Setzt jetzt irgendwelche neuen Grenzen?
00:50:44: Ich wollt grad sagen dass ich meine Erreichbarket Neu definieren sollte oder wieder mal probieren, Grenzen zu setzen.
00:50:52: Abglocken ist immer so geschleichend wird es mehr und mehr.
00:50:57: Ich muss sagen ich habe da zurzeit ein ganz gesundes Verhältnis dazu aber ich bin noch chill.
00:51:07: Was ist dein Fazit Amy?
00:51:08: Mein Fazit was ich gut fand ist dass man das Thema grundsätzlich ansprechen kann.
00:51:16: Ich glaube, und das habe ich nie gedacht davor.
00:51:18: Dass ich hingehen kann und sagen kann es stört mich oder gibt's da Lösungen?
00:51:22: Und dass man das halt eben auch versucht von Anfang an... ...dass man das nicht überschätzt falls damit man sich unterschätzte was das macht wenn man halt ein paar mal antwortet und eh erreichbar ist damit man halt nicht in dieses Loch rein rutscht wo es dann selbstverständlich wird und zugewohn
00:51:39: hat
00:51:40: ja ich würde das einfach klar kommunizieren.
00:51:41: das war für mich nie eine Option irgendwie aber jetzt ist es eine.
00:51:45: Ja, ich glaube es ist ein gesundes Miteinander.
00:51:50: Das wieder auch einiges von den Vorgesetzten fordert.
00:51:53: aber deswegen sind sie die Vorgesetzte
00:51:55: und wichtig.
00:51:57: nur weil man nicht erreichbar ist heißt das nicht dass man nicht motiviert oder engagiert ist.
00:52:02: nein man hält sich an seiner Arbeitszeit ja
00:52:05: oder zahlt mir dann aber es ist so richtig.
00:52:09: Das muss man, weil das so in den Köpfen ist und automatisch passiert.
00:52:12: Dass man da jetzt mal das kurzlaut ausspricht für alle Zuhörerinnen und Zuhäurer da draußen.
00:52:17: Wenn ihr nicht gleich antwortet oder reagiert ... Ihr seid trotzdem motiviert und engagiert, wenn ihr seid.
00:52:22: Also ihr seid jetzt voll und nicht aber... Ich verrede mich schon!
00:52:26: Ihr wisst doch, ich meine,
00:52:27: stopp!
00:52:27: Ich habe einen Satz für dich.
00:52:29: Ja bitte!
00:52:30: Qualität braucht Ruhe und Zeit.
00:52:35: Das ist mein Motivation, das ist Tamara´s Motivationssprung.
00:52:37: Ich
00:52:38: hab Maras MotivATIONSPRUNG!
00:52:40: So und jetzt haben wir uns aufgefahren und es wieder komplett verlieren.
00:52:44: Dann meine Frage natürlich auch an euch da draußen Wie seid ihr reichbar?
00:52:50: Kann ich euch jederzeit und immer reichen?
00:52:52: oder sagt ihr nein sicher nicht.
00:52:57: Schreibt uns das gerne wie immer Überall, Spotify, Kommentare per E-Mail.
00:53:02: Alles dazu in den Shownotes.
00:53:03: Wir sind nämlich immer erreichbar.
00:53:05: Entschuldigung das muss ich
00:53:06: nicht ganz... Das ist eine Lüge!
00:53:11: Gut dann danke euch für das Gespräch und danke für eure Ohren da draußen.
00:53:16: und nicht vergessen Arbeit ist
00:53:18: weiblich!
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