Zwischen Laptop und Wäscheberg: Die Realität im Homeoffice
Shownotes
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TEAM
Produktion: Soundfeiler
Foto & Grafik: Jan Frankl
Idee + Vertretung: Tamara Bamesberger - Tante Bam Agency e.U.
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00:00:01: Servus und hallo, bei Arbeit ist weiblich.
00:00:04: Vier Frauen aus vier Jahrzehnten und um endlich viel zu besprechen rund um das Thema Arbeit.
00:00:09: Nina unser siebziger Girl, Katharina direkt aus den neunzigern, Emmy-Vertreterin der Nullerjahre und ich Tamara aus den achtzigern reden über Mythen, Fakten und was uns in unserem Arbeitsalltag bewegt.
00:00:23: Du stehst auf!
00:00:24: Und die erste Arbeitsfrage kommt, bevor du überhaupt richtig wach bist.
00:00:28: Nicht weil jemand böse ist, sondern weil es halt zu easy ist.
00:00:32: Laptop auf, Handy auf, kurz reinschauen und kurz antworten.
00:00:35: Und genau dieses Kurz ist das Problem!
00:00:38: Es zieht sich durch den ganzen Tag.
00:00:40: Homeoffice kann mega entlastend sein aber es kann auch dazu führen dass die Arbeit in jede Lucke rutscht... ...und genau darum geht's heute.
00:00:48: Hallo meine Lieben hallo Katharina hallo Nina.
00:00:52: Es freut mich, dass wir wieder zusammensitzen.
00:00:55: Heute reden wir über das Thema, das ja seit ein paar Jahren oder seit einigen mittlerweile doch immer wieder polarisiert und das ist Homeoffice!
00:01:05: Seit Corona ist es in aller Munde und auch gesellschaftstauglich würde ich behaupten aber trotzdem immer höchst umstritten.
00:01:15: und zurzeit wirkt es so als wieder der Trend zurück ins Office.
00:01:21: Also ist das die beste Erfindung für Fokus und Flexibilität?
00:01:24: Und weniger Pendeln, und weniger Zeit, die man verliert.
00:01:29: Oder ist es der Anfang von?
00:01:30: ich arbeite immer und eigentlich irgendwie nie so richtig?
00:01:35: Damit wir mal reinkommen mit einer ersten Frage an jeden von euch.
00:01:40: bitte um einen Satz was fällt euch zu Homeoffice ein?
00:01:44: Nina, eine spontane erste Gedanke zu HomeOffice
00:01:48: ... ist eigentlich bevorzugt.
00:01:51: Ich kann vom Homeoffice eigentlich alles machen, nur irgendwann habe ich dann fallend mal die Decke am Kopf.
00:01:57: also das ist... ich könnte es nicht vom Montag bis Freitag machen.
00:02:01: Also mir fehlt das dann, also ich fahre, obwohl es ein Aufwand ist, eigentlich schon immer dann ins Büro zwei-, dreimal die Woche weil zum Socializen und zum Austausch mit den Kollegen.
00:02:14: Und bei dir Katharina was ist dein erstes Bauchgefühl dazu?
00:02:17: Mein erstes Bauchgefühl ist, dass ich mir nicht ganz sicher bin.
00:02:21: Ich find die Option auf Romophis ganz toll aber ich glaube es kommt voll auf den Menschen drauf an.
00:02:28: Also für mich zum Beispiel...ich weiß nicht ob ich da schon deine Fragen vorgreife Aber ich persönlich bevorzugt es eigentlich schon ins Büro zu fahren weil ich auch einfach diese Routine mag dieses wohinfahren und dann dort arbeiten das dann dort abschließen und zu Hause zuhause sein.
00:02:46: Ich bin dann ein Mensch der das sehr stark braucht, diese Trennung.
00:02:51: Aber ich finde es schon toll dass es die Option gibt und ich find's toll... Das ist jetzt in letzter Zeit immer mehr gekommen ist, dass es einfach eine realistische Option ist.
00:03:01: also das wäre ja vor ein paar mehr Jahren wär das ja noch nicht mal was gewesen was einem einfällt.
00:03:08: Also ich finds ganz cool für so Flexibilität.
00:03:13: Dass es generell eine Option ist finde ich schon super
00:03:16: Okay?
00:03:17: Ich muss auch sagen, ich bin auch immer hin und her gerissen.
00:03:21: Weil ich hab ganz lange im Homeoffice-Gabe, das ist tatsächlich zu Corona-Zeiten sehr lang ... Und hatte das auch, dass es dann wieder gewechselt hat zurück ins Büro und dass dann eher weniger der Fall war.
00:03:35: Und ich kann irgendwie mit beiden was anfangen.
00:03:37: Jetzt in der Selbstständigkeit ist für mich so, dass ich aber schon gemerkt habe, Und dass das für mich sehr wichtig ist.
00:03:48: Neben dem, dass man dazwischen schon rauskommt, aber das tue ich quasi eh.
00:03:52: Aber ... Für mich war diese Zeit im Corona, da war mein Schreibtisch der Wohnzimmertisch damals noch mit so einem Mac- ... Also mit keinem Laptop?
00:04:04: So ein Standing.
00:04:06: Das dann steht auf deinem Wohnzimmerdisch und das war irgendwann mit der Zeit ziemlich mühsam.
00:04:12: Das wäre keine Situation für mich.
00:04:13: oder immer nur am Laptopp irgendwie arbeiten Das wäre für mich keine Option.
00:04:18: Aber gut, kurz zu einer Mini-Definition.
00:04:20: was wir wahrscheinlich unter Homeoffice verstehen.
00:04:23: damit ist eben bei uns also auf das was ich jetzt hinaus will nicht unbedingt meint dass man komplett remote arbeitet und komplett von zuhause sondern eben sich das wie die Nina auch schon gesagt hat dass man fahrt zwei drei mal ins office und den anderen Tag oder eben flexibel wie bei dir Katharina.
00:04:38: Also die übergeordnete Frage soll jetzt dabei sein Für wen ist denn Home Office ein Gewinn?
00:04:44: Und für wen?
00:04:44: es ist dann eher ein Nachteil?
00:04:47: Und jetzt habe ich diese kurze Definition ja eh schon gesagt, deswegen glaube ich sind wir uns der E-Takor.
00:04:51: Da brauche ich nicht dazu zu fragen.
00:04:52: aber wie ist das bei euch?
00:04:54: Wenn ihr euch jetzt spontan entscheiden müsstet's Ja oder Nein zum Homeoffice also quasi wenn es z.B.
00:05:00: fixe Tage werden die euch sagen wie sie wären euch vorgegeben würde dann eher ja oder nein sagen?
00:05:07: ja auf jeden Fall.
00:05:10: Ich glaube, Homeoffice ist vor allem für die Firmen ein Vorteil.
00:05:13: Weil inzwischen so wenn du krank bist, gehen Sie davon aus dass du trotzdem Dinge erledigst weil du immer Homeoffices hast.
00:05:19: Das stimmt
00:05:20: und das ist ein Riesennachteil von HomeOffice.
00:05:23: Was sind denn die Gründe warum ihr ins HomeoffICE wollt also wenn ihr es auswählt?
00:05:29: Ich gehe meistens eigentlich... Also was kommt jetzt auf den Job drauf an?
00:05:33: aktuell zum Beispiel gehe ich eigentlich meistens nur ins Home Office Entweder tatsächlich so ein bisschen kränklich bin, aber noch gesund genug um zu arbeiten und da wird bei uns zum Glück eine Grenze gezogen.
00:05:44: Das dürfen wir selbst entscheiden und es wird auch nicht gefordert dass wir arbeiten wollen wenn wir krank sind.
00:05:50: Aber wenn ich so ein bißchen kränklich bin aber jetzt nicht das ganze Büro anstecken will oder wofür ich es extrem praktisch finde, ist wenn so Rohr von Kerre- oder Handwerkertermine oder sowas wo du ja eigentlich wirklich nur deine Anwesenheit brauchst.
00:06:03: Du musst dir nicht dich irgendwie ablenken lassen von irgendwas.
00:06:06: Das darf auch nur da sein und kannst dann halt musst du nicht deinen ganzen freien Tag nehmen dafür.
00:06:10: Dafür find' ich's am praktischsten und so verwende ichs eigentlich am meisten.
00:06:15: Das stimmt ja.
00:06:16: Das ist total praktisch, wenn es da für irgendwelche ... Bei mir ist jedes Jahr, wo ich mich maßlos über die Fernwärme ... Aber
00:06:24: sie kommen zwischen acht und zwanzig Uhr.
00:06:26: Genau, so ungefähr.
00:06:27: Und das genau immer unter der Woche.
00:06:33: Okay, wir werden jetzt schon ein bisschen in Richtung Vorteile gehen.
00:06:36: Was sind denn die Vorteile?
00:06:37: vielleicht doch zurückblicken auf die Zeit, wo wir eh im Homeoffice waren?
00:06:42: Was waren für euch die Vorteile aus dem Homeoffice neben diesem Punkt, den die Katharina jetzt eh schon gesagt hat?
00:06:47: Die ihr im Homeofficeset.
00:06:50: Das ist vielleicht nicht sehr gern gehört von Arbeitgebern aber man kann halt einfach keine Ahnung.
00:06:57: in der Früh bevor wir zum Arbeiten anfangen, kann man die Wäsche reinhauen und kann Wäschewaschen so Sachen, die halt sonst immer am Wochenende sind weil man einfach nicht anwesend ist Und dann die mal schnell aufhängen.
00:07:06: ich mache ja auch im Büro mal schneller eine fünf Minuten Pause.
00:07:10: Das finde ich voll praktisch, das so nebenbei zu machen.
00:07:13: Entschuldigung an meine Chefin wenn sie das erzählt!
00:07:17: Das finde auf jeden Fall sehr praktisch und generell die Flexibilität die man bekommt weil wenn man im Homeoffice ist es kommt natürlich darauf an wie's geregelt ist aber du hast dann halt deine Arbeitssachen bei dir.
00:07:31: das heißt ob du jetzt Natürlich an deadlines muss man sich immer halten und geregelte Arbeitszeiten und so, aber generell kann ich auch sagen ja ich mache das jetzt von neun bis elf.
00:07:41: Und dann muss ich irgendwas anderes erledigen und dann arbeite ich halt noch bis um elf am Abend also je nachdem wie gesagt wie es geregelt ist.
00:07:49: Es ist eine Option und sich die zeitfreiheit einzahlen das auf jeden fall einen riesen Vorteil finde ich.
00:07:53: Okay mit dir Nino?
00:07:56: Für mich ist es einfach super rein aus logistischen Gründen nicht extra ans andere Ende der Stadt fahren zu müssen.
00:08:03: Also einfach diese Zeit, die du vergeudest in öffentlichen Verkehrsmitteln.
00:08:10: Ja also die größten Punkte.
00:08:11: ich habe mir da aus einem Bericht den ich gerne verlinkt aber ich kann euch gerade nicht sagen wie er geistet hat um die Punkte die am meisten erwähnt wurden.
00:08:22: was die Vorteile sind?
00:08:23: das Homeoffice und es wäre zum Beispiel das Arbeiten in der gewohnten heimischen Umgebung.
00:08:29: Das
00:08:31: würde ich erst negativ sehen.
00:08:33: Echt?
00:08:33: Das geht mir auf die Nerven, dieses ... Also ist auch mein ästisches, wo mein Laptop steht und das immer in der Wohnzimmeratmosphäre zu arbeiten.
00:08:45: Ist für dich ein negativer Punkt.
00:08:47: Ich grenze das viel lieber ab.
00:08:50: Ich mag es auch, wenn ich woanders arbeite als zu Hause zuhause.
00:08:53: Das ist wirklich mein Wohlfüllort einfach.
00:08:55: Ich voll mich an der Arbeit wohl, aber halt ... Da will ich nicht unbedingt produktiv sein!
00:09:00: Gut, dann bin ich gespannt, was du zum nächsten Punkt sagst.
00:09:02: Mehr Autonomie- und Handlungsspielraum?
00:09:05: Das war ja das, was Du gerade ein bisschen erwähnt hast, Katerina.
00:09:10: Wenn es nicht geregelt ist... Ja wir betonen das noch einmal!
00:09:13: Aber natürlich dass ich sagen kann wenn das jetzt Aufgaben sind die keine Deadline haben, die nicht reagieren auf E-Mails ist vielleicht wirklich etwas was man tagsüber macht.
00:09:23: aber wenn ich eine Aufbereitung habe einer Präsentation oder irgendwas wenn es besser fällt, dass ich sie von siebten bis zwanzig Uhr mache.
00:09:30: Mache ich's halt auch dann?
00:09:32: Ich finde das glaube ich manchmal zumindest von mir die Zeit im Homeoffice mehr genutzt wird weil ... Wenn ich grad irgendwie ... Also sagen wir mal, ich warte auf irgendwas oder irgendwas brauche ich für den nächsten Arbeitsschritt.
00:09:45: Im Büro warte ich da halt drauf und vielleicht rede ich mit meinen Kollegen.
00:09:48: Das ist auch sehr produktiver Arbeitszeit ja auch wenn es um andere Sachen geht.
00:09:52: Aber zu Hause würde ich dann halt schnell Ich weiß nicht, den Geschirrspül ausräumen während ich warte und die Zeit hänge ich ja hinten dann wieder dran.
00:10:00: Also ich mein, ich weiß aber nicht, ob das jeder macht oder ob ich bin da sehr genau.
00:10:03: Ja.
00:10:03: Ich hänge dann die Zeit hinten wieder dran, dass es dann Zeit, die ich eigentlich im Büro unter Anfangszeichen verschwendet hätte, die zu Hause dann genutzt habe für mich und am Ende auch noch angehängt hab, wieder hinten dran.
00:10:14: Okay.
00:10:15: Der nächste Punkt wäre, ich glaub' da nickt jetzt Nina zustimmend bessere Vereinbarkeit von Beruf um Privatleben.
00:10:23: Auf jeden Fall ja auch,
00:10:24: gell?
00:10:24: Das ist schon
00:10:25: ... Da kann ich's sehr zustimmen.
00:10:27: Meine Mama hat nämlich Homeoffice gemacht bevor es Homeoffices gab.
00:10:31: Ah!
00:10:32: Also deswegen hab' ich vielleicht noch mal einen anderen Zugang zum HomeoffICE, weil meine Mama hat einfach wie ich auf die Welt gekommen bin gesagt sie will jetzt nicht ewig in Karrenz gehen.
00:10:42: Wie genau das zeitlich war weiß ich nicht und hat sich dann einen Job gesucht den Sie von zu Hause machen können.
00:10:49: also da gab's gar kein Büro Und sie hat zu hundert Prozent alles von Zuhause gearbeitet, hat sich halt zur Hause ein Büro eingerichtet.
00:10:56: Damit sie halt mit mir immer zu Hause ist und sie hat dann halt eben immer Mittagessen gekocht und alles und hat halt dann hinten ... wenn ich ... schlafen war oder so, hat sie dann die Zeit hinten wieder dran gehängt.
00:11:06: also die war
00:11:08: eine Vorreiterin?
00:11:08: Ja!
00:11:09: OG Home Officerin.
00:11:15: Weniger Fahrzeiten Das ist was das ich tatsächlich sehr als sehr angenehm empfinde.
00:11:21: Das ist eben nicht immer und jeden Tag Berufsverkehr.
00:11:24: Und ich bin halt auch eine Autofahrerin, wohne am Außenbezirk von daher ist das teilweise dann schon sehr lang.
00:11:34: Wobei es auch gerne ... Ich bin auch hin- und hergerissen weil ich mal oft denke so manchmal ist es doch angenehm die Autofahrt diese Routine so man weiß okay das ist jetzt der Weg dorthin man bereitet sich ein bisschen vor kann noch ein bissel.
00:11:50: Ich wollte jetzt hier in Wichsen sagen, aber... Und man ist noch nicht ganz dort.
00:11:56: Was im Homeoffice finde ich halt oft diese Phase ist dieses Du stehst auf und ich meine da kommen wir später noch dazu zu routinen was das dann geht Aber wenn man die Routine nicht so gut hat ist man vielleicht noch im Pajama unterwegs und Ist schon auch irgendwie am Arbeiten und du hast irgendwie diese Phase nicht dieser Übergangsphase von ok ich werde jetzt munter unter tag beginnt zu ich tue schon irgendwas Und daher ja auch zwei schnelle Geschwert.
00:12:21: Weniger Störung bei der Arbeit?
00:12:23: Kann ich schon verstehen!
00:12:27: Also es kommt immer auf die Bürosituation drauf an, aber jetzt generell gesagt in Großraumbüros wird man schon schnell mal abgelenkt eben einfach auch wenn viele Leute telefonieren oder so dann ist man da gleich mal abgelenkt wenn man sich gerade konzentrieren will.
00:12:44: zu Hause ist halt ruhig wenn man's will.
00:12:45: Ja,
00:12:47: ich arbeite auch in einem Großraumbüro und das ist manchmal schon nervig.
00:12:52: Es gibt ja so Leute, da ist es dir egal wenn die nebenbei telefonieren und es gibt Leute wo du unfreiwillig den ganzen Dialog mit hörst.
00:13:00: Und Dinge wirst du nicht hören willst wie in der U-Bahn.
00:13:04: So kommt immer drauf an.
00:13:07: Ich denke mir das auch oft.
00:13:08: also was dich gut finde daran.
00:13:11: Dadurch, also wenn man sich so aussuchen und richten könnte wäre es natürlich ideal zum sagen Wenn ich jetzt irgendwas habe wo ich lang sitzen muss so konzentriert arbeiten Und das eine längere Zeit da überdauert ist natürlich ideal schon Home Office Tag zu nehmen Weil ich mich halt dann total darauf fokussieren kann Wenn ich nach zwanzig E-Mails eine Pause mache und mich anredet oder was braucht.
00:13:32: Ist das für mich nicht so?
00:13:33: Das große Drama Stört mich auch nicht so sonderlich
00:13:37: manchmal dass sie auch angenehm mal kurz rausgerissen zu werden, mal kurz soziale Interaktion zu haben.
00:13:43: Also ich hab nur während Corona mal einen längeren Zeitraum Homeoffice gemacht und da fand ich es immer ganz wichtig diese ... wir hatten dann so
00:13:56: täglich?
00:13:56: Ich
00:13:57: weiß gar nicht wie war das!
00:13:58: Es war der gleiche ... also es war ein Job den ich mit der Tamara zusammen hatte.
00:14:01: deswegen kann ich sie jetzt fragen.
00:14:02: Ich glaub täglich ist
00:14:04: was so ein tägliches Update.
00:14:05: So ein tägliges
00:14:05: Update beim Team und dann haben wir aber auch manchmal einfach so noch Geh Videocall oder telefoniert, einfach zum Austausch.
00:14:12: Das war mir schon sehr wichtig und das habe ich dann sehr genossen wie ich im Büro halt war.
00:14:17: Weil mir die Situation aber auch sehr einzigartig, weil ich hab meine ersten drei Arbeitstage gehabt ... Und dann war Lockdown!
00:14:25: Und da hatte ich vom Home Office ... Also es war nett euch kennenzulernen über Video.
00:14:31: Ja?
00:14:33: Ähm... Und ein Punkt, dass noch höhere Arbeitszufriedenheit Das kommt jetzt ganz drauf an, wie man drauf ist.
00:14:40: Absolut.
00:14:41: Es kommt
00:14:41: voll auf die Person drauf an und auch wieder auf die Büroausstattung finde ich.
00:14:46: Weil wenn es im Büro voll ungemütlich ist oder wenn man sich da halt nicht wohlfühlen kann dann ist das fast sicher besser.
00:14:52: Hüpfen wir gleich zu den negativen Sachen.
00:14:55: weil habt ihr euch ein bisschen schon erwähnt?
00:14:59: Die negatifen Auswirkungen werden Entgrenzung-und Mehrarbeit.
00:15:04: Mit Entgrenzung ist gemeint, dass die Arbeit eben kein Anfang und keine Ende hat.
00:15:09: Und Mehrarbeit?
00:15:11: Was meint ihr dazu?
00:15:12: Weiß nicht ... Ich glaub das kommt da drauf an wieder wie ... Ich bin heute so ein Aufzieh-Ding!
00:15:19: Es kommt wieder darauf an, wie es geregelt ist.
00:15:21: Weil
00:15:22: wenn's genauer Grenzen gibt, die gesetzt werden dann ist ja kein Problem.
00:15:27: Aber ich persönlich bin ein Mensch, ich bin voll verleitet, wenn ich den Laptop eh daheim hab Dann hab ich's eh grad offen und dann seh' ich noch die E-Mail, da mach ich das noch.
00:15:37: Und dann mach ich irgendwie mehr ... Das ist, glaub ich, überall so in jedem Arbeitskontext, je mehr du machst, desto mehr wird verlangt.
00:15:44: Also es ist... Ich glaube man hat eigentlich dann letztendlich außer der Leistung wenig davon.
00:15:50: Also ich glaub', dass kann schon schnell so eine Spirale werden.
00:15:53: Wer die letzte Folge gehört hat müsste die letzte folge gewesen sein über Erreichbarkeit?
00:15:58: Da warst du Nina dabei!
00:16:01: Da denke ich mir dazu, dieses Thema Erreichbarkeit und eben dieses Grenzenüberschreiten in Kombination mit Homeoffice.
00:16:09: Das ist wirklich eine gefährliche Sache!
00:16:11: Also da habe ich mich halt sehr oft erwischt noch im angestellten Verhältnis dass ich dann natürlich mache so dann auch.
00:16:18: Dann legst du dir vielleicht absichtlich irgendwas am Abend hin.
00:16:22: Da gab es eine bestimmte Aufgabe die wollte ich immer in kompletter Ruhe machen weil das war für mich unmöglich gewesen im Büro zu machen und zu Hause, dann machst du es am Abend.
00:16:30: Und wenn sich das kombiniert mit dieser Grenzüberschreitung der Erreichbarkeit, wenn du plötzlich irgendwelche Nachrichten bekommst, dass du da switcht und noch diese anderen Dinge auch machst, obwohl du ganz weit von deiner Arbeitszeit eigentlich entfernt bist?
00:16:45: Aber du hast jetzt eh gerade alles bei dir und kannst das machen!
00:16:49: Das finde ich tatsächlich sehr schwierig und ich glaube für mich war die Abgrenzung schon.
00:16:56: Schwierig, aber eben in Kombination mit der Erreichbarkeit.
00:16:59: Ich selbst mir setzen ... Das ist eine eine Sache, das ging eigentlich ganz gut.
00:17:04: Aber dieses Überschreiten der Erreichbarkeit im Kombinationen mit Homophys wird dann ein bisschen schwierig.
00:17:10: Also bei mir war es ähnlich wie bei der Katharina halt immer die E-Mails beantworte ich jetzt schnell noch und dann plötzlich was zwanzig Uhr.
00:17:20: also das geht dann schnell.
00:17:23: Ja
00:17:24: Ich glaube, die Erwartungshaltung ist dann auch einfach anders.
00:17:26: Also habe ich es selbst bemerkt?
00:17:28: Wer
00:17:28: deine oder die von dann vorgesetzt sind?
00:17:32: Eher von den Kollegen fast!
00:17:34: Das ist jetzt nicht meine eigene Erfahrung aber das hab' ich auch mitbekommen.
00:17:37: zum Beispiel wenn du im großen Konzern halt, wenn Homeoffice die Regel isst da kommen halt die ersten Nachrichten und die ersten Anrufe um sechs Uhr dreißig in der Früh weil sich jeder denkt ja du bist eh daheim und glatt seid, theoretisch solltest du eh schon erreichbar sein Wenn du halt erst mal ins Büro musst, ist die Erwartung nicht da, dass du reichbar bist wenn du noch nicht da bist.
00:17:58: Aber du wohnst im Büro und das heißt irgendwie wird glaub ich auch von Kollegen einfach von Kollegen, die halt was brauchen oder so erwartet, dass Du halt dann einfach sofort erreichbar bist.
00:18:08: Und ich glaube halt Da spielte nach dieses Stigma von Homeoffice mit rein Dieses Jahr Man sitzt in einem Laptop und schaut neben der Netflix oder so Dass das dann halt auch gleich verurteilt wird, wenn man dann mal nicht erreichbares mehr selbst daran, dass man dann immer erreichbar sein will.
00:18:27: Es ist schwierig, ich kenne die Dynamiken auch nicht mich persönlich aber auch von einer anderen Person.
00:18:32: Da arbeiten die Leute teilweise im Wochenende und das ist grenzenlos also es wirklich zu jeder Tag- und Nachtzeit.
00:18:42: Teilweise sind das Menschen dem Ausland leben d.h.
00:18:46: da gibt's noch eine Zeitverschiebung Und dann wirds halt besonders wild.
00:18:50: wenn Und wenn du dann das der Abgrenzung nicht findest und nichts sagen kannst, ja ist es schön.
00:18:55: Bei mir ist jetzt gerade zweiundzwanzig Uhr dreißig oder sechs in der Früh.
00:18:58: oder war es auch immer irgendwelche absurden Zeiten?
00:19:01: Ich schaffe es jetzt nicht da drauf zu schauen und nicht damit zu lesen.
00:19:04: Dann bist du halt ganz schnell in einem Vierundzwundzig Siebenrader!
00:19:08: Das ist halt schwierig.
00:19:10: aber das hat wieder mehr mit der Erreichbarkeit zu tun als vielleicht mit Homeoffice.
00:19:14: Ich glaube,
00:19:16: das reicht sich so die Hand.
00:19:17: Ja
00:19:17: genau!
00:19:18: Das gibt sich so eine Hand und springt so fröhlich herum...
00:19:21: Und all das könnte von Grenzen vermieden
00:19:23: werden.
00:19:24: Aber ich glaube es ist schwierig an Homeoffice auch in einer Zeit gekommen wo das auf einmal notwendig war und zwar wirklich von heute auf morgen war das notwendig.
00:19:33: Keiner wusste wieso überhaupt geht und keiner hatte die Zeit überlegungen anzustellen was da jetzt für Regeln schlau wären dabei?
00:19:41: Ja, machen wir mal.
00:19:42: Das war ja eher am Anfang nur für zwei Wochen und dann irgendwie so ein bisschen länger geworden und bisschen länger.
00:19:47: Ich hab das Gefühl, dass es so gewachsen ist ohne dass ich jemals von Anfang an Gedanken darüber machen musste oder machen konnte wie man das überhaupt gescheit regelt.
00:19:59: Ja spannend!
00:20:00: Ist ziemlich sicher richtig vor allen Dingen zu beginnen und wenn sie sich einmal eingeschliefen hat wird's schwierig wieder rauszukriegen.
00:20:09: also für die einzelnen Unternehmen Bleiben wir jetzt mal noch bei den anderen Nachteilen.
00:20:14: Isolation und Einsamkeit?
00:20:17: Ja, verstehe ich.
00:20:20: Das ist ja für mich der Hauptgrund eigentlich in die Firma zu fahren.
00:20:23: Weil wenn... Ich bin allein erziehend.
00:20:25: Ich bin dann den ganzen Tag allein.
00:20:27: Und immer nur mit Kind ist auch...
00:20:30: Ich
00:20:31: liebe mein Kind über alles aber andere Ansprache.
00:20:40: Ich kann mal nachvollziehen.
00:20:43: Ja, ich muss sagen mir geht's da auch.
00:20:46: Das ist lustig weil ich ja quasi mein Büro mehr oder weniger zu Hause hab und ich das zwar nicht dauernd aber doch immer wieder merke dass das schon sehr ... Du hast halt keine Ansprache du kannst dich auch nix aufregen Du kannst nicht... Keine Ahnung, ich meine es ist schwierig aus meiner Position jemanden zu fragen.
00:21:14: Die Entscheidung muss am Schluss halt dich treffen, das hilft heute nichts und deswegen telefoniere ich wahnsinnig viel und versuche das so auszugleichen beziehungsweise habe dann eh diese wunderbare Termin jede Woche mit euch zur Aufnahme und natürlich auch andere Termine bin aber jetzt gerade mal überlegen ob nicht umziehen, ein Co-Working Space.
00:21:37: Beziehungsweise das eben so ein bisschen Auslager halt quasi mir erlauben mein eigenes Homeoffice zu machen dazwischen aber die Flexibilität haben zu sagen okay ich geh wohin da sind andere mit denen kann sich auch irgendwann austauschen und das verstehe ich schon auch weil es ist schon irgendwie merkwürdig wenn man die ganze Zeit so mit sich ist.
00:22:02: schlechte Beziehungen zur Kolleginnen und Kollegen
00:22:06: ja
00:22:07: Das
00:22:08: kann ich mir voll vorstellen.
00:22:09: Ich glaube auch einfach, dass das manchmal auch unterschätzt wird diese Kultur untereinander zu reden.
00:22:16: also in so großen Unternehmen war es immer die Kaffeepause oder die Küchengespräche oder so dieses wo du halt mal auch einfach über irgendwas anders redest wo sich dann aber voll produktive Sachen für die Arbeiter geben und auch generell dieses Zwischenmenschliche.
00:22:32: ich glaub wenn nur keine gute Connection mit meinen Kollegen hast, dann hast du es auch schwerer nach Hilfe zu fragen oder... Dann wird's dir nicht so angeboten.
00:22:40: Da kommst du halt viel weniger weiter in der Arbeit.
00:22:42: also ich glaube das ist schon sehr wichtig.
00:22:44: und eben wie ich gesagt habe zum Beispiel wir während Corona im Homeoffice waren Ich hab das Gefühl wir haben durch diese täglichen Calls schon eine Connection gebildet aber so richtig vertieft wurde das schon erst wie wir dann auch zusammen im Büro waren.
00:23:00: Ja!
00:23:00: Also das auf jeden Fall.
00:23:03: Wie siehst du das Nina?
00:23:05: Also ich war früher öfters Homeoffice gemacht.
00:23:08: Wirklich, es ging dann ... wir waren ein Großrom-Büro oder sind ein Großrombiro und wenn du Leute hast die was immer reden oder halt ... wenn ich arbeite auch in einem Business was spezielle Charaktere anzieht ja?
00:23:25: Und Vorsicht fällst auch hinein!
00:23:30: Und auf seltsame Verhaltensweisen und Rhetorik und Kommunikation oft irgendwie seltsam mit Bahnen geht, sagen wir mal so.
00:23:39: Da denkt man sich dann oft okay, ich mach mal Homeoffice.
00:23:44: Aber
00:23:45: dann ist wieder im HomeoffICE, ist dann auch wie gesagt bis zu isoliert... ...und kriegst dann doch nicht immer alles mit was dann oft viele Dinge passiert hat in der Interaktion oder in der Firma Du versäumst oder nicht mitbekommst.
00:24:00: Sei es jetzt intern, oder Projekte und solche Dinge?
00:24:04: Das ist lustig, ich glaube das beide erwähnt.
00:24:06: Das ist nämlich tatsächlich auch der letzte Punkt die Informationsdefizite, die das Arbeiten erschweren eben weil du Gespräche nicht mit bekommst oder weil du sie selber nicht führst.
00:24:15: Ich glaub Homeoffice war leichter wie jeder gemacht hat Weil wenn du der einzige bist der zu Hause ist dann denkt vielleicht keiner daran dir auch zu sagen aber wenn so jeder Zuhause ist dann muss man ja Da muss ja jeder mit jedem irgendwie reden.
00:24:28: Aber ich glaub, das war die eine Sache im Leben, die zu Corona-Zeiten leichter machen.
00:24:34: Ja weil es halt alle betroffen
00:24:35: hat, da mussten
00:24:35: sich halt alles austauschen.
00:24:36: Das stimmt schon!
00:24:37: Ich glaube es ist schwierig wenn man im Unternehmen der ein oder einer der einzigen ist, die das nutzt und alle anderen irgendwie nicht und man nutzt vielleicht doch mehr.
00:24:47: also wenn sie eben nicht einen Tag ist oder so sondern wenn's mehrere Tage sind und alle Anderen tuns nicht kann ich mir vorstellen dass dann mehr an Informationen verloren geht.
00:24:57: Ja, man muss halt zumindest ein sehr ... Man muss sehr aktiv dafür sorgen, dass man die Informationen einholt oder die Informationen gibt.
00:25:06: Also wir haben jetzt zum Beispiel gerade wenn bei uns in der Arbeit der remote arbeitet für eine Zeit
00:25:13: und
00:25:14: bei uns ist Homeoffice nicht so was, was so oft passiert Wir haben davor so richtig überlegt, wie wir diese Personen jetzt auch über Sachen informieren und auch informiert behalten.
00:25:25: Dass die Person halt alles weiß was wichtig ist zum einen aber auch einfach so Alltagssachen weil irgendwie ich glaube du bist dann zu schnell raus aus dem Team einfach.
00:25:35: Ja weil noch viel passiert untereinander ja Und jetzt seh ich auch einfach z.B.
00:25:39: zwischenmenschliche Dinge wie, ich weiß nicht irgendwelche Insider die man hat weil irgendwas passiert ist oder so und da fühlt man sich ja dann schnell einmal außen vor.
00:25:49: Es ist sehr lustig ihr habt sehr viele Fragen gerade beantwortet die ich euch noch stellen wollt.
00:25:53: Aber eine Frage habe ich da jetzt noch Habt ihr bestimmte Aufgaben wo ihr sagt das sind wirklich Aufgaben?
00:26:03: Da
00:26:04: braucht ihr andere Menschen dazu und auch quasi physisch um euch herum.
00:26:09: Also dass es wirklich notwendig ist, dass es eben nicht geht vielleicht über ein Call oder so oder halt schon gar nicht alleine sondern wirklich wo man sagt hey da ist jetzt wirklich gut wenn wir halt alle da sind.
00:26:21: ich lieb's in Person zu sein.
00:26:24: Ich hab das Gefühl ich kriege da mehr
00:26:27: hin.
00:26:28: irgendwie.
00:26:28: also heißt es nichts dass ich nicht im Homeoffice produktiv bin.
00:26:31: aber so Besprechungen oder so auch so Teams Calls Dann ist wieder einer abgehakt und keine Ahnung, ich hab das Gefühl dass frisst so Zeit und Produktivität.
00:26:42: Weil wenn ein Gespräch mal läuft und es gerade wirklich wichtig ist und wichtige Details besprochen werden Und dann hängt bei irgendwerem was und dann geht beim anderen die Kamera aus und so Das ist irgendwie mühsamer als wären einfach... alle an einem Tisch sitzen, auch wenn es extrem mühsam sein kann mit vielen Personen in deinem Raum zu sein.
00:27:00: Aber ich finde gerade für so Sachen die einfach abgesprochen werden müssen oder für Sachen, für die man halt Hilfe braucht das mache ich am liebsten in Persona.
00:27:09: Das hebe ich mir dann noch auf für Tage wo ich nicht im Homeoffice bin.
00:27:12: Okay.
00:27:13: Gibt's bei dir da was Nina?
00:27:15: Also ich würde sagen ich kann ninety-fünf Prozent alleine machen und diese Wir folgen.
00:27:21: jetzt zum Beispiel Dinge, wenn wir neues Werbematerial produzieren.
00:27:26: Da gehen dann oft ehlend lange E-Mails hin und her.
00:27:29: Und das wäre einfach, wenn man alle am Tisch sitzen und besprechen würden.
00:27:33: Ich glaube auch, dass so kreative Prozesse irgendwie solche Dinge, die man gemeinsam entscheiden will oder muss je nach dem was es halt eben ist ich glaube, dass sie ganz gut sind weil man sich zusammen löst.
00:27:46: Also ich glaube, Brainstorming ist einfach zum Beispiel auch etwas was einfach im Persona besser funktioniert als für sich.
00:27:52: Obwohl das auch geht habe ich ja schon.
00:27:54: Aber wenn man so im Team machen muss und die einzelnen Positionen betrifft dann ist es in Persona einfach besser.
00:28:02: Extrem!
00:28:02: Ich bin eigentlich ein sehr starker Vertreter von This Meeting Could Have Been An Email Aber manchmal ist es halt auch andersherum.
00:28:10: Manchmal denke ich mir dieses sieben Mal hin und her schreiben, das hätten wir uns einmal kurz zusammen gesetzt für fünf Minuten werden rausgekommen wahrscheinlich.
00:28:18: Ja wobei also ich kann mich erinnern bevor einem Jahr war ja dieses Zoom-Meeting... Also ich hatte täglich drei vier Zoom Meetings die was aber kein Ordbut hatten.
00:28:29: Das hat etwas nachgelassen.
00:28:31: Gott sei Dank!
00:28:32: Aber es war glaube ich so eine Nachwefe von von Corona, dass man andauernd sofort zum Meeting machen muss.
00:28:40: Ja verstehe was du meinst aber das ist halt ich muss da immer... Ich denke immer wieder darüber nach wenn es Leute sagen sowohl in die eine als auch in die andere Richtung und muss ehrlich sagen ja ich versteh Unnötige Zoom-Meetings-Nervig sind, aber es sind halt unnötigere Besprechungen genauso nervig.
00:29:00: Das ist seit irgendwie ... hab ich schon manchmal das Gefühl auch wenn ich so rund um mich herumschau und bei anderen Sachen erzählen aus ihren Berufsleben.
00:29:10: Ich denke immer, das ist halt auch schön.
00:29:12: Wenn man sich fünfzehnmal tatsächlich im Kreis dreht aber halt fünfzehnt Leute da jeweils zu vier zur Mietungszaum kommen und am Schluss genau einen Satz weiterkommen ist dann muss ich echt sagen ... Dopp!
00:29:26: Ich finde wir sollten mal eine ganze Folge über die Mietenkultur machen.
00:29:28: Ja, auf jeden Fall.
00:29:29: Auf jeden
00:29:30: Fall!
00:29:31: Leute
00:29:31: wollen glaube ich einfach nur... Keine Entscheidung treffen, dann prüfen sie ein Meeting an und wird wieder keine Entscheidung getroffen.
00:29:36: Und es ist eine Zeit für das nächste Meeting zu machen.
00:29:39: Ich finde es immer so schwierig wenn da noch viele verschiedene Charaktere zusammenkommen.
00:29:44: Dann gibt's einen der nicht akzeptieren kann dass jetzt eine Kleinigkeit umgestellt wird... ...und dann wird daraus eine komplette Wissenschaft gemacht.
00:29:51: Es ist nur eine Sache in einer winzigen... Okay bitte!
00:29:54: Führen wir es aus über fünfzehn Meetings.
00:29:56: Ich fahre mir gerade
00:29:57: visuell zu finden unseren Meetings genau nach von zehn
00:30:00: Jahren.
00:30:01: Das ist schon ein bisschen schwierig manchmal.
00:30:05: Aber Katharina, du hast ganz viel über Grenzen gesprochen und ich nenne es jetzt Regeln.
00:30:12: Welche Regeln würden denn helfen um das Homeoffice besser zu gestalten im Sinne von eben die negativen Seiten so ein bissel aufzuheben?
00:30:21: Ich finde es so klare Sachen zu definieren zum Beispiel einfach eine klare Arbeitszeit Gerade bei Pendeln und so macht gleichzeitig voll Sinn.
00:30:30: Und ich finde es auch voll gut, wenn man sich seine Arbeit selbst anteilen kann.
00:30:33: Aber wenn man halt einfach klare Zeiten setzt zu denen ein Mann erreichbar sein muss und außerhalb muss man nicht erreichbaß sein oder auch zum Beispiel erlauben oder verbieten das kann ja jeder machen wie er will ausserhalb der regulären Arbeitszeiten zu arbeiten.
00:30:48: also seit beides Vor- und Nachteile.
00:30:51: Man kann es erlaubern und sagen ja Arbeiter wann du willst hauptsache Du bist erreichbbar wenn du erreichbare sein musst Die Arbeit wird erledigt oder sicher auch an Zugang zu sagen, nein du arbeitest von acht bis fünf.
00:31:02: Macht das Sinn?
00:31:03: Ja doch.
00:31:05: So was zum Beispiel so Zeiten oder eben auch Sachen wie Krankheit also das schätzt sich z.B.
00:31:13: sehr.
00:31:13: Das war in der Vergangenheit für mich nicht immer so bei meinen Jobs.
00:31:16: jetzt dieses Wenn Du krank bist Bist Du krunk.
00:31:20: Also sicher ist es deine Entscheidung du bist ein erwachsener Mensch du kannst schon entscheiden zu arbeiten aber wenn du wirklich krank warst dann bist du krank Und das wird auch akzeptiert von Chefs.
00:31:28: Also, das finde ich sehr wichtig wenn so was zum Beispiel definiert ist und auch so Homeoffice beziehungsweise Officetage je nachdem was halt größer ist also je nach dem was üblicher ist dass man halt sagt zB Von jeder Abteilung
00:31:45: muss
00:31:47: jeden Dienstag einfach da sein damit man sich gezielt austauschen kann miteinander.
00:31:52: oder zum Beispiel Das ist jetzt auch eine reiner Fundenregel, aber jeder hat einen Tag an dem man ins Homeoffice gehen darf.
00:31:59: Damit halt zumindest immer wer im Büro ist oder solche Sachen.
00:32:04: Also ja ich glaube eine klare Kommunikation hilft auf jeden Fall dass man sich auskennt.
00:32:07: und die eigene Grenzsetzung vielleicht auch weil was mir gerade eingefallen ist bei deinem wie du über die Krankheit also Krankheitsdage und so geredet hast.
00:32:15: Was ich auch kenne von...also wahrscheinlich auch sagen für mich selbst ist die größte Also die größte Crux ist, wenn du krank bist und krank gemeldet und dann trotzdem was machst.
00:32:30: Das ist so der Worst eigentlich!
00:32:33: Und das hat aber oft etwas mit der eigenen Grenzsetzung zu tun.
00:32:37: Ja
00:32:39: extrem.
00:32:39: Wollt ihr auch sagen, dass es eigentlich mein eigener Fehler ist?
00:32:42: Weil ich nie mein schlechtes Gewissen habe, dass ich jetzt krank bin und die anderen meine Arbeit machen müssen.
00:32:49: Und früher war es ein Gesellschaftsding.
00:32:51: Ja
00:32:52: und früher gab's halt kein Home-Office, da war das klar dass nicht geht... ...und jetzt hast du die Möglichkeit und dann machst du es halt doch.
00:33:01: Das wollten wir vielleicht alle drauf achten unsere Grenzen besser zu setzen.
00:33:04: Absolut!
00:33:05: Generell ist immer ein gutes Learning.
00:33:07: Kommen wir noch ganz kurz zum Thema Konflikte.
00:33:16: Welche Missverständnisse im Home Office?
00:33:19: eher passieren können.
00:33:21: Und wie man sie dann auch am besten löst?
00:33:25: Ich hatte schon oft Konflikte deswegen, weil jeder einen Satz anders interpretiert und die Person den geschrieben hat hat ihnen vielleicht gar nicht so gemeint.
00:33:35: vor allem wenn du dann so schnelle Nachrichten über WhatsApp bekommst und du denkst
00:33:39: what?
00:33:40: Ja ich glaube an dem da ist halt schon eine große Unterschied ob du jetzt im Büro sitzt mit der Person direkt kommunizierst oder da eine schnellere Hinge geschriebene WhatsApp-Nachricht oder E-Mail bekommst.
00:33:56: Ja,
00:33:57: ich überlege gerade mal irgendwelche Konflikte in Bezug auf Homeoffice.
00:34:02: Das einzige was mir einfällt ist halt dass eben dieses Stigma von Homeoffices das man da halt nichts macht.
00:34:09: Ich glaube es musste sich in manchen Jobs erst erstritten werden oder auch bewiesen werden, dass es nicht so ist.
00:34:17: Das finde ich schade, weil ich glaube, manche Leute machen das halt wirklich so.
00:34:21: Manche Menschen machen wirklich nichts.
00:34:22: aber ich glaub die Leute, die zu Hause wirklich nix machen, machen im Büro nicht viel mehr und halt andere Leute leiden dann darunter beziehungsweise überkompensieren dann?
00:34:31: Und dann kommt erst recht wurde meine Arbeit dabei raus vielleicht hat das Konfliktpotenzial oder war ansonsten...
00:34:36: Okay
00:34:38: Ja Kommunikation, dass was Dina gesagt hat ist Ich glaub es ist eh mal
00:34:41: ein Problem
00:34:42: als jemand der in einer Kommunikationsbranche arbeitet Immer schwierig.
00:34:48: Aber sehr
00:34:48: wichtig!
00:34:49: Ich glaube, es ist ein zwischenmenschliches Ding.
00:34:51: Dass man sich falsch versteht eher auf wenn man im Homeoffice ist als wenn man gegenüber ist weil man auch merkt wie der andere reagiert.
00:34:57: Also körperlich und mimik-ungestig merkt und man hat einfach reagieren kann und sagen kann hey Moment du hast mich jetzt falsch verstanden
00:35:07: Stimmt ja
00:35:08: Gut, ich
00:35:09: spiele meine Runde Bullshit Bingo.
00:35:12: Obwohl die Katharina mir schon sehr vorgegriffen hat.
00:35:14: deswegen jetzt ein kurzes Ding.
00:35:17: heute unter dem Namen Mythos oder Wahrheit der Satz im Home Office arbeitet man nichts hatte Katharina jetzt gerade schon ausgeführt.
00:35:25: wie stehst du eigentlich dazu Nina
00:35:28: wenn wir?
00:35:31: Also ich arbeite genauso viel, nur es kommt nicht zuvor.
00:35:34: Weil du eben nebenbei, wie gesagt, stell mal den Geschirrspieler ein- und ausräumst und die Waschmaschine ein-und ausräums.
00:35:40: Und dann irgendwie dir denkst okay, ich habe jetzt nicht soviel geleistet aber im Büro wahrscheinlich bist grad in der Küche und pratscht mit jemandem.
00:35:49: also das ist jetzt nichts so dass denn das Arbeitspensum geringer ist.
00:35:54: Ich glaube das auch nicht!
00:35:56: Ich muss mich immer an solche Situationen erinnern
00:36:00: wo
00:36:00: man einfach auch gerade so eine Brain-Date ist ein bisschen, weil man irgendwie grad selber nicht weiter kommt und dann fängt mein Büro irgendwas an zum schlichten oder solche Sachen.
00:36:11: Und was macht seine Nebenaufgabe?
00:36:12: Die sieht man uns ehrlich die ja es schon schön dass jemand erledigt aber Priorität hat jetzt keine.
00:36:18: und das sind genau diese fünf Minuten diese zehn Minuten wo man sagt ich geh oder das dratschen.
00:36:24: Das passiert ja logischerweise, ob es jetzt aus einem Arbeitskontext kommt oder kurz einmal ein privater Tratsch ist.
00:36:30: Also das soll sich jeder mal ehrlich sein als könnte sich da irgendwer auf mich verwehren davon.
00:36:35: Das ist eine Lüge.
00:36:36: und genauso ist es halt die Waschmaschine einschaltet oder was anderes.
00:36:41: und ich denke immer also wenn es im Homeoffice möglich ist dass du nichts arbeitest und nur einen Lenz machst und es fällt niemandem auf Ja, dann herzlichen Glückwunsch an ist das die Position offensichtlich unnötig.
00:36:57: Und dann war sie es aber genauso als würde der Mensch halt anwesend sein.
00:37:01: Weil er hat ja auch seinen Pensum zu mal ledigen.
00:37:03: ich rede jetzt natürlich von Jobs wo Aufgaben verteilt sind.
00:37:06: wenn das jetzt irgendjemand ist der also wenn man zur fünft am selben E-Mail-Account arbeitet und einer macht halt nichts aber dann wird's auch den Kollegen auffallen.
00:37:14: Also... Es finde ich immer ein bisschen schwierig.
00:37:17: Ich verstehe schon dass Leute vielleicht dass man den Vorwurf machen kann, das sehr ein bisschen lockerer mit Arbeitszeiten umgehen und dann gewissen Stunden bei uns herum.
00:37:29: Und weil es halt vielleicht schneller sind oder langsamer oder heute nicht so getroffen sind, ist das alles für jemanden der vielleicht recht streng ist wie die Katharina unverwirkt.
00:37:40: Der aber vielleicht dasselbe macht nur ganz anders und dann halt irgendwann um eins in der Nacht sitzt und sieht er übrigens... Das Ding ist, dass die Aufgabe am Schluchser ledigt ist irgendwie das was Was wichtig ist, finde ich.
00:37:53: Und wenn der Job erledigt ist, dann ist er erledigend.
00:37:57: Mir ist gerade eingefallen.
00:37:58: Ich habe einen Bekannten, der arbeitet beim AMS – das kann man ja sagen – als ... Ich weiß gar nicht in welche Funktion.
00:38:04: Am jeden Fall hat auch Homeoffice und anscheinend das AMS hat so Angst dass die Mitarbeiter nicht arbeiten.
00:38:10: Der muss je alles dokumentieren, den muss genau immer eingeben wie viele Minuten er mit wem telefoniert hat.
00:38:16: aber die müssen das immer Das weiß ich nämlich.
00:38:19: Aber da
00:38:20: denkst du, hast Du ja eigentlich überhaupt keinen Vertrauen in Deine Mitarbeiter?
00:38:23: Ja es ist halt... das sind sich jetzt irgendwelche so komischen Auswertungen wie viel Beratungszeit ein zu einem Mensch bekommen darf weil sie's wahrscheinlich ausrechnen müssen, wieviel Geld da reinfließen darf in dieses... das hing zur Staus!
00:38:38: Da braucht´s dann wahrscheinlich mehr Zeit, das zu dokumentieren als wenn Sie die eigenen Jobs,
00:38:44: die das machen, nur dafür da sind.
00:38:47: Ich glaub, dieses Dokumentieren ist gar nicht so selten.
00:38:49: Also ich mein jetzt nicht wirklich für den Arbeitgeber dass es hoffentlich schon seltener aber generell so aufschreiben wie viel Zeit ich auf welchen Kunden verbraucht oder was um sollte ich auch weil wir verrechnen das ja dann am Ende?
00:39:01: Ja also...
00:39:02: Es kommt halt nämlich... Ist halt auch immer sehr Arbeits- also Jobabhängig, Unternehmensabhängigkeit glaube ich.
00:39:08: Um was es da geht eben geht's darum was was eben mit dem Job an sich zu tun hat Oder gehts da halt um Überwachung Kontrolle.
00:39:18: Joa!
00:39:19: Mir ist jetzt auch noch eingefallen, wie du das erzählt hast, dass bei Homeoffice habe ich das Gefühl... ...ist der Druck beweisen zu wissen was man gemacht hat sehr viel höher.
00:39:30: Okay?
00:39:31: Also ich hab das Gefühl.. also nicht für mich persönlich aber generell wenn man im Büro ist dann war mein Leben Büro.
00:39:38: Im Büro arbeitet man ja offensichtlich.
00:39:40: Da haben wir so nicht soviel anderes zu tun.
00:39:42: Aber ich hab dieses Gefühl im Homeoffices muss man manchmal so ein bisschen Beweisen, dass man eh was gemacht hat.
00:39:48: Deswegen glaube ich, dass es manchmal sogar ein bisschen produktiver ist weil man halt einfach Leistung erbringen will um zu sagen, ah, ich habe Eger arbeitet.
00:39:57: Ich glaub auch, das ist einfache Hackel-Auto bist eh da!
00:40:01: Das ist halt dann nicht so.
00:40:03: und aber das ist halt genau das.
00:40:05: Man kann auch Tage im Büro verbringen ohne... irgendwas gemacht zu haben, das halbwegs produktiv ist.
00:40:13: Ich glaube jeder
00:40:13: hat halt seine produktiven und unproduktiven Tage und ich hatte schon meine ultraproduktivsten Tage am Homeoffice und dann hatte sich auch schon welche wo ich weniger gemacht habe genauso wie im Büro.
00:40:23: Ja eben gut da nehmen wir den anderen, ich kann es sagen hab ich zwei selbst obwohl wir jetzt eh viel drüber geredet haben.
00:40:30: aber der Satz Home Office is ein Benefit aber kein Recht richtig oder Bullshit?
00:40:37: Das ist schwierig!
00:40:39: Also ich muss sagen, ich find's schwierig wenn man sich so Jobausschreibungen anschaut und Homeoffice als Benefit drinnen steht.
00:40:45: Weil ich finde es ist wirklich kein Benefit weil ich arbeite ja trotzdem.
00:40:49: also das ist ja jetzt nicht eine gratis Fitnesscenter Mitgliedschaft die irgendwas für mich tut oder von meiner Freizeit tut sondern halt... Ich erbringe ja trotzdem meine Arbeitsleistung.
00:40:58: Ich finds schon cool wenns ermöglicht wird und ich find dass es in gewissermaßen auch einen entgegen kommen.
00:41:04: aber ich find' es ist manchmal auch ein Entgegenkommen vom Arbeitnehmer dass man sagt, hey ich ... keine Ahnung.
00:41:11: Ich würde sonst
00:41:12: gar nicht
00:41:12: arbeiten.
00:41:13: an dem Tag so arbeite ich halt über mein Homeoffice.
00:41:16: also ich glaub so Homeoffices sollen geben und nehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
00:41:19: Mhm.
00:41:21: Aber Mathe was hast du gesagt?
00:41:22: Benefit oder?
00:41:23: Aber es ist kein Recht.
00:41:25: Kein Recht!
00:41:26: Du hast keinen recht auf HomeoffICE.
00:41:30: Was jetzt?
00:41:30: Es ist eine gemeine Frage weil ich hinten nachher den Info einen Schub geplant hab.
00:41:35: Ich bin ein großer Fan von Entweder Oder Fragen tatsächlich beantworten, aber da kann ich mich nicht entscheiden.
00:41:44: Also für mich ist Homeoffice schon ein Benefit rein aus logistisch-organisatorischen Gründen.
00:41:52: Ich finde es eigentlich schade dass kein Recht ist, vor allem sollte es ein Recht sein bei zum Beispiel Alleinerziehern sei es männlich oder egal.
00:42:03: jetzt ja?
00:42:04: Oder in anderen... Lebenssituationen.
00:42:07: Ja, das Problem ist halt, dass muss man so ins kleinste Detail definiert ... Also sobald was ein Recht ist, muss es ja komplett definiert sein und halt zum Beispiel keine Ahnung.
00:42:16: ich kann nicht sagen, ich bin Lehrerin und hab ein Recht auf Homeoffice weil also Lehrer machen tatsächlich auch sehr viel zu Hause als Vorberatungszeit und so.
00:42:24: aber halt ich kann jetzt nichts sagen Ich will am Dienstag vor mir der Home-Office machen Weil da ist halt Unterricht.
00:42:34: Ich glaube, es ist schwierig das als Recht zu definieren.
00:42:37: Weil viele Arbeitsgruppen sonst ausgenommen werden.
00:42:41: Gerade diese systemrelevanten Berufe sind ja sehr viel eigentlich die man nicht im Homeoffice machen kann.
00:42:48: Richtig!
00:42:49: Liebe Grüße raus an meine Lehrer-Buddies.
00:42:53: ich weiß wieviel ihr Zuhause arbeitet und ich denke ganz viel an euch.
00:42:59: Die Info dazu ist Es gibt tatsächlich keinen Anspruch auf Homeoffices.
00:43:03: Das ist immer gesondert im Dienstvertrag oder in der Betriebsvereinbarung geregelt.
00:43:08: Umgekehrt allerdings auch nicht, es gibt doch keinen Zwang auf Homeoffice.
00:43:13: Also kein ... Ihr wisst schon was ich mein?
00:43:16: Den gibt's auch nicht!
00:43:17: Die Nina hat das kurz ein bisschen angesprochen... Ist es aber für dich zum Beispiel jetzt, du glaubst du hast die beste Erfahrung damit?
00:43:26: Wird Home Office, glaubst Du für Frauen auch zur Doppelbelastung Zu Hause neben Haushalt, Kinder oder vielleicht auch Pflegearbeit je nachdem wie die Situation halt ist.
00:43:39: Dass das eben nicht nur einen positiven Effekt hat im Sinne von das fällt mir viel leichter weil ich es dann habe sondern weil dann halt alles quasi komprimiert an einem Ort ist.
00:43:49: Ich glaube es ist eine Doppelbelastung wenn zum Beispiel das Kind krank ist.
00:43:54: Weil es ist ja nicht so dass sie acht Stunden schlafen.
00:43:58: Weil früher gab es halt den Pflegeurlaub, der ist aber schwer limitiert.
00:44:01: Das heißt du sagst jetzt, du magst jetzt Homeoffice und das ist dann immer sehr mühsam mit Kind zu Hause.
00:44:10: Homeoffices machen also auch generell wenn's nicht gerade krank ist.
00:44:13: Mit einem kranken Kind zuhause oder pflegen oder so, das ist natürlich immer ganz was anderes.
00:44:18: ich gehe jetzt ein bisschen zurück und machs kleiner auf dieses Haushaltthema.
00:44:22: Ich bin da manchmal so zwischgespalten in meiner Erinnerung daran oder halt auch jetzt, dass ich mal aufdenke.
00:44:28: Es ist irgendwie lustig weil wie es so ganz neu war, war das so dieses oh ich schalte die Waschmaschine ein so richtig einen Befreiungsschlag so ein okay?
00:44:37: Ich kann es jetzt zeitgleich nutzen Das läuft in der Zwischenzeit!
00:44:40: Ich kann arbeiten und es ist super!
00:44:42: Ich muss dann nicht mehr weiter drüber nachdenken.
00:44:44: Und mittlerweile denke ich mal so, bald hab' ich von dem Schaas gar keine Ruhe.
00:44:49: Es ist ein ... weil sich das dann so vermischt und wenn die Zeiten dann so auseinanderdriften und man vielleicht eh auch keinen guten Grenzen setzt... Dann sind all diese Sachen dann eh die Ganste da und dann fühle ich mich wieder wie davor.
00:45:03: Also bevor das erste Mal Homeoffice, wo immer denkst du, da war's irgendwie auch so.
00:45:07: Weil da ging ja gar nichts, dass der wirklich überwiegend eine Arbeitszeiten gehabt, wahrscheinlich noch mit Überstunden Und dann war daheim noch alles.
00:45:16: Selbst wenn man eh zusammen hilft, nicht alleine ist und so ist es trotzdem ... Haushalt
00:45:21: ist mühsam!
00:45:23: Ja,
00:45:23: genau.
00:45:24: Es gibt ja trotzdem andere Sachen.
00:45:26: Aber ich bin auch ein bisschen uneinig.
00:45:29: Ich
00:45:30: habe gerade festgestellt, ich muss meine männlichen Kollegen fragen... wenn sie im Homeoffice sind, ob Sie das auch machen.
00:45:36: Bitte macht das und zackst uns nächstes Mal!
00:45:38: Weil
00:45:38: ich glaube irgendwie es ist glaube ich nur ein weibliches Thema des Bedürfnis neben einem Geschirrspüler ein auszuräumen.
00:45:45: Das kann sein...
00:45:45: Ich glaub's ist auch ehrlicherweise.
00:45:47: Aber ich habe das nochmal doppelt verstärkt.
00:45:50: Ich
00:45:51: öffne das mal, weil ich HomeoffICE mache, stehe früher auf als wenn ich ins Büro fahre, weil ... richtig produktiv arbeiten, wenn es um mich herum gut ausschaut.
00:46:01: Also wenn's aufgeräumt ist... Das ist im Büro kein Problem weil bei uns im Bürow ist das Piccabella immer!
00:46:06: Aber wenn ich das zu Hause mache dann muss ich halt mein Estisch wo ich arbeite in der Küche und da muss sich erst die Küche aufräumen und das ist so was kann ich jetzt nicht unbedingt rechtfertigen während Arbeit machen.
00:46:17: Und dann stehe ich eigentlich früher auf um die Küchen aufzuräumen vorher.
00:46:20: Dann fange schon mal an, dann mach' ich noch mehr Haushalt alles bevor ich überhaupt gearbeitet hab.
00:46:25: Das heißt eigentlich drehe ichs nur um.
00:46:26: also normalerweise mache ich es nach der Arbeit, aber dann mache ich vor der Arbeit.
00:46:32: Und
00:46:32: dann habe ich irgendwie voll den Druck, weil wenn ich das davor nicht mach... Ja, man kann sich gut arbeiten!
00:46:35: ...dann denke ich, wie während der Arbeit?
00:46:36: Ich könnte es ja gerade machen.
00:46:38: Weil ich bin im gleichen Raum wie das Chaos.
00:46:42: Es muss mich da selber ausdrichsen.
00:46:44: Ja Wilde, ich glaube aber tatsächlich, dass sind
00:46:48: Grenzen.
00:46:49: Ja, Grenzen, aber es ist auch vor allen Dingen, ich glaub schon, es ist vielleicht auch auf freundlich.
00:46:53: Also ich würde sagen wir fragen mal rum.
00:46:56: Fortsetzungfolge, nächste Folge.
00:46:58: Schaut wieder an!
00:46:59: Wenn wir
00:46:59: kurz darüber erinnern zu mich daran, dass Sie das nicht vergessen... Okay, also Grenzen sind wichtig der Haushalt, dass man da irgendwie für sich dienst.
00:47:11: Hast du das gerade erwähnt Katharina mit deinem Küchentisch?
00:47:16: Wie ist es denn im Homeoffice mit so Sachen wie Bewegung, Ernährung, Bildschirmzeit?
00:47:24: Würdet ihr sagen, ihr achtet mehr oder weniger darauf im Homeoffice als im Büro?
00:47:29: Weniger.
00:47:30: Weniger, ja.
00:47:32: Ja aber im Home-Office achtet ihr weniger drauf tatsächlich auch auf Ernährung und so.
00:47:39: Echt wahr?
00:47:40: Aber ich glaube bei mir das seltenere ist.
00:47:43: also ich habe einfach für mich in dem Arbeitsalltag eine Routine entwickelt wo ich halt keine Ahnung.
00:47:48: ich koche mir zum Beispiel immer was vor was sich dann mitnehmen die Arbeit Und da achte ich voll drauf, was es ist.
00:47:55: Aber wenn ich vor dem Kühlschrank arbeite, dann kann schon passieren, dass ich zwei-, dreimal aufstehe und mir irgendwas Geiles raushol.
00:48:00: Also ...
00:48:00: Ich glaub... Das
00:48:02: ist für mich beim Homeoffice schlimmer!
00:48:04: Okay?
00:48:05: Und auch weil
00:48:06: dann fühlt sich alles an wie Freizeit.
00:48:07: Weil wenn ich keine Ahnung, wenn ich in der Arbeit ... Wenn's mir zu viel ist, gehe ich einmal durchs Büro oder vielleicht geh ich sogar mal kurz in die frische Luft.
00:48:15: aber wenn ich das zu Hause mache, dann fühlt sich das an wie freizeit, dann ist irgendwie das Fall schon für mich persönlich.
00:48:20: Ist es nicht wahrscheinlich, aber
00:48:21: ... Also schränkst dich ein bisschen Was den Kühlschrank betrifft, bist du freigiebiger, wenn du zu Hause bist?
00:48:32: Auch die Nachschlade.
00:48:33: Das ist auch so schön nah!
00:48:34: Aber quasi um mal dieses kurze Durchatmen zu haben, bist Du strenger mit dir im Homeoffice.
00:48:39: Ja also ich mach's genau falsch.
00:48:42: Es ist sehr lustig weil das geht mir genau anders darum... Also wirklich wie ich noch in Büro war.
00:48:51: Ihr zwei werdet es vielleicht noch wissen.
00:48:53: Das ist halt wirklich, gerade wenn so Stresse geteilt nur das sind ... Es ist dann dieser Gang zum Biller?
00:49:00: Da kommt nur Blödsinn raus dabei bei mir, wenn ich im Büro bin.
00:49:04: Ihr werdet auch eine sehr harte Snack-Kultur!
00:49:06: Ja,
00:49:08: das war halt ... Das war fast schlimm.
00:49:10: Ich glaube, dass kommt vielleicht doch auf die Umgebung drauf an.
00:49:13: Weil jetzt zum Beispiel beim jetzigen Job, da hab' ich halt auch so... easy weiß die anderen auch, so machen es sehr gesunde Routinen entwickeln.
00:49:21: Das
00:49:21: ist bei uns jetzt auch so.
00:49:22: Bei uns sind alle sehr gesund und vegan... ...und das färbt schon ab!
00:49:26: Ja voll!
00:49:28: Aber ich lasse mich da vielleicht auch mitreißen.
00:49:30: Also ich habe bei deinen Spauderbiller was war's
00:49:35: denn?
00:49:36: Biller!
00:49:36: Stimmt ja, Biller.
00:49:38: Bei den Gängen hab' ich mich schon noch sehr beeinflussen lassen.
00:49:40: Ich hab' der Vollgas mitgemacht also..
00:49:42: Ja das Ding ist aber dafür hast du mir die meine Drink-Kultur verweitert.
00:49:48: Also wir reden natürlich von antialkoholischen Softdrinks, aber da hast du mit den einen oder anderen unterjubelt.
00:49:57: Ja das stimmt!
00:49:58: Ich bin ganz stark im Spaßgetränke gegeben.
00:50:03: Was braucht ein gutes Homeoffice für euch?
00:50:05: Im Gegensatz... also es ist nicht im Gegensotz sondern im Vergleich zum Büro.
00:50:09: oder was ist im Büro für euch besser?
00:50:11: und da ziel ich jetzt eigentlich eher darauf ab, im Sinne auf Platz und Ausstattung.
00:50:16: Da heißt bei meinem Büro alles besser?
00:50:18: Ja.
00:50:19: Also da habe ich einen großen Bildschirm, da hab' ich einen
00:50:22: ergonomischen
00:50:23: Schreibtisch-Sessel, da haben wir ein Schreibtis, den man hochfahren kann damit ich am stehen arbeiten kann.
00:50:28: Da...da habe ich gefühlt alles!
00:50:30: Wir haben auch eine...also bei uns ist das ja kein Problem mit dem Telefonieren weil wir an der Telefonkabine wo man nicht gehört wird wenn man telefoniert
00:50:38: Du musst ja mit Personen mal auch reingehen.
00:50:41: Also sowas geben ist theoretisch
00:50:42: für uns auch so eine eigene.
00:50:43: Das ist extra von Architekten gemacht worden, wenn man telefoniert aufgrund der Situation und muss mal rein gehen.
00:50:52: Anhand zum Glück wird über uns sehr stark genutzt!
00:50:55: Aber was da?
00:50:56: so geht das bei mir im Büro hundertmal besser?
00:50:58: Weil ich sage, so wenig Homeoffice wie ich mache nicht einzig mir irgendwas davon zu Hause zuzulegen weil es steht dann halt herum meiner Arbeit zu Hause, das mache ich ja gar nicht so gern.
00:51:09: Bei dir ähnlich Nina?
00:51:10: Ja also Homeoffice ist bei mir halt am Estisch und es natürlich.
00:51:16: im Büro habe ich mein eigenes Bereich zwei Bildschirme und
00:51:25: da wieder ein kurzer Einschub an der Stelle.
00:51:30: Für Unternehmen ist das ja durchs Arbeitnehmerinnen-Schutzgesetz geregelt, dass Bildschirmarbeitsplätze ergonomisch und gesund gestaltet zu sein haben.
00:51:41: Das gilt allerdings nicht fürs Homeoffice.
00:51:42: also da gibt es keine Verpflichtung.
00:51:46: Und es gibt auch eine Tele Arbeitspostale die man über die Arbeitnehmerveranlagung absetzen kann bzw teilweise geht das auch macht das der Unternehmer selbst.
00:51:56: eh auch falls das nicht so Oder falls so ein Teilbetrag ist, kann man sich über die Arbeitnehmerveranlagung auch zurückholen.
00:52:06: Das sind täglich drei Euro, die steuerfrei sind und maximal dreihundert Euro im Jahr, also hundert, am Homeoffice-Tage.
00:52:17: Wer das nicht weiß beziehungsweise noch nicht macht oder noch nicht hat, kann sich gern darüber informieren.
00:52:23: Dazu ist auch ein Link in den Shownotes.
00:52:26: Danke.
00:52:26: Ich fahre auch in die Schoen.
00:52:32: Kommt zum Abschluss zum Thema, das vielleicht gar nicht so einfach ist für uns zu beantworten und zwar das Thema Fairness.
00:52:41: Wie steht es dazu?
00:52:43: Dass es ja auch Teams gibt bzw.
00:52:45: Jobs Unternehmen, indem die einen Arbeitsplätze Homeoffice machen können – könnten!
00:52:52: Und die anderen eben nicht?
00:52:54: Seht ihr da ein Problem?
00:52:55: Versteht ihr, wenn die Leute unzufrieden sind damit oder das ist unverfinden.
00:52:59: Wie steht sie dazu?
00:53:00: Also ich bin ja ... Du hast dich einmal für eine Richtung entschieden und wenn du dich entschieden hast, Arzt zu sein, ist für mich klar, dass du halt dann nur bedingt die Möglichkeit hast, Homeoffice zu machen.
00:53:14: Man kann wirklich im Sinne von ... Die können
00:53:16: nicht, weil Sie müssen anwesend sein!
00:53:18: Ja, ich weiß nicht.
00:53:19: Ich glaube, da denke ich mir auch, naja... Wenn's logisch gesehen nicht anders geht, dann glaub ich nicht dass sich das so unfair findet.
00:53:28: Weil ... Geht er nicht anders?
00:53:30: Also wenn es andere Optionen gibt... Dann natürlich!
00:53:34: Dann sollte man die irgendwie auch erforschen.
00:53:35: aber.. Wenns nicht geht, da geht's halt nicht.
00:53:38: Ja oder Lehrerinnen.
00:53:40: Nicht.
00:53:40: Da können wir genauso uns traurig sein weil wir Juliakust arbeiten müssen und die keine Unterricht haben.
00:53:47: Man hat sich immer eine Kattenzucht.
00:53:49: Das sucht man sicher theoretisch dann eh selber aus.
00:53:52: Nur weil in einem Unternehmen Leute sind, die es machen können von ihrem Job her und manchen nicht müssen jetzt nicht die dann drauf verzichten.
00:53:59: Nur weil's halt wirklich einfach nicht anders geht.
00:54:01: Ja.
00:54:02: Es ist eh so.
00:54:03: ich kenne allerdings diese Diskussionen.
00:54:07: Weils dann... also ich hab das tatsächlich mitbekommen dass da auch um Menschen geht Fast jeder Job hat ja auch irgendwelche bürokratischen Sachen zu mal ledigen, ganz gut.
00:54:20: Also vielleicht doch nur in sehr kleiner Maße und dass es dann ein bisschen zum Aufruf führt, dass wir die dann in der Zeit, die das nicht auch im Homeoffice erledigen können weil halt der Job an sich aber trotzdem halt da in Anwesendstadt zu finden hat.
00:54:34: Aber gut, dann sind wir uns eigentlich jetzt ziemlich einig und können sagen Ja sorry, ist da noch was des Jumps?
00:54:43: Auch noch eine ganz kurze Frage, oder beziehungsweise machen wir es zu unserer Abschlussfrage.
00:54:48: Haben remote Mitarbeiter bzw auch Homeoffice-Mitarbeiter vielleicht einen größeren Ausmaß als nur einen Tag in der Woche Nachteile in der Karriere?
00:54:58: In der Sichtbarkeit also im Zuge zu Beförderungen, Projekte und Anerkennung?
00:55:02: Glaubt ihr dass es da ein Nachteil gibt?
00:55:04: Ich glaube das kommt voll drauf an aufs Unternehmen.
00:55:08: Also das kommt vor darauf an wie sehr er das jetzt eingebettet ... geregelt ist.
00:55:12: Ich bin ein großer Regelfan
00:55:13: heute!
00:55:13: Ja, aber heute ist ein Regelfen oder einen Regeltag?
00:55:17: Ich glaube das kommt voll drauf an.
00:55:19: Ich glaub sicher in manchen Unternehmen ist es genau gleichwertig und ich denke mal bei manchen auch nicht... Aber ich glaube das ist vielleicht gar nicht so rumoffesabhängig sondern weiß nicht in mancher Unternehmen ist ja auch wenn du nicht laut bist.
00:55:32: Du wirst da auch nicht befördert oder sowas.
00:55:33: Also ich glaube dass jetzt passiert's sicher, aber würde ich jetzt nichts als größten Faktor mit einberechnen.
00:55:40: Ich glaube, ich halte auf die Frage eher auf Ja geantwortet als erst.
00:55:44: Aber in dem Punkt, dass ich sage, wenn du nicht laut bist oder ganz oft natürlich gibt es da auch andere Fälle – ich war auch nicht laut aber von daher.
00:55:56: Aber ich glaube das ist schon in manchen Unternehmen schwerer ist, dass wenn du lauter Kollegen dazu hast, dass sich die Ehr durchsetzen so oder.
00:56:08: Aber dann ist es halt besonders schwierig, wenn die da sind und du im Homeoffice.
00:56:12: Ja, das stimmt!
00:56:13: Weil ich glaube, dann ist's schwieriger, dass quasi zu auseinander halten.
00:56:18: Hast Du denn auch an Gedanken, Nina?
00:56:20: Ich glaube... wie gesagt, es kommt sehr auf die Unternehmenskultur an.
00:56:24: Wenn ich dann sage, ich würde gern das und das machen, dann wird es eigentlich egal ob ich jetzt im Home-Office bin oder dort vor Ort.
00:56:36: Also in meinem Fall macht's keinen Unterschied.
00:56:38: Okay, spannend!
00:56:41: Dann würde ich sagen kommen wir heute zu einem Ende mit dem Homeoffice und fahren wir wieder nach Hause aber nicht ins Office.
00:56:48: Danke dass ihr mit mir über dieses Thema gesprochen habt und ich freue mich auf nächste Woche.
00:56:52: Ich hoffe unseren Zuhörerinnen hat das auch sehr gut gefallen Und ihr wart wieder dabei.
00:56:59: und ich kann nur noch sagen danke für eure Ohren.
00:57:02: und nicht vergessen Arbeit ist
00:57:04: Maiplich!
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