„Sei loyal“ – oder sei still?
Shownotes
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TEAM
Produktion: Soundfeiler
Foto & Grafik: Jan Frankl
Idee + Vertretung: Tamara Bamesberger - Tante Bam Agency e.U.
Transkript anzeigen
00:00:01: Servus und hallo, bei Arbeit ist weiblich.
00:00:04: Vier Frauen aus vier Jahrzehnten und um endlich viel zu besprechen rund um das Thema Arbeit.
00:00:09: Nina unser siebziger Girl, Katharina direkt aus den Neunzigern, Emmy-Vertreterin der Nullerjahre und ich Tamara aus den Achtzigern reden über Mythen, Fakten und was uns in unserem Arbeitsalltag bewegt.
00:00:23: Willkommen zur Arbeit ist Weiblich einer neuen Folge mit uns heute mit der lieben Katharina.
00:00:32: Ich will heute mit euch über das Thema Loyalität sprechen.
00:00:38: Und frag sofort, seid ihr loyale Mitarbeiter?
00:00:42: Das
00:00:42: ist schwer!
00:00:42: Wir haben gerade davor noch drüber
00:00:44: geredet was es für
00:00:45: ein schweres Thema ist.
00:00:47: Ich
00:00:47: habe gehofft nicht mit so einer schwierigen Frage einzusteigen.
00:00:56: Also ich sage ja
00:00:58: du sagst ja okay
00:01:01: Ja ich glaube auch Schon, aber nur bis zu einem gewissen Grad halt.
00:01:07: Ja?
00:01:07: Okay!
00:01:09: Ich würde mich auch eher als Loyalmitarbeiter bezeichnen – also jetzt vor allen Dingen selbst ging über.
00:01:14: Nein Spaß immer schon tatsächlich….
00:01:16: Aber was bedeutet das für
00:01:18: euch?!
00:01:19: Was ist denn das Erste, was euch anfallen wird wenn ihr sagen müsstet, was macht ein Loyalmitarbeiter aus?
00:01:25: Jemand der nicht schlecht über das Unternehmen oder woher man arbeitet redet und... Dort bleibt für viele Jahre.
00:01:34: Das ist meine erste Assoziation dafür, das ist nicht meine finale Antwort.
00:01:39: Ja, was der
00:01:41: Anfall dir, Nina?
00:01:43: Ähnlich auch in dem einfach der Firma praktisch aufgrund... Divers, also das heißt jetzt in der Vergangenheit.
00:01:53: Es war einfach loyal bleibt und ich hatte viele Jobangebote und habe dann reiflich darüber nachgedacht und braunen Kontraut bin dann immer eigentlich zurück zu der Firma wieder.
00:02:03: Also bei der Entscheidung ist er gefallen dass ich bei der Firma bleibe.
00:02:06: Ja
00:02:06: okay würde ihr sagen ist es eher für euch ein Gefühl oder eine Entscheidung?
00:02:13: Loyal zu sein?
00:02:17: Du hast heute schwierige
00:02:18: Fragen.
00:02:18: Ja, ja am Anfang.
00:02:22: Ich glaube ein Gefühl.
00:02:25: Ich glaub
00:02:26: eigentlich eher eine Entscheidung.
00:02:28: Interessant, spannend.
00:02:31: Und warum?
00:02:32: Also warum hast du das Gefühl dass es eine Entscheidung ist?
00:02:34: beziehungsweise was bringt dich dann dazu die Entscheidung zu treffen um ein loyaler Mitarbeiter zu sein oder eine Mitarbeiterin?
00:02:43: Ich glaube für mich ist es eine Entschaltung im Sinne von Man hat ja meistens viele Optionen.
00:02:49: Und man hat auch die Option, schlecht oder gut zu reden.
00:02:52: Man hat die Option da zu bleiben oder zu gehen und so.
00:02:56: Ich glaube das ist für mich persönlich eher eine Entscheidung... ...die ich basierend auf... Aber vielleicht eine Entscheidung, die ich basieren auf einem Gefühl treffe?
00:03:05: Das kann sein!
00:03:06: Okay.
00:03:06: Vielleicht ist es für mich sehr verbunden.
00:03:07: Festeile Mischung einfach aus beiden Worten.
00:03:10: Warum ist für dich eher ein Gefühl Nina?
00:03:14: Weil es wahrscheinlich also... In der Vergangenheit zum Beispiel bei früheren Jobs wäre ich wahrscheinlich weniger loyal gewesen, weil wir privater auch uns gut verstehen.
00:03:27: Das ist für mich eher ein Gefühl,
00:03:31: damit man so ein bisschen mal definieren kann.
00:03:36: Was Loyalität im Job überhaupt bedeutet?
00:03:38: Ja bitte,
00:03:39: das macht den kommenden Fragen wahrscheinlich einfacher.
00:03:42: Habe ich mir ein bisschen was zusammengesucht, was so gängige Erklärungen Definitionen für dieses Thema sind und die lauten wie folgt.
00:03:52: Loyalitäten von Arbeitnehmern bezeichnet die treue emotionale Verbundenheit und Integrität gegenüber dem Arbeitgeber.
00:03:59: Sie äußert sich durch ein Verhalten, dass die Unternehmensinteressen schützt, Werte teilt und Ziele aktiv unterstützt.
00:04:07: Echte Loyalität ist allerdings keine Einbahnstraße und basiert auf Vertrauen, Firmungang- und
00:04:11: Wertschätzung.".
00:04:13: Und da ist glaube ich schon die Dings... Die Zusammenfassung von euch beiden?
00:04:17: Ist das ein Gefühl oder eine Entscheidung?
00:04:19: Wahrscheinlich schon ganz gut getroffen weil es wird wohl beides sein!
00:04:24: Es gibt ein paar Kernaspekte, die das um Randen sag ich jetzt mal.
00:04:29: Also das ist zum einen die Verbundenheit und das Commitment also die Identifikation mit dem Unternehmen beziehungsweise den Zielen Und auch dem Wunsch Teil des Unternehmens zu sein Die aktive Unterstützung der Arbeit des Arbeitnehmern eine höhere Leistungsbereitschaft Das Einbringen von Ideen und eben die gemeinsamen Ziele was man sich so ein bisschen definiert hat und nicht nur abarbeitet.
00:04:57: Und es gibt natürlich auch die Leute, die jetzt Pflicht, also die ja auch ein bisschen eher in den rechtlichen Fokus rückt natürlich sowie eben die Wahrung der Interessen des Arbeitgebers, Verschwiegenheit
00:05:09: etc.,
00:05:09: Bibel, was man eher alles kennt und was teilweise auch dienstvertraglich geregelt ist... ...und ein konstruktives Verhalten im ganzen Zusammenhang quasi Kritik zwar intern äußern zu können und das auch zu tun, aber halt nicht nach außen hin.
00:05:29: Und es gibt so ein paar Indizien, ich glaube die ihr, wo ihr gleich zustimmen werdet ist für lokales Verhalten oder beziehungsweise eh schon erwähnt habt.
00:05:37: Es sind so Sachen wie lange Bindung an das Unternehmen, dass Unternehmen positiv darstellen nach Außen eben das Engagement, das haben wir eh schon gehabt.
00:05:49: Das war's im Grunde.
00:05:51: Habt ihr die Zusammenfassung gut verstanden?
00:05:53: Die Definition?
00:05:54: ist es jetzt ein bisschen definiert für euch, was Loyalität bedeutet.
00:05:58: Ich glaube schon ja.
00:05:59: Das hat meine ursprüngliche Einschätzung sehr gut ergänzt.
00:06:03: also nicht dass ich das Richtige gesagt habe sondern in meinem Kopf hat's ein größeres
00:06:08: Besser als die Frage, ob Loyalkeit heute doch zeitgemäß ist.
00:06:12: Ja gute Frage!
00:06:14: Also in den fünftiger Jahren ist man ja, hat man angefangen und ist dort im Pension gegangen.
00:06:19: Und ist der Firma treu und hat sich mit den Marken oder mit dem Produkten identifiziert?
00:06:25: Ob das heute doch so ist?
00:06:27: Ja, können wir gleich die Generation infrage stellen.
00:06:31: Ist nämlich tatsächlich ein großes Thema.
00:06:33: Hat in Umfragen auch abgenommen über die Jahre zehnte.
00:06:37: Kennt man eh von früher also ich kenne es auch noch dass da Papa halt seine keine Ahnung, von der Jugend weg bis in die Pension im selben Unternehmen ist und das auch gut und gerne.
00:06:50: Das ist meinem Lebenslauf ganz anders!
00:06:54: Ich bin aber nicht sicher ob man mir dann trotzdem vorwärfen kann dass ich kein loyaler Mitarbeiter bin?
00:07:01: Vielleicht hängt es auch davon ab welche Funktion du hast.
00:07:03: also ich glaube ich erwarte nicht die gleiche Loyalität von einer Praktikantin als wie von mir wo ich über zwanzig Jahre bei der Firma bin.
00:07:12: Ja, auf jeden Fall.
00:07:13: Wie siehst du das, Katharina?
00:07:15: Mir ist vor allem gerade in den Kopf gekommen wie die Nina das gesagt hat, dass Loyalität ja eben auch wieder bei der Definition gesagt hat von beiden Seiten kommt und ich glaub, dass es so viel weniger erwartet wird, dass auch weniger dafür geboten wird einfach... Also ich hab nicht das Gefühl, dass zur heutigen Zeit vielleicht so sehr darauf geachtet wird Leute zu halten weil es kommt eh immer Nachschub
00:07:38: also... Interessant!
00:07:40: Ich glaube auch die andere Seite.
00:07:41: Oder vielleicht
00:07:42: wollen die Unternehmen nicht mehr so viel investieren, weil sie denken wer weiß wie lange der bleibt
00:07:47: oder
00:07:48: die bleibt.
00:07:49: Das schockelt sich so gegenseitig hoch wahrscheinlich?
00:07:51: Ja es ist irgendwie in Kombination mit seiner schnelllebigeren Zeit.
00:07:55: also weiß ich doch mal das eins zu eins so.
00:07:57: aber so fühlt sichs an dass es oft zu einem schneller wechseln man ist schneller weg man hat viele Möglichkeiten auch viel quer einsteigen Möglichkeiten was früher auch glaube ich gar nicht so möglich war, beziehungsweise es gar nicht so immer am Radar war.
00:08:11: Da haben wir auch schon mal drüber gesprochen ganz zu Beginn.
00:08:15: das muss einer der ersten Folgen gewesen sein.
00:08:17: Lass mich schieß mich tot ich weiß gerade nicht welcher aber wo das auch dieser Wechsel dieses Querench in der Ausbildungsfolge war dass jetzt weiß ich wieder die Möglichkeiten der Ausbildung und des Querenstiegs und des Nachholens ja auch viel größer sind weshalb dann Spektrum ja größer wird und ein wechseln Wohl von Arbeitnehmerseite halt einfacher in Anführungszeichen natürlich ist.
00:08:40: Und wenn das im Unternehmen nicht so gut passt, man glaub ich eher dazu neigt zu sagen ... Ich entwickel mich jetzt weiter!
00:08:47: Ich frag' mich nur trotzdem... Na, ich frage es mich noch nicht!
00:08:50: Ich frage euch vorher was anderes?
00:08:53: Also ihr würdet zu euch als loyale Mitarbeiter bezeichnen bei der Nina, wie's jetzt auch schon raus gehört und bei dir Katharina würde ich sagen wahrscheinlich auch.
00:09:01: Ich stell die Frage trotzdem nochmal Hatte dir schon mal so ein loyales Verhältnis?
00:09:07: Wahrheit nicht, nein.
00:09:08: Vorher nicht?
00:09:10: Schwierig!
00:09:16: Ich glaube schon aber das war dann einfach ein Job wo sich die Loyalität nicht durch meine Zeit dort ausgezeichnet hat sondern eher durch das wie ich noch immer darüber rede.
00:09:28: Das hat für mich nicht mehr gepasst Aber es war auch von beiden Seiten okay.
00:09:34: Ich rede noch einmal super drüber und empfehle es noch immer anderen Leuten weiter.
00:09:38: Das schon, ja.
00:09:38: Okay.
00:09:40: Wem seid ihr denn loyal gegenüber?
00:09:43: Jetzt haben wir... Gut ich habe das auch so formuliert, Loyalität im Arbeitgeber gegenüber aber selbstlich eine Loyalitäts-Amtjob gegenüber kann ja mehrere Dinge heißen also sowohl quasi der Loyalitet Kollegen und Kolleginnen gegenüber oder Vorgesetzten vorgesetzt und dem Unternehmen, also der Marke vielleicht die dahinter steht oder es auch Loyalität Kunden und Projekten geben über.
00:10:06: Das finde ich leichter zu beantworten, weil ich habe das Gefühl, dass ich schneller Kunden oder Projekte gegenüber loyal bin als dann vielleicht dem Job alles Ganze.
00:10:17: Aber
00:10:18: da... also ich weiß nicht ob das auch in der Loyalitet im Begriff ist aber halt einfach so alles dafür geben, das Beste dafür geben für dieses Projekt oder diesen Kunden wollen auch so lang es geht und vielleicht sogar in einem Job bleiben für den Kunden oder das Projekt.
00:10:36: Das fällt mir persönlich, glaube ich, leichter.
00:10:40: Da würde ich sagen, bin ich sehr loyal!
00:10:43: Okay?
00:10:44: Bei dir Nina?
00:10:45: Ich
00:10:45: bin eher loyal im Bezug zu dem Team, dass wir sind weniger zu den Projekten und den Kunden die wir betreuen.
00:10:55: Interessant also komplett konträr eigentlich.
00:10:58: Der erste Gedanke habe ich so gesagt, dass das Thema ist Loyalität.
00:11:01: Habe ich hier gedacht zu ok Ich habe eine Schlüsselfunktion in einer Firma und nehme vielleicht mein Know-how mit.
00:11:07: Also und das wäre keine Loyalität.
00:11:10: also für mich war das irgendwie nicht.
00:11:13: vielleicht geht es um das
00:11:14: Ja ist ein ganz offenes Thema.
00:11:16: Schauen wir was uns hinbringt.
00:11:18: Aber ja das finde ich zum Beispiel ein schwieriges Thema weil Das ist ein Begriff der Loyalität, wo ich mir denke, wieso soll das denn machen?
00:11:26: Also außer natürlich richtige Betriebsinterner oder solche Sachen.
00:11:30: Aber dein Know-how, dass du dich über Jahre aneignest in diesem Job... Ich kann halt nicht einen Teil von mir rausschneiden oder dieses Wissen, dass ich mich über die Jahre angeeignet habe.
00:11:43: Nicht einfach links liegen lassen und sagen ja jetzt fange ich aber vor Null an weil lass ich meine eigene Erfahrungen auf der Strecke Ich auch der Meinung bin, dass es ja ungekehrt genauso nicht ist.
00:11:54: Ich verlange auch vom Unternehmen nicht, das vielleicht ich verlasse oder ich verlassen wurde.
00:12:02: Dass die alle meine Arbeit, die ich da reingesteckt habe für die haben sie am Schluss ja auch grundsätzlich bezahlt und ich wurde dafür bezahlt.
00:12:08: also...
00:12:10: Also ich bin ja in der Musikbranche und da ist das bei manchen Firmen, also selbst wusste auch sowas mal unterschreiben.
00:12:17: Da war ich bei einer großen Plattenfirma, dass du wenn du gehst ein Jahr nicht in diesen gleichen Branche arbeiten darfst.
00:12:25: Und ich kenne es von großen Veranstalter Unternehmen die das ähnlich handhaben weil du halt eigentlich deine Kontakte und alles auch mitnimmst.
00:12:38: zu dem anderen Thema.
00:12:39: Jetzt haben wir kurz vorher schon besprochen, dass Loyalität oder beziehungsweise in der Definition was dabei Loyalidad doch keine Einbahnstraße sein sollte.
00:12:50: Wie definiert sich denn für euch das ein Arbeitgeber zu euch loyal sich verhält?
00:12:56: einem auf jeden Fall nicht das Gefühl geben, dass man easy austauschbar ist weil das gibt es glaube ich sehr oft, dass halt von oben eher eine Mentalität kommt von ja gut Wenn du es nicht machst, machst wir
00:13:07: andere.
00:13:09: Dann entwickelt man logischerweise kein Gefühl von Loyalität weil warum auch?
00:13:13: Man ist eher austauschbar und generell.
00:13:17: ich glaube einfach so gute Behandlung.
00:13:24: Auch wirklich
00:13:25: auf persönlicher Ebene.
00:13:26: Ich glaub dass Loyalitäts sehr viel aus persönlichen Emotionen entsteht auch.
00:13:30: Weil also ich kann das jetzt nur von mir sagen aber wenn ich mich wohlfühle und wenn ich gut behandelt werde und auch mit Kritik gut umgegangen wird dann ... werde ich mir fünfmal überlegen statt nur einmal, ob ich mich anderweitig umschau.
00:13:42: Ja!
00:13:43: Und
00:13:43: auch monitäre...
00:13:46: Mh-hm?
00:13:48: Nicht leide.
00:13:50: Anerkennung.
00:13:51: Anerkennung
00:13:51: das ist das Wort was ich sucht.
00:13:52: danke.
00:13:53: Weil ja man kann halt nur loyal bleiben wenn man sich sein Leben auch leisten kann und auch wenn es fair ist.
00:13:59: also Fairness ist halt auch so ein großes Ding glaube ich weil... Wenn ich jetzt drei Jahre wo arbeite, drei Jahre nach Gehaltserhöhungen frage und dann vielleicht schon eine Gehaltserhöhung kriege, aber halt so eine mini Gehalterhöhungen.
00:14:09: Dann fühlt man sich halt irgendwann auch nicht mehr wertgeschätzt richtig
00:14:12: und
00:14:13: dann kann auch jeder Gefühlslage von Loyalität glaube ich nichts mehr machen.
00:14:17: Ja vor allen Dingen wenn man gerade selbst loyal ist im Unternehmen gegenüber und sei es auch nur in großen Anführungszeichen dem Projekt, dem Kunden ging über Aber das Engagement ist ja da.
00:14:27: Deshalb ist natürlich die Anerkennung an diesem Platz auch gerechtfertigt notwendig.
00:14:34: Danke Wie siehst du das nicht noch?
00:14:37: Ja, ähnlich.
00:14:38: Also für mich ist auch glaube ich die gegenseitige Wertschätzung sehr wichtig.
00:14:43: Die andere Seite Weil es gibt für alles auch immer Grenzen.
00:14:48: Es ist wunderschön.
00:14:50: Wann wird denn Loyalität
00:14:51: toxisch?
00:14:55: Ja Ich glaub sobald's die eigenen Grenzen emotional sowie von der Belastbarkeit, sowie auch von finanziellem einfach übersteigt.
00:15:06: Wenn irgendwas halt überschritten wird von dem selbst was man in den Kauf nimmt für die Loyalität.
00:15:14: Also dieses toxische Verhalten würdest du eher aus dir
00:15:17: herausklären?
00:15:18: Ich denke
00:15:18: halt eher als Angestellte weil ich halt keine Chefin war hier mal.
00:15:24: Aber ... ich weiß nicht gibt es toxische Loyalitäten von Arbeitgebern?
00:15:29: Naja... Du hab ich einen spannenden Punkt.
00:15:34: Dass zum Beispiel der Punkt Loyalität wird mit Überstunden gleichgesetzt, also wer loyal ist, bleibt doch automatisch länger.
00:15:42: So herum meinste!
00:15:43: Ich habe jetzt gedacht Loyalitet toxisch im Sinne von Toxisch für den Arbeitgeber.
00:15:46: Also dass man jemanden aus Loyalitäten behält obwohl er eine schlechte Arbeit macht?
00:15:52: Nein, so anders drum sondern eh... Ja.
00:16:00: Also eher, wenn der Arbeitgeber die Loyalität ausnutzt?
00:16:04: Ausnutzt ja.
00:16:05: Ich glaube da hat jeder seine persönliche Schmerzgrenze.
00:16:10: Wie weit er das zulässt.
00:16:13: oder natürlich als wenn man jetzt arbeit ist weiblich und du bist zufällig Alleinerziehende wie weit du dir das gefallen lassen kannst.
00:16:21: Das sind ja glaube ich verschiedene Schmerzkränzen.
00:16:24: Wenn ich Studentin bin und unabhängig Ist meine Schmerzgrenze bzw.
00:16:29: meine Loyalität nicht so brennend wie vielleicht, wenn ich davon abhängig bin?
00:16:35: Wenn jetzt aber wir bei diesem Überstunden-Thema bleiben, weil es ein gutes Beispiel ist, seht ihr das denn so?
00:16:42: Bedeutet Loyalitet auch automatisch überstunden
00:16:45: überhaupt?
00:16:45: Ich glaube, Loyalitat bedeutet dass man in der Maße wo man kann schon auch mal länger bleibt.
00:16:54: Wenn's sein muss, manchmal geht es einfach nicht anders.
00:16:56: Kommt doch auf den Job drauf an.
00:16:58: Dass man mal länger macht ... Aber die Loyalität ist ein ... Loy- ...
00:17:03: Loyalitäts- ... Wichtig ist auch, wenn ich Sachen damals sagen könnte, so nicht mehr sagen.
00:17:07: Die
00:17:07: loyalen Mitarbeiters und Mitarbeiterinnen sind die, die um sieben kommen oder um zehn am Abend gehen, dass das halt blödsinn.
00:17:18: Geht noch ein Stückchen weiter?
00:17:22: Schuldgefühle haben oder machen lassen, im Falle des Urlaubs oder der Krankheit?
00:17:29: Boah ja.
00:17:29: Das ist ein großes
00:17:31: Thema, glaub ich.
00:17:33: Es ist auch ein Thema mit dem ... Da kann ich keine Expertise geben, weil ich da selber auch voll schlechterin bin.
00:17:39: Also ich glaube, ich lass mir auch schneller Schuldgefühlen machen oder mache mir selbst schneller Schuld gefühle als es überhaupt notwendig ist.
00:17:47: Aber ist das eine Frage von deiner Loyalität gegen ... aus deiner Loyalität heraus.
00:17:53: Oder denkst du, es ist einfach ein Issue von
00:17:55: dir?
00:17:55: Das ist einfach eine MIE-Issue!
00:17:58: Ja, für
00:17:58: dich auch.
00:18:00: Ich glaube das hätte ich selbst wenn ich in einem Job gegenüber überhaupt nicht loyal wäre, habe ich das glaube ich trotzdem also zumindest... Ich bin auch so ein bisschen einer People person, das heißt ich verstehe mich eigentlich fast immer gut mit Leuten aus meinem Team jetzt sicherlich nicht mit allen aber ich hab immer so meine Leute die ich super gern hab Und zumindest denen gegenüber fühle ich mich dann schneller schlecht, als ich sollte.
00:18:22: Wenn ich halt im Urlaub bin und wenn nicht da bin ... Das ist aber etwas was ich unabhängig von der Loyalität bearbeiten sollte!
00:18:34: Wie ist das mit Kritik?
00:18:36: Weil ihr Kritik äußert nicht nach außen hin jetzt Intel natürlich findet ihr da... Es gibt einen Unterschied zwischen Kritik die illojal ist Auch wenn sie ihn denn geäußert ist?
00:18:50: Ich finde ehrlich gesagt, dass Kritik eher ein... vielleicht manchmal für die Leute über einem Schmerzhafter aber eher einen Ausdruck von Loyalität sind.
00:18:59: Weil ich würde mir nie die Mühe machen, Kritik zu äußern bzw.
00:19:03: Kritik zum Formulieren intern, wenn ich den Unternehmen oder der Arbeit gegenüber so was ohne Schleueralbumen.
00:19:11: Ja, guter Punkt sehe ich auch so!
00:19:14: Also für mich sind das etwa zwei verschiedene Dinge.
00:19:18: Wenn ich kritisiere, sei es jetzt in der Firma Abläufe oder Projekte oder Verhalten.
00:19:25: Dann hat das ja nichts mit Loyalität zur Firma zu tun sind für mich verschiedene Dinge.
00:19:31: Okay.
00:19:32: Ich finde eigentlich schon dass das an Zusammenhang hat weil ich würde mir halt wie gesagt nicht die Mühe machen.
00:19:37: also ich glaube
00:19:39: wenn du betroffen bist von dem Ablauf
00:19:43: Aber vielleicht
00:19:44: ist
00:19:44: das so ein Generationen-Ding.
00:19:49: Dann halte ich es entweder aus oder auch wenn Prozesse halt nicht gut funktionieren, denn mit dieser Jobwurst ist dann eigentlich mal ja gut funktioniert's halt nicht zu langs mich wirklich persönlich mehr Stunden dort hält oder mich persönlich ärgert.
00:20:05: aber ich mich ärgerts halt nicht, wenn's mir egal ist
00:20:12: Ich kann ja einen Job super gern machen und lieben.
00:20:15: Das heißt aber nicht, dass ich jetzt zum Beispiel diese Firma liebe oder loyal zu der Firma bin.
00:20:21: Also finde das jetzt nicht unbedingt, dass die Dinge alle zusammenhängen?
00:20:26: Ja es kommt halt wieder... das ist halt wieder diese Differenzierung zwischen bin ich loyal gegenüber dem Projekt, dem Job oder der Firma gegenüber?
00:20:32: Aber ich hätte es jetzt so verstanden, dass die Frage ist im Sinne von loyal der Firma gegenüber.
00:20:36: Deswegen könnte ich auch sagen...
00:20:37: Ja ja!
00:20:39: Es hängt ja auch davon was du machst.
00:20:41: Wenn du projektbezogen arbeitest kannst du wählen wie da bin ich Projekt bezogen zum Projekt oder zur Firma.
00:20:48: aber anders als was ganz was anderes macht wenn du zb Krankenschwester bist oder Intensivschwester oder Arzt dann bist du ja vielleicht loyal zu den Patienten oder machst das irgendwie?
00:20:56: Dann ist ja deine Loyalität eine ganze andere.
00:21:01: Das stimmt ja
00:21:02: Spannend, aber wir könnten sie definieren auf eine gewisse Situation.
00:21:05: Vielleicht kommen dann einfacher auf einen Punkt.
00:21:09: Wenn es um Kritik geht in einem, sagen wir ihr habt beide ein Mitarbeiter Gespräch und es geht um Schießmicht tot.
00:21:22: Einen Prozess der unabhängig von einem gewissen Kunden ist sondern übergreifender Prozess, der in der Firma halt geläufig Stört, beziehungsweise gar nicht vielleicht stört sondern ihr checkt ok das hemmt die Produktivität des ganzen Teams.
00:21:39: Das würde ich jetzt sagen ist eher der Punkt wo die Katharina sagt naja wenn mich das nicht wenn ich der Firma nicht loyal gegenüber bin dann is mir jetzt da ein Ding aufgefallen dass es nicht passt.
00:21:49: aber das würde ich nicht ansprechen wenn ich nicht loyal wäre.
00:21:53: würdest du's ansprechen Hina?
00:21:55: Wenn du der firma nicht Loyal gegenüber stehst glaube ich wäre jetzt die richtige Frage an der Stelle.
00:22:00: Also ich glaub, wenn mich der Arbeitsprozess oder diese Handlung oder was immer Sie sehen, stört, da hätte ich das trotzdem ansprechen.
00:22:12: Interessant, ne?
00:22:13: Interessante!
00:22:15: Ich finde
00:22:15: das eh gut.
00:22:16: Wir hatten in den letzten Folgen ... Ja,
00:22:17: find' ich gut, find', ich gut.
00:22:18: Selten drissand.
00:22:20: Ungramm- ... nein nicht ungrammt-hatten...
00:22:23: Unähnlichkeit.
00:22:24: Unähnelichkeits.
00:22:25: Was
00:22:26: für eine Störung
00:22:28: heute.
00:22:30: Ist das für euch oder war es für euch schon einmal Thema, wenn wir jetzt bei dieser toxischen Loyalität bleiben die quasi vielleicht auch eher eine Einbahnstraße ist vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber hin.
00:22:39: Zwar Loyalitet gefordert wird von Arbeitgebern aber zurück nicht gelebt wird im Bezug auf bei Fehlern oder eben dann bei Kündigungen und Beförderung.
00:22:54: ist euch das schon mal passiert?
00:22:55: Habt ihr schonmal so eine Ungerechtigkeit beziehungsweise Wie steht es generell dazu?
00:23:01: Kann man das überhaupt so benennen?
00:23:05: Schwierig, schwierig.
00:23:06: Also ich muss sagen... Ich habe auch gleich ein Beispiel für euch aus meinem eigenen Leben.
00:23:13: Ich finde bei Kündigung und Beförderungen durchaus mal schwer, dass du definieren, weil ich denke, das ist schon ein schwieriges Thema.
00:23:19: Wobei bei Künigungen noch eher, wenn ich mal sage, es gibt einem Punkt wo ich sag, wenn sich etwas in dem Unternehmen so ändert war jahrelangen loyaler Mitarbeiter gewesen und vielleicht auch über Jahrzehnte, weil man wirklich auch ältere Leute schon ins Boot nimmt.
00:23:35: Und die Stelle sich vielleicht gerade schwieriger rentiert.
00:23:41: für den Arbeitgeber wäre es vielleicht loyal zu schauen, ob man diesen einen Mitarbeiter der seit Jahrzehnthin im Unternehmen ist, vielleicht nicht gleich als erstes an die Wand fährt oder der halt geleistet hat ohne Ende?
00:23:54: Ob man da noch andere Lösungen findet
00:23:56: etc.?
00:23:57: Ich glaube, das hat auch etwas mit Loyalität zu tun.
00:24:00: Ich habe zum Beispiel mal in einem Unternehmen gearbeitet, das im Konkurs gegangen ist.
00:24:04: Gut, den konnte man nicht aufhalten logischerweise aber meinen damaligen Arbeitgeber sehr großes Interesse und sehr stark dahinter waren.
00:24:12: Darf ich noch sehr jung mich woanders unterzubringen?
00:24:16: Und das finde ich halt auch was mit Loyality zu tun zu schauen.
00:24:19: Hey komm' ich bin schuld.
00:24:21: sage jetzt also nicht ich sondern die Arbeit gebe in dem Fall Schuld in Anführungszeichen dass das jetzt eine Wand gefahren ist, aber dann kümmere ich mich wenigstens drum, dass du die Chance hast, dass es nicht da sitzt und keinen Job mehr hast.
00:24:33: Ich glaube so kann man Loyalität auch ganz gut zeigen, auch wenn's kein schöner Ereignis ist.
00:24:39: Aber zu meinem anderen Beispiel... Da bin ich gespannt wie ihr das seht!
00:24:43: Ich weiß nicht, ob ihr die Geschichte kennt.
00:24:45: Ich war mal in einem Arbeitsverhältnis, in dem ich mich eine ganze Zeit lang als doch loyaler Mitarbeiter gesehen habe und eine loyaltyale Mitarbeiterin.
00:24:56: Und dann kam es dazu, dass eine Kollegin beschlossen hat zu kündigen – das war aber noch nicht offiziell!
00:25:04: Ich sollte damals für drei verschiedene Menschen in dem Unternehmen eine gewisse Sache besorgen.
00:25:10: Ich gehe jetzt nicht näher darauf ein was das war.
00:25:12: War ein bisschen mit Geld verbunden, mit einer längeren Laufzeit also alles was man nicht will wenn jemand gerade vorhat zu gehen.
00:25:20: Und ich hatte an dieser einen Kollegin eine Nachfrage, weil etwas mit Unterlagen nicht funktioniert hat.
00:25:28: Habe sie daraufhin nochmal angesprochen?
00:25:29: Daraufhin hat sie mir verraten, du Tamara!
00:25:32: Ich habe vorzukündigen.
00:25:34: Bitte besorg das nicht, denn das ist der Urblödsinn und es kostet Geld.
00:25:37: Ich so ja ok jetzt danke dir für diese Info.
00:25:41: Ich mache das mal nicht.
00:25:44: Und dann war so ein bisschen die Frage wann man gekündigt wird.
00:25:46: Dann stand aber ein Urlaub davor, also nicht ihr Urlaub sondern der Urlaub von Vorgesetzten vor der Tür.
00:25:53: Und dann hat man so beschlossen lasst doch den Urlaub vorbeiziehen damit dein Ruhe-Urlaub ist und danach wird das alles geregelt.
00:26:01: Gut gesagt getan!
00:26:02: Ist ja auch nicht meine Sache, ist ja auch keine Kündigung.
00:26:05: tatsächlich Das vergeht diese Kollegin kündigt und es bricht der dritte Atomkrieg raus Es ist der Dritte Freundin Und mir wurde damals vorgeworfen, ich wäre illoyal.
00:26:21: Weil ich das nicht gesagt habe.
00:26:24: Die Frage an euch?
00:26:25: Bin ich so oder bin ich es nicht?
00:26:27: Ich meine, ich kenne diese Situation!
00:26:29: Ich weiß natürlich um was es geht und wenn's geht... Ich glaube du weißt doch dass ich nicht denke, dass du deswegen illoyall bist.
00:26:37: Ich finde es generell... Also ich hätte genauso gehandelt.
00:26:41: Ich hätte auch nicht gesagt, dass ist ja eh schon nett, du zum Beispiel das Geld nicht ausgegeben hast, noch unnötig.
00:26:48: Weil theoretisch würde ich doch sagen können ja ... keine Ahnung, offiziell habe ich es eh nicht gewusst?
00:26:54: Das ist für dich einfach.
00:26:55: auch wenn du gar nichts davon weißt und weiter machst, dann würdest du's nicht wissen!
00:26:59: Also ich persönlich hätte immer so gehandelt und ich finde es auch nicht illojal weil gerade in diesem Fall wurde er auch nur zum besten der vorgesetzten oder des Vorgesetzten gehandelte um einen schönen Urlaub zu gewährlasten.
00:27:15: Und die zwei Wochen vorher oder nachher, das sind ja auch egal.
00:27:20: Was hättest du für den Vorgesetzten geändert?
00:27:22: Ja ich seh es eben auch so.
00:27:24: Ich hab damals auch mal der Meinung dass da ja auch ein gewisses Abwägen zwischen wie loyal bist du zu wem.
00:27:30: Das war ja schließlich auch meine Kollegin.
00:27:33: Diese
00:27:34: Person hat es dir im privaten gesagt.
00:27:37: Ja, da ist im Aufhalten dessen dass ich halt diese Sachen besorg.
00:27:42: Und ich finde das nämlich tatsächlich auch von der Kollegin die Beschlossen hatte zu kündigen.
00:27:46: Nämlich tatsächlich auch ziemlich loyal.
00:27:48: Voll!
00:27:49: Weil
00:27:50: wenn sie einfach den Mund gehalten hätte...
00:27:53: ...wär ja auch egal gewesen.
00:27:56: Dann wusste keiner uns hin und her aber das war damals eine riesige Geschichte wurde wahnsinnig aufgeblasen Und ich frage mich bis heute, wie hätte ich es anders?
00:28:04: Aber ja.
00:28:05: Es wurde mir dann auch erklärt.
00:28:06: Das wurde von mir verlangt, dass ich doch in dem Verhältnis bin, dass sich das verraten muss.
00:28:12: Ist
00:28:12: das überhaupt okay, wenn du das verrätst?
00:28:14: Ich glaub's tatsächlich nicht!
00:28:15: Das
00:28:15: frag' ich mich nämlich weil... Mir würde das ... In meiner Berufslaufbahn auch schon mal ziemlich vorgeworfen Dass ich wusste, dass jemand kündigen wird und dass ich's nicht gesagt habe.
00:28:27: Ich wusste halt keine zwei-drei Wochen vorher de facto nichts verändert, ob es jetzt drei Wochen vor oder drei Wochen später war.
00:28:35: Also glaube ich zumindest nicht das ich wüsste und das wurde dann mir vorgeworfen wo ich mir denke da dürfte ich das überhaupt sagen?
00:28:42: Ich mein bis darauf dass sich tatsächlich glaube ich nie machen würde wenn mich jemand was in Vertrauen erzählt dann geht das nicht weiter und fertig aber... ...ich weiß gar nicht ob das okay ist ok wäre.
00:28:51: Ich glaub tatsächlich mein Gedanken ging damals vor allen Dingen auch also jetzt abgesehen davon dass natürlich auch einfach eine vertrauensbasis ist.
00:29:00: Der zweite, es ist nicht mein Bier.
00:29:02: Das ist doch ein Gespräch das die beiden führen müssen.
00:29:05: Also wer will dann einen Vorwärmkündigungsgespräch führen?
00:29:09: auf?
00:29:09: Das habe ich auch nicht persönlich nicht so viel muss und die Möglichkeit dass sich's die andere Person überlegt stellt euch das mal vor Das kann ja durchaus sein.
00:29:20: Da vergehen im zwei Wochen, du denkst da lass es insgesamt drei Wochen sein das Gespräch passiert, das Vergehen am Tag, dann vergehen auch diese zwei Wochen.
00:29:28: in diesen zwei Wochen überlegt sich die Person anders und dann war's dort und hast gesagt schon, tütt tüt!
00:29:33: Und
00:29:33: da bist du der Arsch in jeder Richtung?
00:29:35: Ja, da bin ich nämlich auch der Arschen jede Richtung richtig.
00:29:37: Aber mal unabhängig von den Emotionen und dem persönlichen Beziehungen, die da drunter leiden würden wäre es ja tatsächlich.
00:29:44: auch das Arbeitsverhältnis wird darunter leidend.
00:29:46: wenn wir das davor erzählen Ist
00:29:47: dich ja selbstverständlich
00:29:48: Und es ist halt wirklich nicht deine Sache.
00:29:51: Genauso wenig wie's meine war, ich weiß nicht ... Ich kann ja nichts hängen und sagen, hey, ich glaub übrigens die Person kündigt vielleicht weil die Person hat mir das erzählt dass sie vielleicht kündigen möchte.
00:30:00: Ja, das bringt ja keinem was.
00:30:02: Überhaupt nicht, ich finde auch ... Es
00:30:03: ist halt dann nicht offiziell, es hat eh nix gebracht aber es ist ja eh nicht offiziert.
00:30:06: angereicht wurde.
00:30:08: Es spielt hier keine Rolle, denn Kündigungsfristen verändern sich dadurch nicht.
00:30:12: Also hab' ich mich nicht verstanden?
00:30:16: Deswegen ja!
00:30:18: Ja, aber solche Vorwürfe kommen ja oft auch von irrationalen Leuten.
00:30:22: Also irgendwelche normal denkenden Menschen machen das ja nicht.
00:30:28: Ich würde auch sagen ich glaube auch dass es so ist und ich glaub auch dass er eine Krankheit ist sondern der Perspektive spreche ich übermäßig.
00:30:36: Das heißt sie sind immer sehr kleine Unternehmen.
00:30:40: Umso größer umso professioneller umso einfach.
00:30:43: ein Apparat hängt da hinten dran wo's natürlich Gespräche gibt immer Firmus oder so, aber dieses kleine Team ist immer etwas anderes als das große Team.
00:30:56: Oder wenn man auch ganz anders kündigt, wenn die Abläufe ganz anders sind als in so einem kleinen Team, dann musst du halt vor allen anderen unter Umständen um ein persönliches Gespräch bitten.
00:31:07: und was ganz anderes.
00:31:09: in Großunternehmen macht dein Termin aus, hast deine Meeting fertig also Unterumständen kündigst bei der HR.
00:31:17: Das stimmt schon.
00:31:18: Ich glaube, das macht generell voll den Unterschied, was einfach die Dynamik ist.
00:31:20: Ja sicher und man ist halt ganz anders beieinander.
00:31:23: Wenn ich jetzt denke dass wenn ich jetzt das auf ein größeres Unternehmen ziehen würde hätte ich mit meinem damaligen Vorgesetzten wahrscheinlich gar nicht so viel zu tun naja für meinen Job wahrscheinlich schon aber da ist ja einfach eine andere wie du sagst Dynamik Du hast eine andere Nähe tatsächlich auch Sitz-und Umständen wirklich im selben Büro
00:31:43: bis
00:31:43: verbringst diese ganze Zeit miteinander Da ist dieses
00:31:47: Menschen menscheln halt wieder mal.
00:31:51: In manchen Positionen müsste man das mehr unterdrücken.
00:31:56: Irgendwo verstehe ich schon, dass es ein Gedankenkang ist aber das sollte so ein Insight-Gedanke sein und nichts was ausgesprochen wird.
00:32:03: Ich verstehe wenn ich jetzt Vorgesetzte wäre, alleine in meiner Situation, wenn mir das dann vorgeworfen wurde, verstehe.
00:32:15: Allerdings ist das ein Gedanke, den ich für mich haben würde.
00:32:18: Und nicht ein Gedanker, den auch spreche, weil ... Das zieht ja viel mit sich.
00:32:24: Wenn man das dann sagt, muss man mal richtig darüber nachdenken, dass es überhaupt keinen Sinn macht.
00:32:29: Ja.
00:32:29: Man müsste sich einfach ein bisschen mehr reflektieren und dieses erste Gefühl von ... Okay, ich bin jetzt emotional angegriffen, weil vielleicht jemand kündigt was ... Blöd ist für einen selbst?
00:32:41: Ja,
00:32:41: natürlich.
00:32:42: Gerade in kleinen Unternehmen tut es halt noch mal mehr weh, wenn das passiert.
00:32:45: Sicher!
00:32:46: Aber ja... Nachher wünsche ich mir fast, dass ich in der Situation gefragt hätte, was sich davon erwartet wurde.
00:32:55: Ich hab das damals gefragt.
00:32:56: Hm?
00:32:57: Ich habe das damals gefragt.
00:32:58: Ahja okay gut.
00:33:00: Das geht gar nicht.
00:33:00: Du hast doch auch nichts gekauft oder
00:33:02: warst so
00:33:05: tief,
00:33:05: als ob ihr auskommen von daher.
00:33:08: Gut, das ist ein guter Übergang.
00:33:10: Jetzt waren wir so ein bisschen bei diesem toxischen Ding.
00:33:12: Gehen wir zu Loyalität vs Grenzen und da war man ganz kurz.
00:33:16: mit der Katharina sind wir schon hingeschwommen zu diesen Themen.
00:33:20: Ich und meine
00:33:21: Grenzen!
00:33:21: Das ist auch so ein Puh-Ding in diesem Foto.
00:33:26: Na wie setzt ihr eure Grenzen?
00:33:27: weil er euch loyal fühlt?
00:33:31: Ich glaube weiter entfernt von meinen tatsächlichen Grenzen wahrscheinlich.
00:33:34: Okay wirklich so weit
00:33:37: Nicht so weit, aber schon.
00:33:39: Ich glaube ich würde meine Grenzen meiner persönlichen was zum Beispiel Arbeitszeit oder auch Flexibilität jetzt nicht nur zeitlich sondern generell auch arbeitsinhaltlich.
00:33:51: zum Beispiel wird ich meine Grenze sehr viel enger stecken wenn ich null Loyalität gegenüber dem Job dem Team dem Unternehmen was auch immer hätte.
00:34:01: also ich glaube das kann ein bisschen wandern aber Ich werde auch immer besser darin, die Grenzen halt trotzdem einzuhalten.
00:34:06: Weil das Problem in der Arbeitswelt ist einfach und ich glaub vielleicht ... Ich mein, der Podcast heißt aber das Weibliche.
00:34:12: Das Problem für Frauen noch mal mehr ist halt einfach du reichst den kleinen Finger und die ganze Hand wird dir abgerissen.
00:34:20: es sagt selten jemand Danke für deinen Mehraufwand Und es wird dann einfach nur noch mehr gefordert.
00:34:28: Nina sag uns was du darüber denkst über Loyalität und Grenzen.
00:34:32: Also Grenzen.
00:34:35: Ich glaube bei mir in der Firma sind diese Grenzen schon, dass sie laufen, also flexibel sein müssen.
00:34:42: Schon bewusst und ich kriege auch deswegen immer sehr viel auf so Bonus und solche Dinge ja?
00:34:48: Also in dem Sinn, Grenzen, also Loyalty das ist halt, glaub ich, viel gleichgesetzt mit Erreichbarkeit.
00:34:55: Ja!
00:34:56: Und kann, ich tu mal schwer beim Beantworten.
00:35:00: Ich finde
00:35:00: es ist voll cool weil ich finde Bei euch wird er dann offensichtlich, wenn du sagst, du kriegst einen Bonus und du hast ja auch schon öfters mal erwähnt, dass Wertschätzung zum Beispiel ein großes Ding bei euch ist.
00:35:10: Dann heißt es ja das eure Loyalität entlohnt wird mit eben z.B.
00:35:15: auch mit Geld oder auch mit Wertschätzungen einfach generell eine Wertschetzung.
00:35:20: Das habe ich so halt selten erlebt.
00:35:23: Ich glaube deswegen kommt doch mein pragmatischer Blick auf Loyalitet weil in meinem bisherigen Arbeitsleben war's halt oft so... ...ich war loyal und davon hatte ich weniger Freizeit und weniger Geld.
00:35:34: Also es hat sich selten ausgezahlt, haben wir das Gefühl?
00:35:38: Man muss halt einen Arbeitsgeber oder Arbeitgeberin finden wo das halt auch irgendwie was bringt dass man loyal ist.
00:35:45: Ja Es ist ein guter Punkt glaube ich weil das ist nämlich eben das wenn du das erwähnst dem mit dem Boney etc.
00:35:51: Bibel dann ist es ja eben schon dieses es is keine Einbahnstraße Was eben bei der Katharina wahrscheinlich eher der Fall war.
00:36:00: vielleicht auch ein bisschen zu loyal sein oder, sagen wir, loyal sein und zu wenig Grenzen setzen für sich selbst.
00:36:08: Und dann halt eben noch in einer Einbahnstraße kommen.
00:36:12: Dann ist es natürlich irgendwie schwierig mit ... Yay!
00:36:16: Loyalität?
00:36:18: Ich glaube ich bin wahrscheinlich eine sehr loyaler Arbeitnehmerin bis zu dem Punkt wo ich checkt dass er sich halt null auszahlt und dann will ich aber halt doch weg.
00:36:28: Also dann ist es halt...
00:36:29: Dann ist
00:36:30: auch wirklich dann.
00:36:32: Okay, das ist also deine persönliche Grenze aber bist du loyal zu dir selbst?
00:36:38: Ich frage ja euch beide
00:36:40: Ja nur manchmal zu spät weil wenn ich dann bin, bin ich dann Aber immer mehr.
00:36:47: Es gleicht sich hier ein bisschen ab mit der Frage nach den Grenzen.
00:36:51: Weil loyal sind sie sich selbst aber im Sinne von auf seine Gesundheit achten Auf seine Werte achten Zeit Und so bist du da mittlerweile besser, Nina.
00:37:01: Oder ist es bei dir gar nicht notwendig, dass du so viel auf deine Grenzen oder auf deiner Loyalität dir gegenüber achtest?
00:37:07: Weil's eben keiner Einbahnstraße is'.
00:37:10: Bei dem Job auf jeden Fall jetzt.
00:37:12: Also es gab früher Jobs, dann war das ihm alles nicht so.
00:37:16: Aber ich glaub', das ist auch sozusagen ein bisschen über die Kundenbindung nicht.
00:37:22: Bei uns gibt's fast keine Kündigungen!
00:37:24: Dann kommen wir schon zur Abschlussfrage.
00:37:26: heute, würde ich sagen... Was ist denn die optimale loyale Situation zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer für euch?
00:37:34: Ja, etwas was einfach beiden benefitet.
00:37:37: Eine Situation wo Arbeitgemer ... Arbeitgeba!
00:37:43: Arbeit Geber sowie Arbeitnehmer davon profitieren dass beide sich gegenseitig loyal sind.
00:37:51: Ich denke das sich keiner von beiden Seiten ausgenutzt fühlt.
00:37:56: Stimmt Das bringt es noch besser auf den Punkt.
00:37:58: Also eine richtig gute Beziehung quasi!
00:38:03: Ich glaube, das ist auch so eine Seite von Wertschätzung aber halt auf einer professionellen Ebene und ich muss eigentlicherweise sagen... Es ist auch Förderung.
00:38:15: Das war für mich immer ein wichtiges Thema weil ich das Gefühl habe, dass ich gar nichts mehr mitnehmen kann im Sinne von Weiterentwicklung und der andere hat überhaupt kein Interesse mehr daran Also auch vielleicht die nächste, diesen Step zu machen auf professioneller Ebene.
00:38:30: Irgendwas weiterzubringen, Systeme zu verändern weil sie veraltet sind etc.
00:38:35: und wenn das Engagement und die Loyalität von den Mitarbeitern da ist und das aber nicht unterstützt wird, ist es für mich immer so ein bisschen... Ja ich kann in den nächsten fünfzehn Jahre leider nichts weitermachen!
00:38:46: Das geht sich irgendwie nicht aus.
00:38:48: Weißt du nicht?
00:38:49: Seht ihr das auch so?
00:38:52: Kommt darauf an, glaub
00:38:53: ich.
00:38:53: Aber es ist irgendwie ... Ich hab schon das Gefühl, Loyalität ist ein eigenartiges Thema!
00:38:57: Ich krieg
00:38:57: so komische
00:38:58: Vibes von euch.
00:39:01: Ich glaube, Loyality hat auch sehr viel mit der Größe des Unternehmens zu tun und wir arbeiten alle in keinem Konzern.
00:39:09: Glaubt ihr, dass Konzertmitarbeiter, loyalere Mitarbeiter sind?
00:39:13: Das ist spannend.
00:39:15: Na, ich glaub eben wahrscheinlich weniger.
00:39:16: Wenn du auf die Marke stehst... Ja, ich glaube da musst du echt irgendwie so für einen Energietrink herstellen.
00:39:25: Aber dann findest du es das Geilste über der Welt?
00:39:27: Dann ist deine Loyalität halt anders als wie wenn du Täterinker bist und für eine Kaffeemarke loyal sein sollst.
00:39:37: Gut, dann habe ich jetzt tatsächlich eine Abschlussfrage weil das ist ein schönes Ding.
00:39:42: Könnt ihr denn einem Unternehmen oder einem Arbeitgeber, wie ihr es definieren wollt.
00:39:47: Loyal sein wenn das Team nicht passt?
00:39:51: Ich glaube nicht.
00:39:52: Ich glaube schwierig vielleicht schon aber schwieriger.
00:39:57: Stimmt also ich habe bei großen Plattenfirmen gearbeitet und hat auf das team nicht gepasst dass auch wenn das eine tolle Marke war ist dann die Loyalität dann auch nichts schlagend mehr?
00:40:12: Ich glaube das auch.
00:40:14: Das sind doch die Menschen, mit denen du jeden Tag einen sehr großen Teil deiner Zeit verbringst.
00:40:22: Wer auch bei mir ganz schnell ... Ist es eben kein böser Gedanke oder kein tragischer Gedankel dem direkten Chef gegenüber und vielleicht nicht der Marke gegenüber?
00:40:35: Aber ich könnte es nicht aushalten, da könnte ich noch so loyal sein!
00:40:40: Okay, also die Teams sind wichtig.
00:40:42: Die Kollegen und Kolleginnen müssen zusammenhalten und auf sich auffassen weil nur zusammen sind wir stark.
00:40:48: aber es ist halt tatsächlich so.
00:40:51: Gut meine Lieben dann will ich sagen schließen wir dieses Thema der Loyalität ab das durchsimmer.
00:41:00: was bedeutet Loyalitet für euch da draußen?
00:41:03: seid ihr loyale Mitarbeiter oder eher nicht?
00:41:08: Schreibt uns das gerne, denkt's gerne drüber nach für euch in euch.
00:41:14: Und was wollen wir alles so?
00:41:17: Fünf Sterne!
00:41:18: Yay!
00:41:20: Und auch Kommentare ist verzweifelt, nein Spaß.
00:41:25: Wir freuen uns sehr über fünf Sterne und Kommentare aller Art Aber am besten positive.
00:41:30: Ja bitte, das wäre lieb!
00:41:31: Gut dann bleibt mir nichts anderes zu sagen.
00:41:33: Alles Danke für eure Ohren.
00:41:35: und nicht vergessen Arbeit ist weiblich.
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